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Willkommen beim Österreichischen Falknerbund
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Literarische Falknerschätze der ÖNB online im Volltext verfügbar |
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Dienstag, den 30. April 2013 um 10:45 Uhr |
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von Mag. Christian Habich
Wer in den letzten Tagen aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, dem ist möglicherweise neben den üblichen 'maßgeschneiderten' Sensationsmeldungen aus aller Welt und den wahlkampfgeschwängerten Berichten aus der Innenpolitik auch eine versteckte Meldung auf den hinteren Seiten aufgefallen: "Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher online". 100.000 antiquarische Bücher aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stehen nun in vollem Umfang kostenfrei online zur Verfügung. Der Datenkonzern Google trägt übrigens die Kosten von bis zu 100 Euro pro Buch und die Republik Österreich spart sich damit 30 Millionen Euro.
Warum sich diese Meldung auf die Hauptseite der ÖFB Webseite "verirrt" hat, ist schnell erklärt. Die ÖNB beherbergt einige ganz besondere literarische Falknerschätze, wovon einige seit ein paar Tagen jedem interessierten Falkner ganz ohne finanziellen Aufwand, Entlehnung oder Reisekosten zur Verfügung stehen.
Bereits digitalisierte Werke sind entweder über den Online Katalog der ÖNB oder über books.google.at verfügbar.
Einige Beispiele für den interessierten Falkner:
Falknerklee bestehend in drey ungedruckten Werken über die Falknerey. Nähmlich: 1) Baznamah das ist: das Falkenbuch. 2) Hierakosophion das ist: Die Habichtslehre. 3) Kaiser Maximilians Handschrift über die Falknerey ... verdeutscht und in Text und Übers. hrsg. von (Joseph Freiherr von) Hammer-Purgstall Autor/in: Hammer-Purgstall, Joseph von Sonstige Beteiligte: Mahmud ibn Muhammad al-Bargisi ; Maximilian, I., Römisch-Deutsches Reich, Kaiser Ort/Verlag: Pesth : C. A. Hartleben Erscheinungsjahr: 1840 |

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[La Fauconnerie ]. La Favconnerie De Charles D'Arcvssia De Capre, Seignevr D'Esparron, De Pallieres, Et Dv Revest, en Prouence : Divisee En Dix Parties, contenues à la page suyuante ; Auec les portraicts au naturel de tous les Oyseaux Autor/in: Arcussia, Charles d' Ort/Verlag: A Paris : Chez Iean Hovze Erscheinungsjahr: 1627 |
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Kaiser Maximilian's I. Geheimes Jagdbuch u. Von den Zeichen des Hirsches ... By Maximilian (Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.) |
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Falknerprüfung 03/2013 bei der Kärntner Jägerschaft |
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Montag, den 18. März 2013 um 16:17 Uhr |
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 Im Schloss Mageregg, dem Sitz repräsentativen Sitz der Kärntner Jägerschaft, traten neun Prüflinge am 15. März 2013 zur Falknerprüfung an. Im Gegensatz zur Jagdprüfung waren die Damen in der Überzahl, ein Trend, der seit längerem beobachtbar ist. Die Prüflinge kamen aus ganz Österreich, sogar eine Dame aus der Schweiz zog es zur Prüfung nach Kärnten. Vor der Prüfungskommission, bestehend aus dem Vorsitzenden, Falkenmeister Ing. Hubert Hofer, Oberfalkner Ferdinand Pirmann und Tierarzt Mag. Kurt Matschnigg, wurden die Prüflinge einer eingehenden Befragung, beginnend von der Falknereigeschichte bis hin zu Greifvogelerkrankungen, unterzogen. Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgte im Greifvogelzentrum Waldreichs bei Ottenstein im Waldviertel, wo unter bewährter Leitung von Falkenmeister Josef Hiebeler und seinem Expertenteam, die Teilnehmer beim Falknerkurs bestens geschult waren.
Die Prüfungskommission zeigte sich mit dem Erlernten durchaus zufrieden, wobei Falkenmeister Ing. Hubert Hofer bei der Zeugnisverteilung eindringlich darauf hinwies, dass der Einstieg in die praktische Ausübung der Falknerei nur unter Anleitung und Hilfe eines erfahrenen Falkners erfolgen soll. Fast konnte die weisse Fahne gehisst werden, doch leider muss ein Kandidat nochmals vor die Kommission.
In diesem Zusammenhang wird auf die Homepage des ÖFB, www.falknerbund.com verwiesen, wo in der Rubrik Falknerprüfung ein Artikel :„ Falknerprüfung, wozu eigentlich?“ auf die Notwendigkeit einer Falknerprüfung hinweist.
Dr. Harald Barsch

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Neues Buch: "LORDS OF THE SKY" FALCONRY IN MANTUA AT THE TIME OF THE GONZAGAS |
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Montag, den 18. März 2013 um 14:20 Uhr |
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 Ein passendes Geschenk für kunst- und kulturinteressierte Falkner/ Falknerinnen:
Falknerei in Mantua (Italien) zur Herrscherzeit des Geschlechts der Gonzagas:
"LORDS OF THE SKY" FALCONRY IN MANTUA AT THE TIME OF THE GONZAGAS
Der Historiker und Journalist Giancarlo Malacarne hat in dreijähriger Arbeit ein hochinteressantes, reichbebildertes und umfassendes Werk über die Falknerei, speziell im italienischen Raum verfasst. Unbekannte Quellen aus dem Fundus der Museen und Archive in Mantua dokumentieren den enormen Stellenwert dieser Jagdkunst beim Adelsgeschlecht der Gonzagas vom 14. bis zum 17. Jahrhundert.
Das englischsprachige Buch kann zum Sonderpreis von € 60.- inklusive Porto Online unter: http://www.lordsofthesky.info bestellt werden
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Der neue Leiter der ÖFB LG Kärnten stellt sich vor... |
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Montag, den 18. März 2013 um 14:11 Uhr |
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Die Landesgruppe Kärnten hat vor kurzem ihren "Interims-Chef" Friedrich 'Fritze' Sleik auch offiziell zum neuen Landesgruppenleiter gewählt. Der Vorstand gratuliert hiermit ganz herzlich und hat die neue Führung der Kärntner Landesgruppe gebeten, sich mit seinem falknerischen Lebenslauf kurz vorzustellen:

Mein Falknerischer Werdegang Ich lebe in Köttmannsdorf, einer Randgemeinde von Klagenfurt am Wörthersee, bin 64 Jahre alt und in Pension. Bereits 1973 habe ich mit der Falknerei begonnen. Die Abtragungsmethode für meinen Habicht konnte ich von meinen Falknerfreunden am damaligen ÖFB-Bundesfalkenhof in Bodensdorf am Ossiachersee erlernen, man hat mich dabei hervorragend unterstützt. Mehrere Jahre durften wir als Kärntner Gruppe verstärkt durch Tiroler, deutsche, steirische, holländische und amerikanische Falknerkollegen in Niederösterreich unsere jährliche gemeinsame Beize abhalten. Aus dieser verschworenen Gemeinschaft entstanden Freundschaften, die es heute noch gibt. Bei diesen Gelegenheiten konnte ich meinen Habicht in Verbindung mit einer Kleinen Münsterländerhündin perfekt auf Fasane und Rebhühner einsetzen. Viele interessante Flüge von damals sind mir heute noch in bester Erinnerung.
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Jahresempfang des Bayrischen Jagdverbandes |
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Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 19:11 Uhr |
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 Auf persönliche Einladung von Jagd-Präsidenten Prof. Dr. Jürgen Vocke, nahmen ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch und ÖFB Öffentlichkeitsreferent, Falkenmeister Josef Hiebeler am Jahresempfang des Bayrischen Jagdverbandes e.V. am 5. Februar 2013 teil.
1300 Persönlichkeiten aus aus Bundes- und Landespolitik, Wirtschaft, Kirche, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft trafen sich im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz in München zum Gedankenaustausch. Höchste Funktionsträger aus der Politik, allen voran Ministerpräsident Horst Seehofer, haben es sich nicht nehmen lassen, diesem grossartigen Ereignis beizuwohnen. Zum ersten Mal präsentierte sich die Bürgerallianz Bayern, ein vom Bayrischen Jagdverband initiierter Zusammenschluss von 14 Mitgliedsverbänden, die 1.6 Millionen Mitglieder repräsentieren, die sich für Ehrenamt und Heimat stark machen. Steuerzahler,Fischer, Jäger,Schützen-und Trachtenvereine, Blasmusikverband, Deutscher Falkenorden und andere mehr bilden einen für die Politik ernstzunehmenden Ansprechpartner.
Zitat Prof. Vocke: „Im Ehrenamt der Traditionsvereine liegt die Stärke Bayerns. Hierfür steht die Bürgerallianz Bayern. Wir pflegen Ehrenamt und bayerische Lebensart. Damit dass auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir die aktive Unterstützung unseres Ministerpräsidenten.“
Ministerpräsident Horst Seehofer betonte in seiner Ansprache, wie wichtig das Ehrenamt für Bayern ist. Ein Drittel der 12,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger Bayerns engagiert sich im Ehrenamt, pflegt Brauchtum und Tradition und macht Bayern einzigartig. „Es gibt Menschen, die die Jagd einschränken oder gar abschaffen wollen“, sagte Seehofer. Doch gemeinsam sollte es gelingen, Wild und Wald in Bayern zu schützen und dafür zu sorgen, „dass die Ideologen sich nicht durchsetzen“. „Die Jägerinnen und Jäger stehen für Tradition und Zukunft und ich stehe an Ihrer Seite“, versprach Seehofer. Prof. Vocke wurde bei seiner persönlichen Begrüssung aller Eingeladenen von Falknern des Deutschen Falkenordens flankiert, auch ein Harris Hawk überflog den Saal und überbrachte Ministerpräsident Horst Seehofer eine Botschaft der Bürgerallianz Bayern. Keine Bemerkungen von „unzumutbarer Belastung oder gar Tierquälerei“ wie bei uns in Österreich...
Unser junges bayrisches ÖFB Mitglied Jakob Hündl jun. gab eine Kostprobe seines Könnens am Taschenhorn vor versammelter Korona zum Besten und überreichte anschliessend das Instrument Ministerpräsident Horst Seehofer als Andenken. Ein beeindruckender, traditionsbewusster und stimmungsvoller Abend, auf dem die bodenständige Jagd in Bayern in bester Manier von einer fröhlich-familiären Gesellschaft gelebt wurde.
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The International Journal of Falconry 2013 |
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Die IAF hat sich vor einiger Zeit entschlossen ihre wichtigste Publikation von Grund auf neu zu gestalten und in ein modernes informatives Falknermagazin zu verwandeln. Bereits die letzte Ausgabe hat die Handschrift des neuen Chefredakteurs getragen und die Vorgabe eindrucksvoll umgesetzt.
Alle Falkner, die diese Zeitschrift (nur in englischer Sprache erhältlich) online bestellen wollen, können dies direkt über diesen Link tun. |
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Vorarlberg hat mit Marcel Nicht einen neuen Landesgruppenleiter |
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Sonntag, den 03. Februar 2013 um 20:39 Uhr |
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 Der engagierte und sehr aktive Falkner Marcel Nicht wurde von den Vorarlberger ÖFB Mitgliedern zum neuen Landesgruppenleiter gewählt. Marcel Nicht ist 42 Jahre alt, in Dornbirn geboren und lebt mit seiner Frau Daniela und den beiden Kindern Nicole und Manuel in Meinigen. Erlernt hat Marcel das Tischlerhandwerk, nunmehr ist er in verantwortungsvoller Tätigkeit beim Erbprinzenpaar Alois von und zu Liechtenstein und ihrer königlichen Hoheit Sophie von und zu Liechtenstein auf Schloss Vaduz tätig. Beim Joggen im Jahre 2004 traf Marcel zufällig mit einem Falkner zusammen. Nach der darauffolgende Unterhaltung war er mit der „Droge“ Falknerei infiziert. Daraufhin legte er 2005 die Jagdprüfung ab, um sich im Juli 2005 seinen ersten Rothabicht „ Jacko“ aufzustellen. Mit Konsequenz und grosser Passion beizte Marcel im Herbst seine erste Krähe, am Ende der Saison waren es schon 30 Krähen und drei Fasane. In der Beizsaison 2006 hatte er schon 80 Krähen und fünf Fasane auf der Strecke. Mittlerweile ist Marcel auch in die Zucht eingestiegen, er fliegt derzeit ein junges Wanderfalkenweib aus eigener Zucht. 2007 legte er die Falknerprüfung vor der Prüfungskommission der Kärntner Jägerschaft ab, obwohl diese in Vorarlberg nicht erforderlich ist. Er unterstrich damit die Forderung des ÖFB, in allen Bundesländern die Falknerprüfung verpflichtend einzuführen.
Mit der Wahl von Marcel Nicht zum neuen Landesgruppenleiter von Vorarlberg besteht berechtigte Hoffnung, im „Ländle“ eine längst fällige neue Ära einzuleiten. Regelmässige Treffen aller Falkner, Ermöglichung von gemeinsamen Beizjagden, eine starke Vertretung gegenüber den Behörden und der Vorarlberger Jägerschaft und Öffentlichkeitsarbeit für das UNESCO Kulturerbe Falknerei stehen auf seinem Programm.
Der Vorstand des ÖFB dankt Marcel Nicht für seine Bereitschaft, zukünftig aktiv die Geschicke der Falknerei in Vorarlberg zu gestalten und wünscht ihm das Allerbeste für diese verantwortungsvolle Aufgabe!
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Neue Webseite von Wildtierphotograph Mark Williams |
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Mittwoch, den 23. Januar 2013 um 12:23 Uhr |
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 Der weltbekannte Wildtierfotograf und Falkner Mark Williams aus Canada präsentiert einen kleinen Auszug seiner Arbeiten auf seiner neuen Webseite http://markwilliamsphotographer.com
Mark Williams pflegt mit dem Österreichischen Falknerbund seit vielen Jahren ein ganz besonders freundschaftliches Verhältnis und hat dem Verein schon mehrmals Bilder für unsere Publikationen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Obwohl sich der "Portfolio" Bereich seiner neuen Webseite sicherlich noch im Anfangsstadium befindet, werden dort schon jetzt aufregende Aufnahmen von Wildtieren ausgestellt. Für uns Falkner ist natürlich besonders der Bereich "Birds" im Bereich "Wildlife Photography" interessant, der in den nächsten Monaten von Mark sicherlich noch ordentlich erweitert wird. Auch eine "Falconry" Section gibt es bereits und wie wir Mark kennen, kann man dort bestimmt bald einige seiner besten Momentaufnahmen der Falknerei finden.
Aufschlußreich und informativ ist auch der Bereich "Mark's Blog", wo er mit dem Leser hautnahe Anekdoten über seine Fotoexkursionen in der Wildnis teilt.
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Rückenmontage von Sendern bei Beizvögeln |
von Mag. Christian Habich
Obwohl die Rückenmontage vor allem bei Falknern die ihre Falken monatelang intensiv jagdlich als Anwarter oder Faustfalken einsetzen immer mehr Anhänger findet, gibt es noch immer einige 'Zweifler' an dieser Art von Sendermontage. Vielleicht kann die folgende objektive Betrachtung ein wenig dazu beitragen, diese Zweifel zu beseitigen.
Bei der Rückenmontage wird ein spezielles Plättchen mittels 'Rucksack-Methode' auf den Vogel montiert, welches den Sender aufnimmt, ohne daß dieser mit dem Vogel in direkte Berührung kommt. Das Band mit dem das Plättchen in Position gehalten wird, ist ein ganz spezielles Teflon Schlauchband (kommt aus dem militärischem Anwendungsbereich). Ähnlich wie die Falkenhaube muß die Rückenmontage perfekt an den jeweiligen Beizvogel angepaßt werden, damit sie problemlos und ohne Unbehagen vom Vogel akzeptiert und als Teil des eigenen Gefieders angenommen wird. Einmal montiert, bleibt die Rückenmontage jahrelang am Vogel - auch während der Mauser. Der Sender wird vor dem Flug einfach eingehakt. Da das Ein-Ausschalten von modernen Sendern mittels Magnetschalter funktioniert, lassen viele Falkner den Sender sogar während der gesamten Beizsaison am Vogel montiert und nehmen ihn nur kurz zum Batteriewechsel ab.
Die Rückenmontage hat gegenüber allen anderen Montage-Varianten einige ganz entscheidende Vorteile für den Vogel und den Falkner:
 1. Beste Position zur Abgabe des Signals Der Sender ist im Vergleich zur Fußmontage oder auch der Stoßmontage um einiges höher am Körper des Falken montiert. Die erhöhte Position gewährt die bestmögliche Rundum-Sendeleistung für den Sender, welche um ein vielfaches besser ist als ein Sender, dessen Antenne den Boden berührt (z.B. wenn der Falke bereits auf der Beute kröpft).
2. Sehr leichte Montage und Demontage des Senders. Das Anbringen des Senders vor dem Flug ist an dieser Stelle besonders einfach, da Falken zwischen den Schultern in der Regel weit weniger berührungsempfindlich sind als z.B. an der Basis des Stoßes. Desweiteren ist der Montagepunkt zwischen den Schultern viel besser sichtbar und man muß nicht lange 'herumfummeln', was meist sowohl den Falken und auch den Falkner vor dem Flug in unnötige Anspannung versetzt.
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UNESCO nimmt österreichische Falknerei offiziell in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. |
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Freitag, den 07. Dezember 2012 um 14:27 Uhr |
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Die österreichische Falknerei wurde am 5. Dezember 2012 vom Zwischenstaatlichen Komitee des UNESCO Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes im Rahmen seiner 7. Tagung in Paris durch die international Staatengemeinschaft einstimmig auf die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt.
Mit der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes macht die UNESCO darauf aufmerksam, dass kulturelle Traditionen weltweit Pflege und Schutz brauchen, damit sie bewahrt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden können und somit lebendig bleiben. Erst dann können Traditionen ihre identitätsbildende und sinnstiftende Funktion in der Gesellschaft erfüllen. Grundlage der Liste ist das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, das im Rahmen der 32. Generalversammlung im Jahr 2003 beschlossen und im April 2006 in Kraft trat. Bisher haben 148 Staaten das Übereinkommen ratifiziert. Die Submission der Falknerei ist die größte multinationale Submission die je bei der UNESCO unter dieser Konvention eingereicht wurde und sie erhielt besonderes Lob durch die internationale Staatengemeinschaft als 'außergewöhnliches Beispiel für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit und exemplarische Qualität der bereitgestellten Information'.
 Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung dieser über 4000 Jahre alten Jagdkunst als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit stammt übrigens aus Österreich und wurde durch die CIC Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.
Die Falknerei, eine soziale Tradition und Jagdkunst, die vor allem Natur und Umwelt respektiert, wird seit mehr als 200 Generationen fast ununterbrochen, meist innerhalb der Familie, mündlich weitergegeben. Sie stammt ursprünglich aus den zentralasiatischen Steppen und hat sich in den verschiedensten kulturellen Ausprägungen über den gesamten asiatischen, arabischen, nordafrikanischen und europäischen Raum ausgebreitet. Im deutschen Sprachraum und vor allem in Österreich ist die Falknerei seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil der Kultur.
 Der Österreichische Falknerbund wurde 1950 gegründet und ist somit nicht nur der älteste Falknerverein in Österreich, sondern auch einer der ältesten der Welt. Neben der Erhaltung der Tradition der österreichischen Falknerei, gehören vor allem die Erforschung und der Schutz des heimischen Greifvogelbestandes, sowie die Förderung der auf wissenschaftlicher Grundlage durchgeführten Zucht von Greifvögeln für die Auswilderung bedrohter Arten und Deckung des Bedarfs an Beizvögeln zu den Zielen und Aufgaben des ÖFB.
Originalmitschnitt (Audio) der Entscheidung über die Aufnahme bzw. Erweiterung der bestehenden multinationalen Nominierung mit der österreichischen Falknerei .
Weitere Bilder der UNESCO Sitzung in Paris gibt's demnächst in der Gallerie.
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Hohenstaufer in Silber an Dr. Rudolf Gürtler |
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Donnerstag, den 22. November 2012 um 19:10 Uhr |
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 Aus Anlass des 70er`s von Dr. Rudolf Gürtler lud die Österreichische Delegation des CIC langjährige Weggefährten und Freunde des Jubilars zu einem Empfang in die Räume des Jockey Clubs in Wien ein. Repräsentanten der Jägerschaft, wie LJM DI Peter Prieler, LJM Dr. Josef Pröll, Vertreter der Jagdwissenschaft wie Prof. Dr. Hackländer und Prof. Dr. Reimoser und zahlreiche Delegationsmitglieder waren gekommen, um Rudi Gürtler die Ehre zu geben.
CIC Delegationsleiter Dr. Philipp Harmer hob in seiner Laudatio den jahrzehntelangen, Einsatz des Jubilars als Delegationsleiter, juristischer Beirat und Vizepräsident im CIC hervor. Stets war Rudi Gürtler, wenn Not am Mann war,mit seinem enormen juristischen Wissen zur Stelle, wenn es um berechtigte Interessen der Jagd ging, ganz gleich aus welcher Gesellschaftsschicht um Hilfe gebeten wurde. Jagd ist ihm eine Herzensangelegenheit!
Als Zeichen der besonderen Wertschätzung war der Präsident des CIC, Bernard Lozė, extra aus Paris angereist, begleitet von CIC Gen. Dir. Tamás Marghescu, um Rudi Gürtler die „Pro Merito“ Auszeichnung des CIC zu überreichen.
 Auch der Österreichische Falknerbund ist Dr. Gürtler zu besonderem Dank verpflichtet, hat er doch stets kleinen Gruppierungen innerhalb der Jägerschaft, wie auch den Falknern, seine besondere Unterstützung angedeihen lassen, um den Erhalt traditioneller Jagdarten zu sichern. Dem Präsidenten des ÖFB, HR Dr. Harald Barsch war es eine Ehre und Freude, Dr. Rudolf Gürtler die höchste Auszeichnung des Bundes, Friedrich II. von Hohenstaufen in Silber zu verleihen. Dem schliessen wir einen herzlichen Falknersdank an!
Ebenfalls an diesem Abend überreichte Präsident Bernard Lozé gemeinsam mit Dr. Philipp Harmer an Mag. Markus Zeiler den begehrten CIC Literaturpreis für sein Fotobuch“ Ferm-mit Hunden auf der Jagd“, der ihm auf der CIC Generalversammlung 2012 in Kapstadt zuerkannt wurde. Erschienen ist das ausserordentliche Werk im Österreichischen Jagd- und Fischerei- Verlag.

Markus Zeiler arbeitet derzeit an einem Fotobuch über Greifvögel und Falknerei, das 2013 in diesem Verlag erscheinen soll. Als Abschluss des offiziellen Teils erhielten drei junge Jagdwissenschafter aus dem Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, Vorstand Prof. Dr. Klaus Hackländer, den Anerkennungspreis der CIC Working Group Young Opinion. |
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Falknerei: 4000 Jahre einer Jagdkunst, Europäischem Parlament Brüssel 6.- 9. November 2012 |
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Donnerstag, den 22. November 2012 um 17:04 Uhr |
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 Falkner und Jäger aus 19 Ländern kamen im Europäischen Parlament in Brüssel mit EU-Entscheidungsträgern am 6. November zur Eröffnung einer einzigartigen internationalen Ausstellung über die Kunst der Falknerei zusammen. Ausgerichtet wurde die Ausstellung von der IAF ( International Assoziation for Falconry and Conservation of Birds of Prey), der FACE (Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtierhaltung in der EU) und der Präsidentin der „Intergruppe Nachhaltige Jagd des Europäischen Parlaments“, Veronique Mathieu. Eine umfangreiche Fotoschau, Ausrüstungsgegenstände, Werkzeuge , Bücher ,historische Artefakte und vieles mehr gaben Einblick in die kunstvollen Aspekte dieses immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Um 16 Uhr präsentierten Falkner am Haupteingang des Europäischen Parlaments am Place du Luxembourg einer grossen Schar Zusehern, darunter einige Mitglieder des Europa- Parlaments, Falken und Habichte, was mit grossem Beifall aufgenommen wurde. Jagdhornbläser des Tschechischen Falknereiklubs – Klub Sokolniku- umrahmten das umtriebige Geschehen. MdEPs Veronique Mathieu und Bogdan Marcinkiewicz eröffneten die sehenswerte Ausstellung, ebenso überbrachten die Präsidentin des „Ausschusses für Kultur und Bildung“ Doris Pack, FACE Generalsekretär Angus Middleton und IAF Präsident Frank Bond Botschaften ihrer Organisationen an die 250 Personen grosse Besuchergruppe.
Haubenmacher Jac van Gerven gab eine Einführung in die Kunst des Haubenmachens. Ein Kurzfilm informierte über das von der UNESCO anerkannte immaterielle Kulturerbe "Falknerei" in elf Staaten der Welt. Für die Fotoschau mit ausgezeichneten Beschreibungen sorgte Patrizia Cimberio aus Mailand, unlängst Gast auf der Falknertagung des ÖFB in Halbturn. Bei einem Wildfleischbuffet aus Polen gab es Gelegenheit mit EU- Entscheidungsträgern in Kontakt zu kommen und ihnen die mystische Kunst der Falknerei näher zu bringen. Für den ÖFB nahmen Präsident Dr. Harald Barsch und seine Frau Margarete an der Veranstaltung teil, wobei IAF Präsident Frank Bond in seiner Rede die kommende Anerkennung der Falknerei in Österreich als UNESCO immaterielles Kulturerbe besonders herausstrich. Die Veranstaltung fand einen sehr positiven Widerhall bei politischen Entscheidungsträgern im Europäischen Parlament und ist ein wichtiger Beitrag zur glaubhaften Wahrnehmung und Erhaltung unserer Passion.
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Falknertagung 2012 des ÖFB in Halbturn/ Burgenland |
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Freitag, den 02. November 2012 um 12:36 Uhr |
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 Bei strahlendem Spätsommerwetter fand vom 18. bis 20. Oktober 2012 zum dritten Mal eine Falknertagung des Österreichischen Falknerbundes in Halbturn/Burgenland statt. Auf der Terrasse des Barockjuwels Schloss Halbturn konnte ÖFB Präsident Dr. Barsch Falknerinnen und Falkner des Bundes, Gäste aus Deutschland und Italien, ganz besonders den Vertreter der Burgenländischen Jagdverbandes, HRL Johann Steiner und Schlossherrn Graf und Gräfin zu Königsegg - mit Dank für die Zurverfügungstellung des stimmungsvollen Ambientes- begrüssen. Die niveauvolle musikalische Umrahmung der gesamten Tagung gestaltete die Jagdhornbläsergruppe Wieting aus Kärnten.
Zur Generalversammlung des ÖFB konnten wir den Kärntner Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton, derzeitiger Vorsitzender der Landesjägermeistermeisterkonferenz, begrüssen, der uns wertvolle Anregungen zur Bewältigung anstehender Probleme mit auf den Weg gab.
Die beiden Jagdtage fanden in einem Revier statt, das wohl an Wildreichtum und hervorragender Hege nicht zu überbieten ist. Unser besonderer Falknersdank gebührt unserem grosszügigen Jagdherrn und Gastgeber Dr. Philip Harmer, Leiter der Österreichischen Delegation im CIC, der diese Tagung erst ermöglichte. Auch dem Berufsjäger des Reviers, Pepi Rosner einen grossen Falknersdank, er hat uns Falkner mit grosser Sachkenntnis aller bestens betreut! Die Teilnahme der Familien Dr. Harmer und Graf Königsegg an der Beizjagd war uns eine besondere Freude, konnten sich doch die Teilnehmenden von der Weidgerechtigkeit des Kulturgutes Falknerei selbst überzeugen.
 Nach der feierlichen Streckenlegung bei Hörnerklang ging es zum gemütlichen Grünen Abend,an dem auch drei neue Falkenmeister des ÖFB aus der Taufe gehoben wurden: Alfons Brezina, DI Peter Stich und Kurt Strittl. Gratulation! Für die Tagungsorganisation einen Falknersdank an alle, die zum Gelingen unserer diesmal sehr familiären Tagung beigetragen haben: dem Ehepaar FM Hiebeler, FM Alfons Brezina, FM Manfred Blaha, Frh. von Wirth, Ebba Lutschounig und Wildmeister Lothar Grubich.
Bei allen Falknerinnen und Falknern bedanke ich mich für ihre Disziplin und Weidgerechtigkeit, für kommende Jagdtage wünsche ich ein kräftiges Falknersheil!
Dr. Harald Barsch
Die gesamte Bildberichterstattung befindet sich wie immer in der ÖFB FOTOGALLERIE!
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Vollständige Sequenzierung des Genoms von Wander- und Sakerfalken erfolgreich durchgeführt! |
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Mittwoch, den 26. September 2012 um 19:22 Uhr |
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 Vollständige Sequenzierung des Genoms (Entschlüsselung des Erbguts) von Wander- und Sakerfalken erfolgreich durchgeführt!
Im Zuge der allgemeinen Feierlichkeiten beim International Festival of Falconry in Al Ain, Abu Dhabi, ging eine ganz besondere Ankündigung beinahe unter: Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Großbritannien (UK), China und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) kündigte die vollständige Sequenzierung des Wanderfalken und Saker Falken Genoms an! Die Ergebnisse dieser Studie sollen Biologen nachhaltig beim Grundlagenstudium der Biologie und Genetik dieser beiden Falken unterstützen und neue Einblicke in das Verständnis der Entstehung und Populationen dieser Arten gewähren.
Seit Januar dieses Jahres haben Forscher aus UK, China und den VAE zusammen gearbeitet, um die notwendigen Untersuchungen durchzuführen, mit dem Ziel, die Genome beider Spezies vollständig zu sequenzieren und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen falknerischen Nutzung und Erhaltung der Spezies zu leisten. Die Blutproben der stammen übrigens vom Abu Dhabi Falcon Hospital (ADFH). Sie wurden von speziell ausgewählten männlichen Exemplaren von Wander- und Sakerfalken gesammelt.
 Die Sequenzierung der Proben wurde von BGI (Beijing Genomics Institute) auf einer der modernsten und größten Next-Generation-Sequencing-Plattformen durchgeführt und damit höchste Qualität der Ergebnisdaten sicher gestellt. Die bioinformatische Analyse wird bzw. wurde von den Wissenschaftlern der School of Biosciences, Cardiff University (UK) und BGI durchgeführt.
Dr. Ning Li, CEO von BGI Europe: "Die vollständige Sequenzierung des Genoms der beiden Falkenarten bietet eine solide wissenschaftliche Grundlage für die genaue Ermittlung der Herkunft und des Bestandes der Falken. Ebenso wird sie bei der selektiven Zucht von hochwertigen Falken entscheidend mithelfen. Wir glauben, daß wir mit diesem Projekt sogar noch weitere Durchbrüche schaffen werden, die Forschern besser helfen wird, den Bestand dieser Falkenarten weltweit nachhaltig zu schützen."
"Diese Studie wird die Tür zu einem beispiellosen Verständnis der Biologie dieser Falken öffnen und uns helfen, den Wildbestand dieser Falkenarten für die Zukunft nachhaltig zu nutzen und zu erhalten.", sagte Dr. Andrew Dixon, Head of Research bei International Wildlife Consultants Ltd (IWC).
Der Österreichische Falknerbund ist besonders stolz, daß Dr. Andrew Dixon, ein Mitglied des vom ÖFB bereits im Jahre 2010 ins Leben gerufenen unabhängigen Expertenrates für das Kulturerbe Falknerei in Österreich ist. Dieser Expertenrat besteht aus international führenden Fachexperten (Greifvogelbiologen, Ethologen, Veterinären und Rechtsexperten) und steht in Zukunft dem österreichischen Gesetzgeber bei Fragen zur Falknerei, Greifvogelhaltung und dem Kulturerbe auf Anfrage zur Verfügung.
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Jagdkultur im Vierkanter - Veranstaltung auf Schloss Hohenbrunn |
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Mittwoch, den 12. September 2012 um 07:27 Uhr |
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Am 26. August 2012 fand eine Veranstaltung auf Schloss Hohenbrunn statt.
Die Landesgruppen Oberösterreich und Niederösterreich hatten einen Informationsstand für die interessierten Besucher. Es konnten Ger-, Saker-, Wanderfalken und ein Habicht betrachtet werden. Die Falkner der Landesgruppen gaben Auskunft über die Falknerei und Greifvogelbiologie. Trotz des Regengusses am Nachmittag war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Es geht ein großes Danke an die teilnehmenden Falkner für ihren sonntäglichen Einsatz in Hohenbrunn.
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FALKENTAGEBUCH (Wanderfalkenauswilderung AVE-ÖFB LG OÖ 2012 ) |
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Sonntag, den 08. Juli 2012 um 00:00 Uhr |
 Falkentagebuch 15.07.2012In der KW 28 hat sich Einiges beim Auswilderungsprojekt von ÖFB und AVE getan. Die drei Wanderfalken waren mehrmals am Standort zu sehen, was wiederum mit ihrem natürlichen Habitat zu tun hat. Zum ersten mal wurde der Wanderfalke von Marmaduke Tunstall, einem englischen Ornithologe und Sammler (1743; † 11. Oktober 1790), 1771 beschrieben. In Großbritannien ist die Vogelbeobachtung seit jeher ein populärer und weitverbreiteter Volkssport. Auch heute noch wird das „Bird Watching“ von vielen Menschen als Hobby betrieben. Bei einem internationalen Kolloquium zum Thema Wanderfalkenprojekte lernte ich vor Jahren einen Briten kennen der diesem Hobby sehr professionell, fast täglich nachging. Unbeschreiblich wie viel Zeit hier investiert wird um eine Populationserhebung mittels Beobachtung per Fernglas vorzunehmen. Der mitteleuropäische Wanderfalke (Falco peregrinus peregrinus) ist hauptsächlich, wie sein Name bereits beschreibt, im Großraum Mitteleuropa beheimatet. Aber auch in osteuropäischen Ländern und in den Weiten Russlands ist dieser Greifvogel zu finden und gehört dort auch zum natürlichen Greifvogelbestand. Die Familie der Falkenartigen (Falconidae) sowie die Gattung der Falken (Falco) ist dagegen fast weltweit anzutreffen. Weitere Vertreter sind der Falco peregrinus anatum – Nordamerika Falco peregrinus brookei – Südeuropa Falco peregrinus cassini - Südamerika Falco peregrinus japonensis - Japan Falco peregrinus leucogenys - Sibirien
Falco peregrinos brookei - Iberische Halbinsel Falco peregrinus peregrinus - Osteuropa bis Nordrussland Falco peregrinus minor - Südafrika Falco peregrinus macropus - Australien Falco peregrinus peregrinator – China, Indien
Bis auf die tropischen Regenwälder und dem ewigen Eis der Polargebiete ist der Wanderfalke in weiten Teilen der Welt verbreitet. Er ist mit seinen zahlreichen Unterarten sowohl in Europa, Asien, Afrika, Australien als auch in Nord-, Mittel- und Südamerika anzutreffen. In der südlichen Arktis gilt der Wanderfalke als Standvogel, was eine Besonderheit den klimatischen Extremen betreffend darstellt. In nördlichen Verbreitungsgebieten ist er Strich- oder Zugvogel. Bei den Zugvögeln liegen die Brutgebiete und Winterquartiere räumlich voneinander deutlich getrennt. Europäische Populationen ziehen zumeist nach Afrika. Hier überwintern sie in der Regel südlich der Sahara. Die nordasiatischen Vögel überwintern in Südostasien.
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Interessanter Nachwuchs beim Albidus Projekt von OF Roy Lupton |
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Montag, den 25. Juni 2012 um 09:31 Uhr |
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 Bereits zum dritten Mal hat sich beim Zuchtprojekt von ÖFB Oberfalkner Roy Lupton Nachwuchs bei den Albidus Habichten eingestellt. Von den insgesamt 7 befruchteten Eiern der beiden wunderschönen 100% reinen weißen Albidus Weiber, sind alle Jungen erfolgreich geschlüpft.
Die Samenspender waren diesmal zwei nordische Habichtsterzel, die in den vergangenen Saisonen herausragende Jagdeigenschaften gezeigt haben. Das Resultat wird mit Sicherheit wieder eine interessante Kombination.
Selbst als ganz hervorragender und leidenschaftlicher Adler- und Habichtsfalkner bekannt, legt Roy sehr großen Wert darauf, daß seine Habichte von den neuen Besitzern intensiv geflogen werden und nicht in irgendwelchen Zuchtvolieren herumsitzen. Deshalb sind auch die Preise, die Roy für seine Jungvögel verlangt, praktisch für jeden Falkner leistbar.
Übrigens wurden heuer auch wieder einige Habichte aus der Zucht ausgewildert, um den Bestandsrückgang im Süden von England, der hauptsächlich durch illegalen Abschuß verursacht wird, etwas auszugleichen.
Wer sich übrigens für einen Habicht aus Roy's Zucht interessiert (es gibt sogar noch den einen oder anderen 50% Albidus ...), kann ihn kurzfristig per Email unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
kontaktieren.
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Wanderfalkenauswilderung AVE-ÖFB LG OÖ 2012 |
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Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 12:08 Uhr |
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 Der Entsorgungsfachbetrieb AVE mit Sitz im oberösterreichischen Hörsching ist ein führendes Abfallentsorgungsunternehmen mit mehr als 20 Niederlassungen in ganz Österreich. Die Unternehmensgruppe tritt neben Österreich auch in der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn, Italien, Ukraine, Moldawien und Rumänien auf.
An den verschiedenen Abfallverwertungsstandorten ist eine typische überdurchschnittlich hohe Taubenpopulation anzutreffen. Dadurch sieht sich das Unternehmen AVE veranlasst eine Gegenmaßnahme zu starten um die vorherrschende Schadvogelpopulation auf ein natürliches Mass zu senken.
Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber und führender Leitbetrieb in der Branche ist sich das Unternehmen AVE seiner Verantwortung gegenüber der Natur bewusst. Durch den Ansatz der Nachhaltigkeit getrieben und auf dem Grundsatz der Ökologie als Firmenwert basierend kam es 2011 zu den ersten Gesprächen zwischen dem Unternehmen AVE und der Landesgruppe Oberösterreich des Österreichischen Falknerbund. Die Landesgruppe OÖ zeichnet sich als Kompetenzträger für solche Auswilderungen besonders aus da es bereits zwei Auswilderungsprojekte in der Vergangenheit erfolgreich realisiert hat. 2007 wurde erstmals mit dem Projektpartner Fixkraft Futtermittel im Ennser Industriehafen eine Wanderfalkenauswilderung durchgeführt die als nachhaltige ökologische Maßnahmen gegen die übernatürlich hohe Taubenpopulation gesehen wurde. Das Ziel war wie heute unter anderem die Vergrämung der Schadvogelpopulation zum Wohle einer natürlichen ausgeglichenen Vogelpopulation und ein aktiver Arbeitnehmerschutz, da eine weitreichende Gefährdung vom aggressiven Vogelkot auf die Arbeitnehmer ausgeht. Zwei Jahre später kam es zu einer Kooperation mit dem Unternehmen Austrian Airlines am Standort Schwechat. Auch hier war die Landesgruppe OÖ Projektleiter und zeichnete für die erfolgreiche Umsetzung verantwortlich.
Die Startphase des Projektes war gezeichnet durch die intensive Vorbereitungsarbeit der Projektpartner. Seitens AVE wird die Kooperation von DI Andreas Freimund seitens der Landesgruppe OÖ des ÖFB von Kurt Strittl und Ing. Werner Mayr geleitet. Eine besondere Rolle spielt hier der Oberösterreichische Landesjagdverband der vertreten durch Mag. Christopher Böck, das Projekt bei Informationsveranstaltungen in der Kommunikation unterstützte. Einen besonderen Dank möchten wir dafür aussprechen!
Nach einer intensiven Vorbereitung kam es nun am 11.06.2012 zur Auswilderung von drei Mitteleuropäischen Wanderfalken am Standort Wels. Diese drei Vögel stammen aus österreichischer Zucht und wurden bis zur Auswilderung veterinärmedizinisch betreut. In einem nach internationalen Standards errichteten Falkenkobel wurden die Tiere eingenistet. Seitdem werden die Falken mehrmals täglich mit frischer artgerechter Nahrung gefüttert. Ein in und am Falkenkobel integriertes WebCam System erlaubt es den Projektpartner die Tiere über Internet rund um die Uhr zu beobachten. Ein Veterinär steht überdies für das Monitoring der Tiere zur Verfügung sodass etwaige Verletzungen schnell erkannt werden können.
Falls Sie mehr über die Aktivitäten bei diesem besonderen Projekt erfahren möchten, werfen Sie einen Blick in das FALKENTAGEBUCH der AVE_ÖFB Wanderfalkenauswilderung 2012 und auf den ÖFB Youtube Videokanal.
Ing. Werner Mayr |
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Neue Ausgabe "Der Falkner" |
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Donnerstag, den 19. April 2012 um 11:08 Uhr |
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In einem neugestalteten Layout stellt sich die aktuelle Ausgabe des FALKNERS vor. In klarer und schlichter Form soll diese Ausgabe Vorbild für kommende Auflagen sein, großer Wert wird künftig auf schöne und erfrischende Bilder gelegt.

Aus aktuellem Anlass nimmt die Anerkennung der Falknerei als immaterielles Kulturerbe der UNESCO diesmal breiten Raum ein. Selbst auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Die Vision, die Idee, für unsere Passion die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO anzustreben, ging wie schon zuvor die Idee einer weltumspannenden Falknerorganisation (IAF), von Österreich aus, worauf wir mit Recht stolz sein können. Nachweislich hat die Grazer Kulturwissenschafterin Mag. Monika Reiterer ihre Vision „Weltkulturerbe Falknerei“ als allererste öffentlich präsentiert. All jene, die diese Eingebung im Nachhinein für sich beanspruchen, sind bisher jeglichen Beweis schuldig geblieben …
Unser UNESCO-Projektleiter Mag. Christian Habich lässt uns in seiner Schilderung am mühsamen, äußerst arbeitsintensiven, oft frustrierenden, aber letztlich erfolgreichen, hart erkämpften glücklichen Ausgang, an den ein kleiner Kreis immer geglaubt hat, teilhaben. Mit meinem Wissen um Christians Hartnäckigkeit, sein Verhandlungsgeschick, seine exzellenten internationalen Verbindungen, habe ich stets an einen Erfolg geglaubt und anerkenne, dass Christian der Löwenanteil am Gelingen gebührt. An dieser Stelle allen, die an der großartigen Umsetzung einer richtungsweisenden Vision aus Österreich in die Tat mitgewirkt haben, einen herzlichen Falknersdank! Der ÖFB hat die Chance zeitgerecht erkannt und die Gunst der Stunde genutzt.
Im November fand auf meine Initiative und Organisation an der Veterinärmedizinischen Universität Wien die allererste Fachtagung zum Thema „Greifvogelhaltung und Tierschutz“ statt. Ein Bericht darüber auf Seite 21 des FALKNERS. Das überraschend große Interesse an dieser Tagung seitens der Teilnehmerschaft, die von beamteten Tierärzten/Tierärztinnen bis hin zu praktizierenden Falknern reichte, zeigte auf, dass ein großer Nachholbedarf an verlässlicher und objektiver Information besteht.
 Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass bisher nur Informationen über Falknerei und falknerische Greifvogelhaltung an Behörden vermittelt wurden, die in vielen Bereichen von althergebrachten Vorurteilen und unwahren Behauptungen geprägt sind. Wenn wir als Betroffene zukünftig über anstehende Fragen der falknerischen Greifvogelhaltung und Falknerei diskutieren, müssen unabhängige Fachexperten mit einbezogen werden, um fachlich fundierte Lösungen, die von allen akzeptiert werden, zu erarbeiten. Es darf nicht sein, dass Personen, denen jegliche fachliche Kompetenz fehlt, bestimmen, was zu geschehen hat. Die UNESCO-Anerkennung weist die Falknerei als schutz und erhaltungswürdiges Kulturerbe aus. Damit verpflichtet sie uns auch, alles in unserer Macht Stehende zu unternehmen, um dieses Kulturerbe in lebendiger Form unseren nachfolgenden Generationen zu übergeben. Ein Erhalt wird nur dann gewährleistet sein, wenn Wissensvermittlung stattfindet. Das bedeutet, wir sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass Jungfalknerinnen und Jungfalkner die bestmögliche Ausbildung erhalten und ihr erworbenes Wissen und Können in einer behördlich anerkannten Prüfung, wie es in einigen Bundesländern schon praktiziert wird, nachweisen. Damit wollen wir erreichen, dass nur bestens ausgebildete Falknerinnen und Falkner ein verantwortungsvoller Umgang mit Greifvögeln ermöglicht wird. Den Vorstand des ÖFB erwarten eine Fülle von neuen Aufgaben und Herausforderungen in den nächsten Jahren. Um dies zu bewältigen, geht unser Appell an alle Falknervereinigungen in Österreich: Lasst uns zusammenstehen und zusammenarbeiten, um die Fülle kommender Entwicklungen gemeinsam zu einem guten Abschluss zu bringen.
Ich bedanke mich bei allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben unsere Falknerei lebendig zu erhalten und grüße mit einem kräftigen Falknersheil!
Dr. Harald Barsch Präsident des ÖFB
Anmerkung:
Die neue 64 seitige Ausgabe von "Der Falkner" kann per Email (
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
) zum Preis von EUR 10,- + Porto (EUR 2.50) bestellt werden.
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Forschungsunterlagen und Ergebnisse der internationalen Konferenz: "Gerfalken, Schneehühner und Klimawandel" online verfügbar |
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Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 10:33 Uhr |
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Über 150 Wissenschafter, Studenten, Manager und sonstige Artenschützer nahmen an der Konferenz "Gerfalken und Schneehühner in einer sich verändernden Welt" in der Boise State University (1.-3. Feb 2011) Teil. Teilnehmer aus Kanada, Island, Skandinavien, Russland, USA und anderen Staten kamen zusammen, um ihre Forschungsergebnisse auszutauschen und festzustellen, welche Forschungslücken dieses komplexen Themas noch weiterhin bestehen.
Das Ergebnis der Konferenz besteht aus einer Sammlung von 73 wissenschaftlichen Arbeiten und diesbezüglichen Diagrammen und Darstellungen. Die Arbeiten stehen für nicht-kommerzielle Zwecke zur freien Verfügung und können hier heruntergeladen werden:
http://www.peregrinefund.org/subsites/conference-gyr/proceedings/index.html
"“We are pleased to make this information available at no charge to anyone interested in how climate change could affect species that are adapted to the cold, harsh conditions of the Arctic region,” said co-editor Rick Watson, vice president of The Peregrine Fund. “Armed with good science, we may be able to identify specific steps that would help preserve the Gyrfalcon, its prey, and many other species.”
Der Gerfalke, einer der größten Falken, ist zwar derzeit in seinem Bestand nicht gefährdet, jedoch prognostizieren Wissenschafter eine starke Dezimierung der Bestände in den nächsten 90 Jahren, sagt Dr. Watson. Der Klimawandel könnte die Reproduktionsfähigkeit dieser Falkenart beeinflussen.
Die Konferenz wurde von den Falknern des Peregrine Fund, der Boise State University und dem U.S. Geological Survey organisiert. Sponsoren waren unter anderem die Environmental Agency-Abu Dhabi, Prince Albert II of Monaco Stiftung, Trust for Mutual Understanding, National Park Service, und der U.S. Fish and Wildlife Service.
Die o.g. Forschungsergebnisse werden übrigens im Februar auch als Buch erscheinen. |
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Internationale Fachtagung zum Thema "Greifvogelhaltung und Tierschutz" |
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Freitag, den 09. Dezember 2011 um 18:56 Uhr |
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Gemeinsam mit dem Institut für Tierhaltung und Tierschutz und dem Österreichischen Falknerbund wurde unter Leitung und Organisation von ÖFB-Präsident Dr. Harald Barsch die allererste Fachtagung zu diesem Themenkreis im Festsaal der Vet. Med. Universität Wien abgehalten. Mein besonderer Dank gilt Herrn Univ. Prof. Dr. Josef Troxler, Vorstand des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz, für die Ermöglichung dieser Tagung auf akademischem Boden!
Anstoss war die Verbreitung einer Veröffentlichung ganz persönlicher Ansichten zur Falknerei und falknerischer Greifvogelhaltung eines bekannten und in Fachkreisen, sogar von einigen Falknern, anerkannten Spezialisten für Greifvögel. Obwohl der Verfasser selbst nie mit der Ausübung der Falknerei befasst war, sind seine Aussagen zu dieser Thematik von althergebrachten Vorurteilen, die längst widerlegt sind und unsachlichen Unterstellungen geprägt. Dieses „Gutachten“ - in Wahrheit eine sehr subjektive Meinungsäusserung, fand unverständlicherweise bei den Veterinärbehörden als „Arbeitsunterlage“ Eingang und führte zu grosser Verunsicherung der Amtstierärzte, die mit der Beurteilung von Greifvogelhaltungen befasst sind. Was lag näher, als anerkannte Experten auf dem Gebiet der Greifvogelhaltung und Falknerei, vor allem aus dem universitären Bereich, mit jahrzehntelanger Erfahrung als Referenten zu gewinnen:
Prof. Dr. Michael Lierz - Universität Giessen, Akad. Dir. Dr. Norbert Kummerfeld -Tierärztliche Hochschule Hannover, Prof. Dr. Thomas Richter - Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen, Tierärztin Dr. Susanne Hartmann - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (D) Ihre interessanten und praxisnahen Vorträge spannten den Bogen von Greifvogelhaltung über Krankheiten bis hin zur Verhaltenskunde. Im zweiten Teil referierte DDr. Holger Herbrüggen über juristische Aspekte, Dr. Sabine Hille vom Institut für Wildbiologie an der BOKU über nicht alltägliche praktische Einsatzbereiche von falknerisch abgetragenen Greifvögel und Mag. Christian Habich vom Österreichischen Falknerbund über die Praxis des Abtragens eines Jungvogels. Allen Referenten einen herzlichen Dank für ihre spannenden Beiträge!
130 Tagungsteilnehmer, darunter sehr viele beamtete Tierärzte und Tierärztinnen, Tierschutzombudsleute, Zoofachleute bis hin zum praktischen Falkner folgten mit regem Interesse den Ausführungen und beteiligten sich sehr lebhaft an der Diskussion. Es zeigte sich, dass bei uns noch viel Aufklärung und Wissensaneignung über Grundsätzliches in der Greifvogelhaltung erforderlich ist.
Offene Fragen werden in Zukunft gemeinsam mit anerkannten Fachexperten zu diskutieren sein, ideologische Ausrichtungen, aus welchen Kreis auch immer bringen uns nicht weiter. Die Tagung war ein erster Schritt in diese Richtung, letztlich müssen Entscheidungen auf vorurteilsfreier Basis und wissenschaftlich fundierten Fakten, zum Wohle der von uns gehaltenen Greifvögel getroffen werden.
Dr. Harald Barsch Präsident des ÖFB
Liste der Vorträge (zum Herunterladen der Vorträge im Kurzformat bitte Anklicken)
Prof.Dr. Michael Lierz - "Programm zur tierärztlichen Vorbeugung, Behandlung und Ernährung von gehaltenen Greifvögeln"
Akad. Dir.Dr. Norbert Kummerfeld - "Aufnahme und Rehabilitation von aufgefundenen Greifvögeln und Eulen unter den Ansprüchen des Tierschutzes"
Prof.Dr. Thomas Richter - "Biologische insbesondere ethologische Grundlagen der Haltung und des Trainings von Greifvögeln"
Dr. Susanne Hartmann - "Anforderungen an die Greifvogelhaltung, die unterschiedlichen Haltungsverfahren"
DDr. Holger Herbrüggen - "Rechtliche Aspekte der Greifvogelhaltung"
Dr. Sabine Hille - "Interessante Einsatzmöglichkeiten von Beizvögeln – Helfer des Menschen im Siedlungsraum und in der Wirtschaftslandschaft"
Mag. Christian Habich - "Falknerisches Abtragen - einst und jetzt."
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Österreichischer Gewinner beim Fotowettbewerb des Internationalen Falknerfestivals in Abu Dhabi |
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Freitag, den 09. Dezember 2011 um 17:52 Uhr |
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 Der anläßlich des Internationalen Falknerfestivals 2011 von Kulturministerium in Abu Dhabi ausgeschriebenen Fotographenwettbewerb lockte eine riesige Anzahl von Bewerber aus der ganzen Welt an: Die unabhängige Expertenjury wählte die Gewinner aus über 700 eingereichten Arbeiten aus!
Wer jetzt glaubt, daß nur die bekannten Profi-Superstars der Natur- und Falknereifotografie vom Schlage eines Mark Williams oder Rob Palmer echte Chancen hatten, wurde eines Besseren belehrt! Der österreichische Hobbyfotograf Franz Hammer aus Graz hat es mit seinem Bild eines jagenden Habichts in die Endrunde geschafft und damit eine gesponsorte Teilnahme (Flug & Unterkunft) gewonnen.
Der Österreichische Falknerbund gratuliert Franz Hammer zu dieser Leistung!
Fotografischer Lebenslauf Franz Hammer
Meine "Falknerlaufbahn"
Falkner, nein, dazu müsste ich einer sein, aber vielleicht doch ein wenig, also angelernt, oder so? Aber von vorne: vor einigen Jahren wurde meine Tochter Barbara bei einer Flugvorführung vom Virus "Greifvögel" infiziert. Nach dem 2. Sommer als freiwillige Helferin in der Steiermark hängte sie nach ihrem Studienabschluss eine echte Saison in einer Greifvogelstation an. Mit Jagdschein und Kärntner Falknerprüfung war sie dann "echte" Falknerin. Natürlich ist diese Ausbildung nicht spurlos an mir vorüber gegangen, zwischendurch wurde ich über Neues informiert, bei Prüfungen zum Abfragen gebraucht und dann musste ich ihre Auftritte bildlich festhalten. Es war mir nicht wirklich unangenehm und je mehr ich über diese schönen Vögel erfuhr, um so interessanter wurde es, sie auch fotografisch zu dokumentieren. Schließlich kam die Einladung zu einer Beizjagd. Mit noch nicht so ganz brauchbarem Fotogerät brachte schon die erste Saison für die Falkner brauchbare Bilder, wurden doch Situationen festgehalten, die ein Falkner so detailliert nicht sehen konnte, der Fotograf in mir war eher enttäuscht. Durch Aufrüstung im "Hardware"-Bereich und "Lernen" dieser Form des Jagens, Einschätzung der Vögel, Versuchen, den Ablauf richtig vorher zu sehen etc, stieg die Qualität der Bilder. Brauchbare Bilder unterstützen mich inzwischen bei kleinen Bilderschauen, wo ich versuche, die Vögel und auch die Beizjagd normalen Bürgern zu erklären und plausibel zu machen. Mit einigem Wetterglück, passenden Lichtverhältnissen und auch Foto-Jagd-Glück gelangen mir inzwischen Aufnahmen, die auch schon bei nationalen und internationalen Fotowettbewerben Anklang fanden, der Höhepunkt ist dabei sicherlich jener beim Third International Festival of Falconry in Al Ain, VAE. Ich hoffe, auch dort werden mir gute Fotos gelingen.
Franz Hammer
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Interview des ÖFB Präsidenten zum Thema "Greifvogelflugvorführungen" |
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Dienstag, den 23. August 2011 um 09:54 Uhr |
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 Anläßlich der Diskussionen um Greifvogelflugvorführungen und die z.T. diffamierende Kampagnen der radikalen Tierschutzgruppe "Vier-Pfoten" gegen die Betreiber von Greifvogelschauen hat der Präsident des Österreichischen Falknerbundes der Zeitung 'Der Anblick' ein Interview zum Thema gegeben.
Dr. Barsch geht in dem Interview auf die Fragen und Vorwürfe die in den Anzeigen gegen die Greifvogelwarten vorgebracht wurden ein und erklärt die Position des Österreichischen Falknerbundes zum Thema.
Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Der Anblick" stellen wir eine Kopie des Interviews zum Download zur Verfügung.
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Neuer Sender & Must-Have Yagi Update von Marshall Radio |
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Montag, den 18. Juli 2011 um 20:35 Uhr |
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 Unser Freund Robert Bagley, seines Zeichens Geschäftsführer von Marshall Radio, hat auf Rückmeldungen aus der letzten Beizsaison reagiert und seine Entwicklungsabteilung mit der Weiterverbesserung der ohnehin bereits fast unschlagbaren Yagi Antenne am Fieldmarshall Empfänger beauftragt.
Herausgekommen ist eine neue, superflache Yagi Antenne mit einem verbesserten Faltmechanismus, bei dem nichts mehr verbiegen oder gar brechen kann. Die Elemente der Antenne sind ebenfalls etwas dünner dimensioniert, weisen aber durch die Verwendung von Titanal-Aluminium die gleiche Stabilität auf, wie die dickeren Element der bisherigen Antennen.
Mit dieser neuen Yagi ist Marshall mit Sicherheit ein ganz großer Wurf geglückt! Durch die Entwicklung und Verwendung neuer Bauteile, konnte die Bauhöhe um mehr als die Hälfte reduziert werden und dies bei gleichzeitiger Verbesserung der Empfangsleistung!
 Eine weitere Neuentwicklung ist der neue Wildflug Sender "Hack". Er verfügt über einen sehr kurzen (stromsparenden) Puls und über eine sehr hohe Reichweite. Den Technikern von Marshall ist es gelungen, die Batterielebensdauer des Senders auf ca. 4 Wochen zu auszudehnen. Bei Tests in den Oberkärntner Bergen konnte der Sender voll überzeugen und alle anderen Sender an Reichweite und Batterielebensdauer überbieten. Als kleines Extra, gibt's den "Hack" Sender mit einer speziellen Antenne, die der Vogel nicht mehr zerbeissen kann.
Wer sich für die neuen Produkte interessiert, kann sich über die technischen Details auf http://marshallradio.com informierenbzw. bestellen.



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ÖFB Hohenstaufer Gürtelschnalle in limitierter Auflage |
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Samstag, den 04. Dezember 2010 um 15:30 Uhr |
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 Da die alte Gussform der Gürtelschnalle des Österreichischen Falknerbundes mit dem historischen Konterfei des Hohenstaufers Friedrich II leider seit vielen Jahren verschollen war, hat FM Josef Hiebeler die vergriffene Gürtelschnalle zum 60 jährigen Jubiläum des Österreichischen Falknerbundes nachfertigen lassen.
In aufwendiger Kleinarbeit durch einen Künstler gestaltet, gibt es jetzt wieder eine Gussform der historischen Gürtelschnalle. Von der begrenzten Auflage sind nur noch wenige Exemplare verfügbar.
Der Einzelpreis für ÖFB Mitglieder beträgt 125,- Bestellungen bitten wir direkt an
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zu richten.
 
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Internationale ÖFB Jubiläumsfalknertagung in Falkenstein/ Weinviertel/NÖ |
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Sonntag, den 21. November 2010 um 16:56 Uhr |
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60 Jahre Österreichischer Falknerbund
Das malerisch und reizvoll gelegene Weinörtchen Falkenstein im niederösterreichischen Weinviertel erwies sich als Tagungsort für die Internationale Jubiläumsfalknertagung des ÖFB als idealer Treffpunkt. Auch ein Bezug zur Falknerei vergangener Zeiten war gegeben, Blaufußfalken ( Sakerfalken) aus Falkenstein waren dereinst bei den Falknern am Österreichischen Hof begehrte Jagdfalken. Im Turnierhof der alles überragenden, mächtigen Burgruine Falkenstein hieß Hausherr Georg Graf Thurn-Vrintz 67 Falkner, Freunde und Gäste aus 12 Nationen willkommen.
Die Politik war durch LAbg. Mag. Carlo Wilfing , die NÖ Jägerschaft durch BJM Ing. Gottfried Klinghofer vertreten. Das bunte Treiben am Burgareal wurde von einem zehnköpfigen amerikanischen Filmteam (HBO) begleitet , das eine Dokumentation über die Falknerei in Österreich drehte. Für die jagdlich-musikalische Umrahmung auf hohem Niveau sorgte die JHB-Gruppe Zayatal.
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ÖFB Jubiläumstagung - Internationales Medienecho |
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Samstag, den 20. November 2010 um 22:06 Uhr |
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 Die Jubiläumstagung des ÖFB in Falkenstein wurde mittlerweile in vielen Artikeln der Fachpresse entsprechend gewürdigt. Berühmtheit wird diese Tagung in den USA erlangen, wenn in wenigen Tagen die Dokumentation eines der größten Fernsehsenders der Welt (HBO) über die Falknerei ausgestrahlt wird. Diese Dokumentation wurde fast vollständig auf ÖFB Tagung gedreht.
Neben den vielen kleinen Videos und Clips die bereits überall in den einschlägigen Falknerforen weltweit geposted wurden, hat auch die Firma Marshall Electronics ein kleines Video über unsere Tagung gedreht und auf ihrer Webseite der internationalen Falknergemeinschaft zugänglich gemacht. |
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Wie Phoenix aus der Asche |
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Samstag, den 20. November 2010 um 18:31 Uhr |
 Von der Vergessenheit bis zum Kulturerbe der UNESCO in Österreich.
von Dr. Harald Barsch
Zu aufwändig, zu teuer, vielleicht auch nicht mehr „zeitgemäß“ – es gab bereits präzis schießende Feuerwaffen – wurde 1793 mit Aufhebung des Oberfalkenmeisteramtes die Falknerei am Österreichischen Kaiserhof abgeschafft.
In Österreich erlebte die Falknerei im 17. und 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Sie wurde ausschließlich, wie die Jagd auch, vom Adel betrieben. Die Falknerei sollte fast 100 Jahre lang völlig in Vergessenheit geraten. Erst in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts begannen sich einige Persönlichkeiten wieder für diese edle Jagdkunst zu interessieren. 1932 gab es in Wien eine kleine Gruppe Weidmänner um KR Franz Adametz, die sich für die Falknerei begeisterten. Der 2. Weltkrieg und die entbehrungsreichen Nachkriegsjahre setzten den ersten zaghaften Versuchen der Beizjagd bald ein Ende. 1950 kam es auf Initiative von KR Franz Adametz zur Gründung des ÖFB, dessen Zielsetzungen nicht nur die Ausübung der Beizjagd, sondern damals schon den Schutz aller Greifvögel beinhalteten.
Die Ausübung der Beizjagd sollte sich als wahre Pionierleistung erweisen, es war ein ständiges Dazulernen, meist aus Fehlern, bis sich erste Erfolge einstellten. Im Gegensatz zu heute gab es damals keinerlei Fachliteratur oder Lehrbücher, das Fachwissen lag gut verwahrt und unzugänglich in großen Bibliotheken und sollten erst viel später gehoben werden. Die Beschaffung von Beizvögeln erfolgte ausschließlich aus der Natur, Aushorst- und Fanggenehmigungen waren damals noch erhältlich, die „Geier“ wurden zu dieser Zeit ohnehin noch rücksichtslos verfolgt. In den 60er/ 70er Jahren kam es zu einem dramatischen Rückgang in den Greifvogelpopulationen. Die vermeintlich Schuldigen waren bald gefunden. Die Falknerei befand sich im Aufwärtstrend, mehr Falkner brauchten mehr Greifvögel, die sie sich angeblich durch illegalen Nestraub beschafften. Die wahren Schuldigen allerdings befanden sich in der chemischen Industrie, der massive Einsatz von Pestiziden (DDT- GAU) in der Landwirtschaft führte zur Unfruchtbarkeit der Greifvögel.
Falkner mussten weltweit zur Selbsthilfe greifen. Die ersten, bislang unmöglich gehaltenen Nachzuchten von Greifvögel und Eulen in Menschenhand gelangen nicht etwa Ornithologen oder Zoofachleuten, sondern Falknern. Heute wird der gesamte Bedarf an Greifvögel für die Falknerei ausschließlich aus Nachzucht gedeckt.
Noch ein Gutes hatte die Zucht: Falkner haben durch Auswilderung von über 1000 gezüchteten Wanderfalken im Osten Deutschlands die so gut wie ausgestorbene Baumbrüterpopulation der Wanderfalken gerettet.Seit „Erfindung“ der Falknerei vor vielen tausend Jahren in den Steppen Innerasiens hat sie sich bis heute nicht verändert. Auch jagen alle Falkner weltweit gleich.Nicht so die Jagd, denken wir z.B. an die Entwicklung vom Pfeil zur Hochrasanzpatrone.
Dieses uralte Jagdkulturgut fand daher im März 2010 die Aufnahme in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO in Österreich. Im kommenden Jahr soll die Falknerei in Österreich als „ immaterielles Kulturerbe der Menschheit" durch die UNESCO anerkannt werden. |
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UNESCO nimmt Falknerei offiziell in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. |
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Mittwoch, den 17. November 2010 um 20:17 Uhr |
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 Im Zuge der UNESCO Konferenz in Nairobi, bei der offizielle Vertreter aus über 180 Staaten, darunter auch Österreich teilnahmen, wurde Falknerei am 16. November 2010 offiziell in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Die diesbezügliche Submission wurde durch Abu Dhabi im Namen der Vereinigten Arabischen Emirate, Belgien, Tschechien, Frankreich, Korea, Mongolei, Marokko, Qatar, Saudi Arabien, Spanien und Syrien eingebracht. Neben diesen Staaten werden auch Österreich, Ungarn, Kroatien und die Slowakei, wo Falknerei ebenfalls bereits in die jeweiligen nationalen Inventarlisten des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, der Submission beitreten.
Die Submission selbst, als die größte multinationale Submission die je bei derUNESCO unter dieser Konvention eingereicht wurde, erhielt besonderes Lob durch die UNESCO als 'außergewöhnliches Beispiel für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit und exemplarische Qualität der bereitgestellten Information'.
Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung dieser über 4000 Jahre alten Jagdkunst als "immaterielles Kulturerbe der Menschheit" durch die UNESCO stammt aus Österreich und wurde durch die CIC Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.
Der 16. November wird damit weltweit in die Annalen der internationalen Falknergemeinschaft eingehen und gilt als größter Meilenstein zur nachhaltigen Erhaltung einer sozialen Kulturtradition, die vor allem Natur und Umwelt respektiert und seit mehr als 200 Generationen fast ununterbrochen, meist innerhalb der Familie, mündlich weitergegeben wird.
Nachfolgend einige weitere Informationen und Artikel in der internationalen Presse:
Emirates News Agency - News Bulletin
The National (Emirates)
ÖFB Presseaussendung
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Zurück zum Ursprung: Ein Lehrjahr bei einem Adlerfalkner im Altaigebirge |
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 Viele Adlerfalkner und solche die es gerne werden wollen, träumen von den unglaublichen Weiten der Steppen Asiens. Nur ganz wenige haben den weiten beschwerlichen Weg dorthin auf sich genommen und die Anzahl der westlichen Falkner, die über viele Monate bei den Nomaden in Kasachstan und in den Ausläufern des Altai-Gebirges in die Lehre gegangen sind, lässt sich auf einer Hand abzählen.
Die uralte Kunst Wildfänge zu perfekten Jagdadlern abzutragen und Adlernestlinge zu Jagdgefährten ohne Agression zu formen, stammt bekanntlich aus den Steppengebieten rund um das Altai Gebirge und wird dort in entlegenen Gebieten, fernab von jeglichem Tourismus noch immer praktiziert. Die Kunst wird, wie zu Urzeiten, innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben und kann noch immer als die Wiege der Adlerfalknerei angesehen werden.
Vor einigen Jahren habe ich eine junge Amerikanerin getroffen, die von Adlern und der Adlerfalknerei fasziniert war. Lauren McGough aus Oklahoma, USA, scheute (ganz im Gegensatz zu vielen anderen jungen 'angehenden Falknern' heutzutage) keine Mühe und Distanzen, Kapazitäten wie Josef Hiebeler, Roy Lupton oder den Schotten Neil Hunter aufzusuchen und mit ihrer unaufdringlichen, bescheidenen und netten Art zu lernen und alles Wissen über Adler nahezu aufzusaugen.
Lauren ist erst 23 Jahre alt und erhielt ihre US Falknerlizenz bereits mit 14 Jahren. Sie graduierte vor einem Jahr in den Fächern Biologie und Internationale Beziehungen und ist auf dem Weg sich auf das Fach Greifvogelbiologie zu spezialisieren. Trotz ihres jungen Alters und das in den letzten Jahren erworbene Wissen über Adlerfalknerei, welches sowieso bereits weit über das übliche hinausgeht, entschloss sich Lauren selbst und allein in das Altai Gebirge zu reisen, um dort über ein ganzes Jahr bei einem Adlerfalkner in einer Nomadenfamilie in die Lehre zu gehen - zurück zum Ursprung!
Der ÖFB möchte sich an dieser Stelle bereits vorab bei Lauren bedanken, dass Sie ihre Erfahrungen dieses Lehrjahres mit den österreichischen Falknern teilt:
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. November 2010 um 12:14 Uhr |
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Österreichische Falknerei als immaterielles nationales UNESCO Kulturerbe anerkannt! |
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Samstag, den 05. Juni 2010 um 00:00 Uhr |
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 Die Bemühungen des seit über 24 Monaten laufendes Projektes des Österreichischen Falknerbundes (ÖFB) zur Anerkennung der Österreichischen Falknerei als immaterielles Nationales UNESCO Kulturerbe wurden am 10. März 2010 von Erfolg gekrönt. Der Fachbeirat er UNESCO Kommission bestehend aus Experten, Vertretern der neun Bundesländer und den zuständigen Bundesministerien hat einstimmig die Aufnahme der Falknerei in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich beschlossen.
Das Projekt wurde von einem kleinen Expertenteam des ÖFB bereits im Jahre 2007 initiert und ist der nationale Teil des großen multinationalen Projektes zur Anerkennung der Falknerei als immaterielles UNESCO Kulturerbe der Menschheit. Dieses multinationale Projekt, bestehend aus 14 Staaten unter der Leitung des Kulturministeriums von Abu Dhabi, hat bereits im September 2009 eine multinationale 'Joint submmission' zur Anerkennung der Falknerei als"immaterielles Kulturerbe der Menschheit" bei der UNESCO eingereicht.
Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung unserer über 3000 Jahre alten Jagdkunst als immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO stammt ebenfalls aus Österreich und wurde durch die Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.
Wir dürfen dies durchaus als den größten Erfolg des ÖFB und der Österreichischen Falknerei in der österreichischen Geschichte feiern und als Fundament für die langfristige Erhaltung der Falknerei betrachten.
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Überreichung der UNESCO Urkunden ORF-Landesstudio Salzburg |
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Montag, den 03. Mai 2010 um 17:35 Uhr |
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 Überreichung der Urkunden an die ersten in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Traditionen im ORF-Landesstudio Salzburg
Im ORF-Landesstudio Salzburg wurden am 20.April 2010 die ersten Urkunden an die erfolgreichen BewerberInnen überreicht und die aufgenommenen Elemente präsentiert. Außergewöhnlich beeindruckende Darbietungen der FalknerInnen, Villgratener Sternsinger, Ranggler und eines Märchenerzählers machten den Nachmittag ebenso wie eine Schauapotheke aus Bad Ischl zu einem unvergesslichen Ereignis. Jede Präsentation zeigte, welches enorme Potential immateriellen Kulturerbes zur Schaffung von Identität und Selbstbewusstsein innewohnt und machte seine Bedeutung als Mittel zur Förderung von Annäherung, Austausch und Verständnis zwischen den Menschen sichtbar.
Für die Falkner nahmen ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch, Falkenmeister Josef Hiebeler, Falkenmeisterin Monika Hiebeler und A. Strempfl in Vertretung der ZÖF an der Urkundenverleihung teil. Leider war unser erfolgreicher UNESCO Projektleiter Mag. Christian Habich bei der Feier nicht dabei, die isländische Aschewolke hielt ihn in Bombay fest!
Wieder einmal zeigte sich, welch hohe Sympathie- und positives Imagepotential unsere Greifvögel in der Öffentlichkeit ausstrahlen.
Im Juni geht das Ansuchen um Anerkennung der Falknerei als immaterielles Kulturerbe an die UNESCO - Zentrale nach Paris.


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Was lange währt ... Der neue Marshall Micro 433Mhz Sender |
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 10:13 Uhr |
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von Mag. Christian Habich  Es hat zwar ein klein wenig länger gedauert als ursprünglich geplant, aber die Wartezeit scheint sich wirklich gelohnt zu haben - der neue Micro-Sender von Marshall hat bei den ersten Praxistests wirklich gut abgeschnitten.
Angeblich war es selbst für den weltbesten Hersteller von Falkner-Telemetrieanlagen gar nicht so einfach, sein eigenes Pflichtenheft für diesen Sender zu erfüllen: Wollte man doch bei hoher Reichweite eine in der Falknerpraxis halbwegs vertretbare Batteriedauer realisieren, was bei der (Miniatur-) Größe des Senders schon ein wenig nach Quadratur des Kreises anmutet. Im Größenvergleich hat der Sender ca. 1/3 der Größe des bekannten Marshall Scout Modells, auf welches im letzten Jahr ein ganze Anzahl von ÖFB Mitgliedern umgestiegen sind. Die Antenne ist ca. 50% dünner und ca. 2cm länger im Vergleich zum Scout Sender. Der Sender ist komplett aus anodisiertem Aluminium gefertigt bzw. CNC-gefräßt und über die perfekte Verarbeitungsqualität muß man bei diesem Hersteller sowieso keine Worte verlieren.
Marshall hat für den Micro die 3 Volt Lithium CR1225 Batterie gewählt, welche das Gesamtgewicht des Senders mit eingelegter Batterie auf knapp unter 3 Gramm (!) bringt. Das Entwicklerteam hat sich für das bereits bewährte Batterie-Sparsystem - Marshall nennt es 'Apollo 13 Mode' - entschieden, um die Batteriedauer auf ein praxisgerechtes Maß auszudehnen. Bei diesem Modus der auch schon seit zwei Jahren beim Scout Sender erfolgreich angewendet wird, schaltet sich der Sender nach 24 Stunden Dauerbetrieb automatisch in eine Art 'Notmodus' und reduziert die Anzahl der Signale pro Minute um Batterie zu sparen - eine einfache, aber geniale Idee.
 Wie es möglich war, dieses System so zu miniaturisieren, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist, daß der Micro Sender bei meinem ersten Dauertest ganze 5 Tage und 7 Stunden im Dauerbetrieb (bei 15 Grad Celsius) durchgehalten hat! Ein zumindest für mich beeindruckender Wert. Weiters verfügt der Sender über den bewährten Magnetschalter, sodaß man den Sender auch für einige Tage am Vogel lassen kann ohne ihn ständig ab- und anzumontieren.
Der Reichweitentest in den Kärntner Bergen war (für mich) sehr beeindruckend. Der Micro Sender hat in Verbindung mit dem Marshall 433Mhz Empfänger im hügeligen Gelände fast die gleiche Reichweite wie der Scout Sender (vielleicht 5% weniger) - ein Wert der in Anbetracht seiner Mini-Größe fast schon fast unwahrscheinlich scheint!
Als Montagemethode empfiehlt Marshall die Staartmontage oder (noch besser) die Rückenmontage.
Natürlich gibt es noch keine Langzeiterfahrung mit dem Sender, aber man kann zusammenfassend sicher sagen, daß Marshall mit diesem Sender ein großer Wurf gelungen ist, auf den alle Sperber und Merlin Piloten schon lange gewartet haben. Aber nicht nur für Besitzer von Kleinfalken und Sperber wird dieser Sender interessant sein, sondern auch für alle Falkner die dem nordamerikanischen Vorbild folgen wollen und ihre Vögel mit zwei Sendern (kombinierte Rücken- & Staartmontage) fliegen wollen.
 Weitere Informationen gibt's direkt bei Marshall. Vorausgesetzt, daß bei den anderen weltweiten Praxistestern keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen, wird der Sender in den nächsten 4-6 Wochen in Produktion gehen und rechtzeitig für die neue Saison verfügbar sein. Angeblich gibt's demnächst auch eine neue Webseite, die (endlich) auch in deutscher Version angeboten wird, was die Online-Bestellung für nicht-englischsprechende Falkner entsprechend erleichtern wird. |
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Rentiere gehören zum natürlichen Beutespektrum von Steinadlern! |
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Dienstag, den 23. Februar 2010 um 16:04 Uhr |
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 Die BBC Dokumentarfilmer Dr. Ted Oakes, Kameramann Barrie Britton und der Wissenschafter Harri Norberg sind seit einiger Zeit unterwegs, um die komplexen Beziehungen zwischen Raubtieren und den ziehenden Rentierherden für die BBC filmisch zu dokumentieren.
Was den sämischen Ureinwohnern in Nordfinnland (und auch erfahrenen Adlerfalknern) seit hunderten Jahren bekannt: ist, nämlich daß Rentierkälber eine der Hauptnahrungsquellen für Steinadler in der Region sind, haben die Wissenschafter jetzt endgültig bewiesen.
Den Dokumentarfilmern gelangen eindrucksvolle Bilder von wilden Steinadlern, die im Kompanieflug eine Rentierherde angreifen und erfolgreich ein Kalb schlagen. Ein kurzer Ausschnitt der Aufnahmen ist auf der BBC Earth Webseite zu sehen:
http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_8314000/8314558.stm
Damit ist wohl auch die Behauptung mancher Falknereigegner, daß z.B. Rehe nicht zum natürlichen Beutespektrum des Steinadlers gehören, wohl reine Makulatur...
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Falknerkurse & Vorbereitung zur Beizjagdprüfung bei FM Josef Hiebeler |
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Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 15:09 Uhr |
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Aufgrund der Nachfrage und des besonderen kultur- und jagdhistorischen Stellenwertes der Falknerei in Österreich hat sich ÖFB Falkenmeister Josef Hiebeler entschlossen, zusammen mit dem in Kärnten ansässigen Spezialisten für Jagdkurse - Arnold Grafschafter (www.jagdkurs.com), einen Grund- bzw. Praxiskurs für die Falknerprüfung/Beizjagdprüfung anzubieten.
Das Team von Berufsfalknern um ÖFB Falkenmeister Josef Hiebeler zählt zu den Besten seines Faches und ist international anerkannt in Sachen Falknerei und Greifvogelkunde. Falknermeister Hiebeler wird bei der Ausbildung mit Sicherheit die höchsten Maßstäbe anlegen und wie bei allen Kursen von Arnold Grafschafter steht ganz besonders die Praxis im Vordergrund.
Die Grundausbildung und Teile der Praxiskurse finden auf Schloss Waldreichs im Greifvogelzentrum NÖ statt und werden für alle Teilnehmer mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.Spezialkurse werden speziell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten und finden z.T. auch in den Niederwildrevieren statt.
Falknerei ist ein sehr umfangreicher Teilbereich der Jagd und verlangt sehr viel Praxis und Erfahrung. Die Kursleiter haben sich deshalb entschlossen, aufbauend mit einem Grundkurs, folgende 3 falknereispezifische Kurse anzubieten:
- Grundkurs zur Ablegung der Falknerprüfung
- Praktische Falknerei
- Spezialkurse (Adler, Habicht, Falke)
Weitere Information und Anmeldung unter +43-676-77 22 433 (Hr. Grafschafter) oder auf www.jagdkurs.com |
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Sage Grouse Beize im amerikanischen Westen |
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Samstag, den 19. Dezember 2009 um 10:23 Uhr |
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von Robert Bagley (Übersetzung Mag. Christian Habich)
Der größte Vogel der amerikanischen Grouse-Familie wurde erstmals in den 70er Jahren aktiv mit Falken gebeizt. Seit dieser Zeit haben die Erfahrungen der Falkner viel zum Verständnis über die Lebensgewohnheiten und die Verhaltensmuster über dieses außergewöhnliche Beutewild gesammelt und beigetragen. Eine steigende Anzahl von Falknern zieht die Beize auf Sage Grouse jedem anderen falknerischen Beutewild vor und erkennt die Sage Grouse auch als eine der größten Herausforderungen der Beizjagd an. Sage Grouse leben in den weiten offenen und menschenleeren Gebieten des amerikanischen Kontinents. Sie laufen so gut wie niemals aus und halten einen Point, um dann plötzlich und unerwartet mit Höchstgeschwindigkeit aufzusteigen. Wenn sie fliegen, fliegen sie nicht in Richtung nächste Deckung sondern gleich in Richtung Horizont, ohne wieder irgendwo einzufallen. Im September werden sie von unseren Falknern noch als relativ leichte Beute für junge Falken angesehen, was sich aber bis zum November radikal verändert, da Sage Grouse bis zu diesem Zeitpunkt einen bemerkenswerten physischen und athletischen Wandel hinlegen, um sich auf den Schnee und den tiefen harten Winter vorzubereiten. Im Winter ist es selbst für die allerbesten und erfahrensten Falken so gut wie unmöglich, eine gesunde Sage Grouse zur Strecke zu bringen. Von den Fähigkeiten als Beutewild sind also Oktober und November die idealen Monate für die Sage Grouse Beize in den Weiten des amerikanischen Westens.
Nachfolgend ein paar Eindrücke und Kommentare von der letzten Beizjagd mit Freunden und dem bekannten Grouse Beizjäger Steve Chindgren. Steve hat mehr Sage Grouse gefunden, hochgemacht und fotografiert als jeder zur Zeite lebende Falkner oder Wildbiologe. Er studiert die Überwinterungsgebiete und kehrt im Frühjahr zurück um ihre Balzrituale zu dokumentieren. Von September bis Februar beizt er auf Sage Grouse mit einem Team von Falken.
 Steve's Jagdhaus, auch bekannt als das 'House of Grouse' befindet sich in Wyoming. Dorthin pilgern Freunde und Falkner aus der ganzen Welt, um die beeindruckende Sage Grouse Beize zu verfolgen, die dort seit über 20 Jahren geboten wird. Das Gebiet in Zentral-Wyoming hat die größte Sage Grouse Population des Westens und zeichnet sich durch weite offene Flächen von sg. 'öffentlichen Land' aus, welches noch nicht von irgendwelchen Ölfirmen erschlossen wurde.
Letztes Jahr war Steve während der Beizzeit etwas durch eine Sportverletzung und mußte für 8-10 eine Beinmanschette tragen - wer's glaubt...
Während diesen Wochen blieben wir bei ihm im 'House of Grouse' und haben ein bißchen über unsere Beobachtungen Buch geführt und wollen diese Erfahrungen gerne mit unseren österreichischen Freunden teilen:
Steve: "Durch meine Verletzung habe ich gelernt, daß einen Point anzugehen besser ist, als zu rennen - man sieht einfach mehr was passiert ..."
 Hier ist 'Jomo' in seiner 21. Beizsaison (!!) - noch immer ein erfolgreicher Grouse-Falke. Steve hat bis vor kurzem noch die Fußmontage verwendet und behauptet, daß der RT+ Sender für die sehr hart anschlagenden Falken die beste Wahl ist.
Steve: "Wenn du Deinen Vogel dazu ermuntern willst, schneller loszufliegen, halte ihn einfach knapper über dem Boden. Wenn man einen Falken knapp am Boden hält, will er einfach eher losfliegen. Ein Vogel der hochgehalten wird, ist einfach entspannter und beobachted die Gegend mehr."
Steve: "'Bum. Das war's'. so fliegt ein großes Ger-Weib eine Grouse, um dann in einen langen horizontalen Verfolgungsflug überzugehen. Meiner Meinung nach zählt ein 5 Kilometer Verfolgungsflug, der auf einer erlegten Grouse endet, nicht als erfolgreicher Beizflug. Deshalb bevorzuge ich Hybrid-Terzel - diese müssen einfach lernen, die Grouse im Steilstoß zu erlegen."
Steve: "Man findet Grouse fast nie im hohen Bewuchs. Sie bevorzugen niederen Bewuchs, wo sie beim stehen darüber hinwegsehen können. Hohen Bewuchs verwenden Sage Grouse für zwei Dinge: als Schattenspender vor der Sonne und Deckung für Raubzeug."
 Steve: "Für die Sage Grouse Beize ist ein guter, verläßlicher Hund mindestens genauso wichtig wie ein fähiger Falke. Manchmal haben wir Besucher, die in einer Woche keine einzige Grouse sehen ... 'Tucker' findet die Grouse in 10min!"
Steve: "Zuviele Fehlflüge bei denen der Falke mit dem Federspiel eingezogen werden muß, sind schlecht. Es macht den Falken faul. Die besten Falken werden immer von der Beute aufgenommen." |
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Exzellente Öffentlichkeitsarbeit durch ÖFB OF Roy Lupton im englischen TV |
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Samstag, den 03. Oktober 2009 um 08:41 Uhr |
 Derzeit läuft im englischen Fieldsports Channel TV eine Serie mit dem bezeichnenden Namen 'Fieldsports Britain'. Die Serie läuft bereits sein Anfang September und stellt die verschiedenen, in Großbritannien ausgeübten, Jagd und Angelarten einer breiteren Öffentlichkeit vor. Es werden mehrere Jäger, Angler, Fasanzüchter etc. und eben auch ein Falkner während eines Jagdjahres von einem Filmteam begleitet, um dem Publikum die Vorbereitung auf die Jagdsaison und die Jagd selbst nahezubringen.
Verschiedenste Aspekte der Jagd und auch die Problematik des Raubzeugs (Fuchs etc.) werden gut verständlich aufbereitet und in ansprechender Weise gezeigt. Das Ziel der Serie ist es selbstverständlich, eine bessere Akzeptanz und mehr Verständnis für die Jagd und 'Fieldsports' in Großbritannien zu erreichen - klassische Öffentlichkeitsarbeit eben.
ÖFB OF Roy Lupton hat nicht nur eine kurze 'Rolle' bei der Rehjagd, wo er seine hervorrande Fähigkeit als Schütze demonstriert, sondern wird vom Filmteam während der gesamten Zucht und Jagdsaison mit seinen Beizvögeln begleitet.
Für ausländische Zuseher sind die einzelnen Folgen der Serie unter http://www.fieldsportschannel.tv oder in HD Format auf Youtube.com verfügbar. |
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Historischer Meilenstein für die Falkner Nordamerikas! |
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Mittwoch, den 30. September 2009 um 14:59 Uhr |
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von Mag. Christian Habich
 Wie NAFA (North American Falconers Association) President Dan Checchini gestern in einer Presseaussendung bekanntgab, wurde am 23. September erstmals nach 35 Jahren wieder ein junger migrierender Wanderfalke auf traditionelle Art an den Stränden Nordamerikas gefangen. Nach so vielen Jahren hat die US Regierung die nachhaltige Nutzung des Tundra Falken wieder für die Falknerei freigegeben. Natürlich ist die Anzahl der Fanggenehmigungen beschränkt (z.B. 4 Stück für Virginia), sodaß die nachhaltige Nutzung durch die folgenden Falknergenerationen nicht gefährdet ist. Der Terzel ist übrigens wohlauf und wird bereits abgetragen. Fast alle der glücklichen Falkner, die eine Fanggenehmigung erhalten haben, wollen ihren Falken nach einigen Jahren falknerischen Einsatzes wieder in die freie Wildbahn entlassen.
An dieser Stelle sollte natürlich auch erwähnt werden, daß es ausschließlich Falkner waren, denen die Erholung des weltweiten Wanderfalkenbestandes zu verdanken ist. Die schon fast unglaubliche Erfolgsgeschichte des Peregrine Fund, der von Falknern gegründet wurde, ist weltbekannt. Der Peregrine Fund ist übrigens eine fast zu 100% privat finanzierte Stiftung und erledigte seine Arbeit zur Rettung des Wanderfalkens, der aufgrund von DDT vom Aussterben bedroht war, ohne große Sensationsmeldungen oder Schockjournalismus, wie wir ihn von den (sogenannten) Tierschützern kennen. Es waren Falkner, die die ersten Zuchterfolge vorweisen konnten und denen sogut wie alle Fortschritte in Sachen Greifvogelzucht zu verdanken ist. Daß die erstmalige Zucht von Falkenhybriden in weiterer Folge den Falknereigegnern zu 'verdanken' ist, da diese noch viele Jahre nach den Zuchterfolgen an den erfolgreichen Nachzuchten von Wanderfalken öffentlich zweifelten und einen Beweis forderten, sei an dieser Stelle ebenfalls nochmals in Erinnerung gerufen.
So paradox es auch klingen mag, aber der Kontinent mit der jüngsten Falknereigeschichte (50-60 Jahre), zeigt Nationen in Europa, die ein über tausendjähriges Falknerei-Kulturerbe vorzuweisen haben, wie man die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Erhaltung des Kulturerbes Falknerei und der Greifvögel definieren kann.
Es bleibt zu hoffen, daß auch in Europa die Regierungen dem nordamerikanischen Vorbild folgen und sich zu Regelungen einer vernünftigen, nachhaltigen Nutzung der Natur durchringen können. Anlaßgesetzgebungen und Regelungen aufgrund polemischen Drucks von radikalen, naturentfremdeten (selbsternannten) Tierschützern, die ihre Haustieren "artgerecht" in der Großstadt halten, können nicht die Zukunft sein.
Der ÖFB möchte hiermit der NAFA zum historischen Erfolg in Sachen Greifvogelschutz und Erhaltung der Falknerei aufrichtig gratulieren! |
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Zweites „Festival of Falconry“ in England, 11.-12.Juli 2009 |
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Freitag, den 11. September 2009 um 12:15 Uhr |
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 Ein Welttreffen von Falknern aus 53 Nationen
von ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch
Vorgeschichte
Unsere ÖFB Ehrenmitglieder Dr. Nick Fox und Chairman Jim Chick waren schon des öfteren Gäste des ÖFB bei unseren Tagungen und bei falknerischen Veranstaltungen auf der Rosenburg. Die beeindruckenden historischen Falknervorführungen zu Pfingsten und die stilvollen Weihnachtsjagden auf der Rosenburg hatten ihren nachhaltigen Eindruck hinterlassen, sodass unser Freund Jim Chick anlässlich seiner Teilnahme an der Weihnachtsjagd 2008 auf Schloss Rosenburg den Wunsch äußerte, der ÖFB möge doch mit einer großen Abordnung und dem Team um Falkenmeister /Falkenmeisterin Josef und Monika Hiebeler mit einer historischen Vorführung mit Falken und Pferden das Festival mitgestalten. Wie hätte man da nein sagen können, ist doch dieses internationale Falknertreffen das größte je stattgefundene falknerische Weltereignis und ein ausgezeichnetes Forum, die nur mehr selten geübte Kunst der Falknerei zu Pferde einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Eine ehrenvolle Herausforderung, die vom Organisationsteam mit ÖFB Präs. Dr. Barsch, Mag. Christian Habich,unserem Verbindungsmann zum Festivalkomitee, sowie Falkenmeister/Falkenmeisterin Josef und Monika Hiebeler zu bewältigen war.
 Die Falknerei- ein "immaterielles Kulturerbe" der UNESCO?
Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE), in denen die Falknerei wesentlicher Teil ihrer Kulturgeschichte ist, lange vor deren Ausübung in Europa, streben mit enormen Bemühungen und Unterstützung ihrer Regierungen seit einigen Jahren die Anerkennung der Falknerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO an. Die zündende Idee dazu kam vor einem Jahrzehnt von einer Österreicherin, Frau Prof. Mag. Monika Reiterer aus Graz, die zu dieser Zeit als Hauptberichterstatterin der Kommission Falknerei im CIC -Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd- fungierte. Wie beim ersten Festival vor zwei Jahren, ging es auch diesmal darum, alle Facetten einer weltumspannenden Falknerei einer breiten Öffentlichkeit und internationalen Medien zu präsentieren. Falkner und Falknerinnen aus 53 Nationen, von Europa über Russland, China und Japan, von Kanada über die USA bis nach Peru, von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis Südafrika trafen sich bei Reading, westlich von London, zum weltgrößten Treffen in der Geschichte der Falknerei. Die Vertretung der österreichischen Falknerei wurde vom Österreichischen Falknerbund - ÖFB wahrgenommen.
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Endlich! Digitaler Telemetrie Empfänger von Marshall in 433mhz |
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Mittwoch, den 20. Mai 2009 um 19:06 Uhr |
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 Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit hatte das Paradeunternehmen in Sachen Telemetrie, die US amerikanische Firma Marshall Radio, ihren neuen digitalen Telemetrie Empfänger 2007 fertiggestellt. Bereits die Tests der Prototypen während der Entwicklungsphase durch amerikanische Falkner waren äußerst vielversprechend. Das fertige Produkt mit seiner modernen Technik, Leistung, Verläßlichkeit und Ergonomie wurde letztes Jahr als Meilenstein in der Telemetrie vielfach (auch von bekannt kritischen Falknern) bewundert. Mittlerweile ist das amerikanische Modell ein Verkaufsschlager geworden.
Der ÖFB pflegt seit einigen Jahren eine freundschaftliche Verbindung zur Marshall Firmenleitung und hat bereits in der Entwicklungsphase des amerikanischen Modells immer wieder darauf hingewiesen, daß in Europa 432, 433, 434 und 435Mhz Sender verwendet werden und "ob es denn nicht möglich wäre eine 'europäisierte Version' des amerikanischen Modells zu bauen". Nach fast 16 monatiger Wartezeit ist es nun soweit und der Marshall 'Europa-Empfänger' ist erhältlich. Die ersten Tests im Oberkärntner Nockgebiet haben ganz klare Vorteile gegenüber allen anderen Telemetrie Empfänger und Systeme gezeigt: Die Reichweite und Direktionalität des neuen digitalen Marshall Empfängers ist wirklich außergwöhnlich. Trotz Berge in der direkten Sichtlinie zwischen Empfänger und Sender, konnten letztere sogar noch aus über 10km lokalisiert werden. Bei relativ freier Sicht sind 50-80km Reichweite kein Problem (Tests in den weiten Ebenen von Utah haben bis zu 140km Reichweite ergeben). Eine Eigenschaft die uns ganz besonder beeindruckt hat, war die wirklich exzellente Filterung von Störfrequenzen (Eisenbahn Oberleitungen, Handymasten, Funkzentralen der Bergwacht etc.). In dieser Disziplin scheint Marshall am meisten Know How investiert zu haben.
 
Wie die Bilder zeigen, ist das Gerät in Sachen Handhabung und Ergonomie ebenfalls überlegen, besonders die automatisch ausklappende Yagi Antenne, die den Empfänger in Sekunden einsatzbereit macht, hat schon fast 'Cool-Factor'... Das neue Gerät wird offiziell beim Internationalen Falknerfestival vorgestellt und ist bereits bestellbar. Für ÖFB Mitglieder wird es (ähnlich wie bereits bei einem anderen Hersteller) wieder ein spezielles Vereinsangebot in Verbindung mit einem Marshall Sender (Kanal nachträglich änderbar, Anzahl der Signale pro Minute individuell wählbar, bis zu 40 Tage Batteriedauer) geben.
Nachtrag: Der Setpreis für den 'Digital Field Marshal' Empfänger (100 Kanal Version) + 'Scout Turbo' Sender wird bei 845,- EUR liegen. Der Empfänger (100 Kanal Version) ohne Sender wird 660,- EUR kosten. Informationen zum ÖFB Spezial Paket-Preis für Mitglieder gibt's hier. Weitere Hintergrundinformationen zur neuen Marshall Telemetrie können Sie auch dem nachfolgenden Interview mit Entwicklungschef Dave Marshall entnehmen: Interview mit Dave Marshall
Interviewer: “Erzählen Sie uns etwas über diesen komplett neuen Marshall-Empfänger und was Sie erreichen wollten.”
 DLM: “Wir haben dieses Projekt gestartet um den alten Field Marshall zu ersetzen, durch ein Modell mit einer viel breiteren Frequenzwahl. Als nun die Dinge ihren Lauf nahmen haben wir immer neue Möglichkeiten gefunden, „warum ändern wir nicht dies, warum fügen wir das nicht hinzu?” Auf einmal verbrachten wir eine Menge Zeit damit und rasch wurden wir sehr wählerisch was wir verändern wollten. Wir dachten: das wird ein komplett neuer Empfänger und er muss wirklich gut werden. Wir hatten Glück in einigen Dingen. Was Sie im 2009 Field Marshall bekommen ist brandneue Technologie, Stand der Technik 2009 und wenn ich sagen darf; ein kleines Bisschen Präzision in der Ingenieursarbeit. Wie sich herausstellte war die größte Herausforderung die Filterung an diesem Empfänger zu verbessern um es soviel besser im Empfang eines schwachen Signals, soviel sensibler und soviel freier von Hintergrundgeräuschen zu machen die ihr Signal überschatten. Das waren Durchbrüche.“ |
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Steinadlerzucht und der Schwindel mit der Unterart Aquila Chrysaetos Daphanea |
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Geschrieben von: Josef Hiebeler
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Sonntag, den 19. April 2009 um 15:49 Uhr |
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 Es handelt sich um die zentralasiatische Unterart und gleichzeitig um die begehrteste in der Falknerei.
Die asiatischen Falkner unterscheiden von Unterart Aquila Chrysaetos Daphanea fünf (!) verschiedene Formen. In meinem Steinadlerbuch schreibe ich von zwei dieser Formen, die wesentlich sind und in der Ornithologie so bekannt sind. Genau genommen trifft es aber zu, eine Einteilung in fünf Formen der Unterart Daphanea zu treffen. Manche unterscheiden sich nämlich in der Färbung und morphologisch ganz wesentlich von einander. Zum Beispiel die Form 'Kitai', die in einem Teil des chinesischen Tienschan Gebirge vorkommt, vereinzelt auch im Grenzgebiet China-Kirgisien, ab 3000 m ü.M. brütet und den farbenprächtigsten Steinadler darstellt. Beim Vergleichen anhand der nur wenigen zur Verfügung stehenden DNA Analysen mit anderen kasachischen und kirgisischen Steinadlern konnte man erstaunlicherweise keine Verwandschaft zu diesen feststellen. Von dieser Form gibt es in ganz Europa nur fünf Exemplare, die restlichen Daphanea kann man zu der Steppenform oder Hochgebirgsform der Daphanea Unterart zuordnen.
 Seit Steinadler in Gefangenschaft gezüchtet werden, ist es möglich die Farbe und die verschiedene Unterarten auszusuchen. Leider züchtet jeder kreuz und quer. Alpenadler werden mit asiatischen Unterarten, oder amerikanische mit türkischen Adlern usw. eingekreuzt - was halt gerade zur Brut schreitet. Vor allem in Tschechien und auch in Deutschland werden immer wieder Steinadler als 'Daphanea' angeboten und ins Internet gestellt. Nur die wenigsten davon sind wirklich echte Daphanea Adler, und wenn, dann im besten Fall nur von einem Elternteil Daphanea - mit aus dem Balkan stammenden Adlern. Solche Adler werden zum Beispiel in Tschechien zum Höchstpreis als 'Daphanea' verkauft! Es geht also leider nur ums Geschäft obwohl es sich in Wirklichkeit, genau genommen, um überteuerte Rassenhybriden handelt. Zur Beizjagd sind diese Vögel oft sehr gut, aber es sind eben keine reinrassige Vögel und zur weiteren Zucht sollen sie nicht verwendet werden. Am besten sollte sich der Käufer die Einfuhr-CITES der Eltern vorlegen lassen, oder einen DNA Nachweis,dann schaut die Sache für gewöhnlich schon etwas anders aus....
Langfristig fällt der Falknerei dieses weiterkreuzen in der Zucht auf dem Kopf. Es sind dann nur noch 'gemixte' Adler, oft sogar mit Folgeschäden. 
Hier zum Vergleich ein Alpensteinadler ( hat meistens ein bisschen mehr Goldfarbe am Hals, auch einen angedeutet hellen Flügelbug und fahle Deckfeder der Flügeloberseite) und ein Exemplar des türkischen Steinadlers (allgemein schwarzbraunes Gefieder mit nur angedeuteten helleren Farbtönen am Hinterkopf und Flügelbug. Supraorbitalknochen ist ganz befiedert). |
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Der Weißrückengeier droht auszusterben! |
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Montag, den 23. Juni 2008 um 18:38 Uhr |
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Am Wegesrand: Ein Geier ist bereits tot.
von Mag. Christian Habich
Für viele Greifvogel-Liebhaber und Falkner hierzulande völlig unbemerkt, spielt sich seit einigen Jahren in Indien, Nepal und Pakistan ein Tragödie großen Ausmaßes ab. Der Bestand des Weißrückengeiers (Gyps bengalesis, G. tenuirostris, G. indicus eines nahen Verwandten des Gänsegeiers) ist in den letzten Jahren um mehr als 97 % (!) zurückgegangen – die Geier sterben dahin wie die sprichwörtlichen Fliegen. Hauptverursacher des Massensterbens ist das aus der Humanmedizin stammende entzündungshemmende Mittel Diclofenac, das seit den 90er Jahren in Indien, Pakistan und Nepal auch in der Tiermedizin eingesetzt wird – vor allem bei Rindern, die an Fieber und Entzündungen aller Art erkranken. Rinder sind in diesen Ländern wichtige Arbeitstiere, gegessen wird Rindfleisch kaum. Verenden nun Rinder, die mit Diclofenac behandelt wurden, werden ihre Kadaver von Geiern entsorgt, die den für sie toxischen Wirkstoff aufnehmen. Die Tiere leiden in kürzester Zeit an gichtähnlichen Symptome und sterben schließlich an Nierenversagen.
Weißrückengeier
Einige Naturschutzorganisationen (NABU, RSPB) unternehmen bereits Anstrengungen, die in Richtung Zucht und Auswilderung gehen. Wie Falkner wissen, sind Zuchtprojekte jedoch eine eher längerfristige Geschichte. Der bekannte englischer Falkner und leidenschaftliche Paragleiter Scott Mason, der in Pokhara, Nepal eine Greifvogelauffangstation betreibt, möchte nun einen Versuch starten, mit sogenannten „Geier- Restaurants” um die lokale Population zu stabilisieren. Die Geier werden durch gezielte Fütterung immer an der gleichen Stelle mit gesunder, Diclofenac freier Nahrung versorgt – eine bewährte Methode auch in Oberitalien (Mönchsgeier), wenn auch eher zu touristischen Zwecken.
Auf Initiative von Mag. Christian Habich hat sich der ÖFB entschlossen, einen Versuch zu starten, das Projekt von Scott Mason zu unterstützen. Als Falkner sind wir in erster Linie auch Greifvogelschützer und hoffen in dieser Sache auch ganz stark auf die Unterstützung durch die IAF und den CIC. Scott Mason benötigt für die Realisierung seines Projektes ein Jahresbudget von ca. $ 25.000.
ÖFB-Mitglieder bzw. auch Nichtmitglieder die sich persönlich mit einer (möglichst großen) Spende beteiligen möchten, bitten wir um ein kurzes Email an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Auffangstation
Gerettete Geier auf dem Weg in die Freiheit
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ÖFB Wanderfalkenprojekt - Preisverleihung |
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Sonntag, den 09. Dezember 2007 um 12:20 Uhr |
 Am vergangenen Freitag ( 16.11.07 ) war es soweit. Die Wochenzeitung RUNDSCHAU veranstaltete in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz die Verleihung des Wirtschaftspreises „Schrittmacher 07“. Dabei wurden regionale Betriebe aus den Bezirken Linz-Stadt und Linz-Land mit innovativen Ideen geehrt. Das mit Jahresmitte gestartete Wanderfalkenauswilderungsprojekt (Österr. Falknerbund/Fixkraft) am Betriebsgelände in Enns zeigte in der Praxis schon nach kurzer Zeit Erfolge und beeindruckte die Jury. Mit einer Nominierung für Platz zwei, in der Kategorie mehr als 50 Mitarbeiter Bezirk Lind-Land, wurde die umgesetzte Innovation gewürdigt und zeigt wiederum auf das ein solches Kooperationsprojekt durchaus eine breite Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Die beiden Projektleiter Hr. Strittl / Hr. Mayr (beide Österr. Falknerbund) begleiteten Hr. Bauinger (GF Fixkraft), zur Preisverleihung. Bei einem delikaten Buffet fand die rundum top organisierte Veranstaltung ein Ausklingen.
FH Werner Mayr |
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Steinadler schlägt Auerhahn |
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Montag, den 20. August 2007 um 01:00 Uhr |
 (c) NRK NETT-TV Was viele Falkner und Jäger wissen, aber bisher nur ganz wenige tatsächlich gesehen haben, wurde kürzlich zufällig gefilmt: Ein Steinadler (Wildvogel) schlägt vor laufender Kamera eines Naturfilmers gleich zwei (!) balzende Auerhähne gleichzeitig.
Die Filmsequenz ist auf der Webseite desnorwegischen TV Senders NRK NETT-TV zu sehen. Ein Klick auf das Bild leitet Interessierte direkt auf Seite.
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Einige Überlegungen zur artlichen Realität bei den Großfalken |
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Dienstag, den 02. Mai 2006 um 11:36 Uhr |
 Photo courtesy of: The Peregrine Fund Für Interessierte an Großfalken, Hybrid-Züchter und im besonderen für Gegner der Hybrid-Zucht eine sehr interessante Lektüre. Auf insgesamt 60 sehr großzügig abgefassten A4 Seiten, die bewusst einige Wiederholungen beinhalten, um die Schlussfolgerungen verständlicher zu machen, geht der Verfasser zuerst auf die Einteilung der Großfalken in zwei Arten ein. Auf der einen Seite die Wanderfalkenrassen, die Verfolgungsjäger im freien Luftraum sind, und auf der anderen Seite die Hierofalken, die dem bodennahen Raum als Jagdgebiet angepasst sind. Alle Angaben sind gestützt auf die Erkenntnisse aus der Greifvogelforschung namhaft gemachter Autoren. In weiterer Folge wird auf die Gefahr von Arthybriden und Rassehybriden für frei lebende Populationen der Großfalken, unter Einbeziehung von Jagdverhalten und Verhalten bei der Fortpflanzung, sehr ausführlich eingegangen. Wobei es hier meiner Meinung nach dem Verfasser sehr gut gelingt, seine Schlussfolgerungen aus der Gesamtheit der angeführten neuesten Erkenntnisse zu ziehen.
Verfasser: OSTR Dipl. Ing.Werner Leichtfuß Dohkaule 30 D-53721 Siegburg
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