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ÖFB Falknertagung 2010


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Zurück zum Ursprung: Ein Lehrjahr bei einem Adlerfalkner im Altaigebirge
Sunday, 29 August 2010 10:42

Berkutschi - Lauren McGough
Viele Adlerfalkner und solche die es gerne werden wollen, träumen von den unglaublichen Weiten der Steppen Asiens. Nur ganz wenige haben den weiten beschwerlichen Weg dorthin auf sich genommen und die Anzahl der westlichen Falkner, die über viele Monate bei den  Nomaden in Kasachstan und in den Ausläufern des Altai-Gebirges in die Lehre gegangen sind, lässt sich auf einer Hand abzählen.

Die uralte Kunst Wildfänge zu perfekten Jagdadlern abzutragen und Adlernestlinge zu Jagdgefährten ohne Agression zu formen, stammt bekanntlich aus den Steppengebieten rund um das Altai Gebirge und wird dort in entlegenen Gebieten, fernab von jeglichem Tourismus noch immer praktiziert. Die Kunst wird, wie zu Urzeiten, innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben und kann noch immer als die Wiege der Adlerfalknerei angesehen werden.

Vor einigen Jahren habe ich eine junge Amerikanerin getroffen, die von Adlern und der Adlerfalknerei fasziniert war. Lauren McGough aus Oklahoma, USA, scheute (ganz im Gegensatz zu vielen anderen jungen 'angehenden Falknern' heutzutage) keine Mühe und Distanzen, Kapazitäten wie Josef Hiebeler, Roy Lupton oder den Schotten Neil Hunter aufzusuchen und mit ihrer unaufdringlichen, bescheidenen und netten Art zu lernen und alles Wissen über Adler nahezu aufzusaugen.

Lauren ist erst 23 Jahre alt und erhielt ihre US Falknerlizenz bereits mit 14 Jahren. Sie graduierte for einem Jahr in den Fächern Biologie und Internationalen Beziehungen und ist auf dem Weg sich auf das Fach Greifvogelbiologie zu spezialisieren. Trotz ihres jungen Alters und das in den letzten Jahren erworbene Wissen über Adlerfalknerei, welches sowieso bereits weit über das übliche hinausgeht, entschloss sich Lauren selbst und allein in das Altai Gebirge zu reisen, um dort über ein ganzes Jahr bei einem Adlerfalkner in einer Nomadenfamilie in die Lehre zu gehen - zurück zum Ursprung!

Der ÖFB möchte sich an dieser Stelle bereits vorab bei Lauren bedanken, dass Sie ihre Erfahrungen dieses Lehrjahres mit den österreichischen Falknern teilt:

Teil 1: Die Anreise und wie ich meine neue Familie fand.

 
Jubiläums-Falknertagung - 60 Jahr Österreichischer Falknerbund.
Wednesday, 11 August 2010 19:23
 
Österreichische Falknerei als immaterielles nationales UNESCO Kulturerbe anerkannt!
Saturday, 05 June 2010 00:00

Die Bemühungen des seit über 24 Monaten laufendes Projektes des Österreichischen Falknerbundes (ÖFB) zur Anerkennung der Österreichischen Falknerei als immaterielles Nationales UNESCO Kulturerbe wurden am 10. März 2010 von Erfolg gekrönt. Der Fachbeirat er UNESCO Kommission bestehend aus Experten, Vertretern der neun Bundesländer und den zuständigen Bundesministerien hat einstimmig die Aufnahme der Falknerei in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich beschlossen.

Das Projekt wurde von einem kleinen Expertenteam des ÖFB bereits im Jahre 2007 initiert und ist der nationale Teil des großen multinationalen Projektes zur Anerkennung der Falknerei als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe. Dieses multinationale Projekt, bestehend aus 14 Staaten unter der Leitung des Kulturministeriums von Abu Dhabi, hat bereits im September 2009 eine multinationale 'Joint submmission' zur Anerkennung der Falknerei als Weltkulturerbe bei der UNESCO eingereicht.

Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung unserer über 3000 Jahre alten Jagdkunst als UNESCO Weltkulturerbe stammt ebenfalls aus Österreich und wurde durch die Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.

Wir dürfen dies durchaus als den größten Erfolg des ÖFB und der Österreichischen Falknerei in der österreichischen Geschichte feiern und als Fundament für die langfristige Erhaltung der Falknerei betrachten.
 
Überreichung der UNESCO Urkunden ORF-Landesstudio Salzburg
Monday, 03 May 2010 17:35

Falkenmeisterin Monika Hiebeler, Zweite Landtagspräsidentin Gudrun Mosler-Törnström BSc., ÖFB Präs. Dr. Barsch, Falkenmeister Josef Hiebeler, A. Strempfl (ZÖF), Unesco Präsidentin Dr. Eva Novotny und Steinadlerterzel Timur
Überreichung der Urkunden an die ersten in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Traditionen im ORF-Landesstudio Salzburg

Im ORF-Landesstudio Salzburg wurden am 20.April 2010 die ersten Urkunden an die erfolgreichen BewerberInnen überreicht und die aufgenommenen Elemente präsentiert. Außergewöhnlich beeindruckende Darbietungen der FalknerInnen, Villgratener Sternsinger, Ranggler und eines Märchenerzählers machten den Nachmittag ebenso wie eine Schauapotheke aus Bad Ischl zu einem unvergesslichen Ereignis. Jede Präsentation zeigte, welches enorme Potential immateriellen Kulturerbes zur Schaffung von Identität und Selbstbewusstsein innewohnt und machte seine Bedeutung als Mittel zur Förderung von Annäherung, Austausch und Verständnis zwischen den Menschen sichtbar.

 

 


vl. Falkenmeisterin Monika Hiebeler, Falkenmeister Josef Hiebeler,Burgverwalter Werfen Peter Meikl, Univ Doz. DDr. Sigrid Schwenk, Unesco Präsidentin Dr. Eva Nowotny, ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch

 

Für die Falkner nahmen ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch, Falkenmeister Josef Hiebeler, Falkenmeisterin Monika Hiebeler und A. Strempfl in Vertretung der ZÖF an der Urkundenverleihung teil. Leider war unser erfolgreicher UNESCO Projektleiter Mag. Christian Habich bei der Feier nicht dabei, die isländische Aschewolke hielt ihn in Bombay fest!

Wieder einmal zeigte sich, welch hohe Sympathie- und positives Imagepotential unsere Greifvögel in der Öffentlichkeit ausstrahlen.

Im Juni geht das Ansuchen um Anerkennung der Falknerei als Weltkulturerbe an die UNESCO - Zentrale nach Paris.

 

 

 

 

vl. ÖFB Präs. Dr. Barsch, Mag. Maria Walcher, Leiterin der Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe, Mag. Eva Stiermayr von der Nationalagentur, Falkenmeister Josef Hiebeler, Falkenmeisterin Monika Hiebeler

 
ÖFB Ehrenmitglied Horst Niesters im Alter von 72 verstorben.
Sunday, 18 October 2009 19:04
Wildfotograf, Umweltschützer  und Oberfalkenmeister: Sein Lebenswerk: die internationale Greifvögel-Station Hellenthal (NRW)
Horst Niesters bei der Verleihung der ÖFB Ehrenmitgliedschaft auf der Rosenburg 2007
Berlin/Bonn/Hellenthal – Der internationale Wildfotograf und Umweltschützer Horst Niesters ist tot. Er starb am Freitag, dem 16. Oktober 2009 im Alter von 72 Jahren, wie die Europäische Kultur Stiftung (Bonn – Berlin) bekanntgab. Niesters musste sich vor mehreren Monaten einer Operation am Herzen unterziehen, von der er sich nicht mehr erholte. Die letzte Zeit verbrachte Niesters in einer Reha-Klinik. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau Ute und die gemeinsamen Kinder Petra und Jörg.

Als Experte für Greifvögel und Falknerei genoss  Horst Niesters internationales Ansehen. Sein Engagement in Natur- und Artenschutz fand die große Anerkennung in der erfolgreichen Nachzucht des amerikanischen Wappenadlers (Weißkopfseeadler), die Horst Niesters 1980 im Hellenthaler Wildfreigehege gelang. Beim ersten Besuch des US-Präsidenten Ronald Reagan in der Bundesrepublik 1982 überreichten ihm Bundeskanzler Helmut Schmidt, Bundeswirtschaftsminister Dr. Otto Graf Lambsdorff und Horst Niesters als offizielles Gastgeschenk das in Hellenthal gezüchtete Weißkopfseeadler-Pärchen, „Carol“ und „Captain“. Der US-Präsident und sein Amtsnachfolger George Bush (sen.) würdigten wiederholt in persönlichen Schreiben die Zuchterfolge von Niesters. Bis zu seinem Tod hatte Niesters die Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Arten in Hellenthal gefördert.
Durch den damaligen „Staatsakt“ mit Bundeskanzler Schmidt und US-Präsident Reagan wurde schlagartig einer weiten Öffentlichkeit bekannt, dass Niesters die als aussichtslos geltende und daher so spektakuläre Nachzucht des Weißkopf-Seeadlers in Deutschland gelang. Nachdieser Begegnung entwickelte sich ein freundschaftlicher Dialog zwischen Niesters und Reagan. Bei den sich mehrenden Begegnungen mit Politik und Wirtschaft in West und Ost setzte sich der Züchter beharrlich für den globalen Umweltschutz ein

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Historischer Meilenstein für die Falkner Nordamerikas!
Wednesday, 30 September 2009 14:59

von Mag. Christian Habich
Andrew Bullen & Shoshana Datlow mit dem Wanderfalkenterzel

Wie NAFA (North American Falconers Association) President Dan Checchini gestern in einer Presseaussendung bekanntgab, wurde am 23. September erstmals nach 35 Jahren wieder ein junger migrierender Wanderfalke auf traditionelle Art an den Stränden Nordamerikas gefangen. Nach so vielen Jahren hat die US Regierung die nachhaltige Nutzung des Tundra Falken wieder für die Falknerei freigegeben.

Natürlich ist die Anzahl der Fanggenehmigungen beschränkt (z.B. 4 Stück für Virginia), sodaß die nachhaltige Nutzung durch die folgenden Falknergenerationen nicht gefährdet ist. Der Terzel ist übrigens wohlauf und wird bereits abgetragen. Fast alle der glücklichen Falkner, die eine Fanggenehmigung erhalten haben, wollen ihren Falken nach einigen Jahren falknerischen Einsatzes wieder in die freie Wildbahn entlassen.

An dieser Stelle sollte natürlich auch erwähnt werden, daß es ausschließlich Falkner waren, denen die Erholung des weltweiten Wanderfalkenbestandes zu verdanken ist. Die schon fast unglaubliche Erfolgsgeschichte des Peregrine Fund, der von Falknern gegründet wurde, ist weltbekannt. Der Peregrine Fund ist übrigens eine fast zu 100% privat finanzierte Stiftung und erledigte seine Arbeit zur Rettung des Wanderfalkens, der aufgrund von DDT vom Aussterben bedroht war, ohne große Sensationsmeldungen oder Schockjournalismus, wie wir ihn von den (sogenannten) Tierschützern kennen. Es waren Falkner, die die ersten Zuchterfolge vorweisen konnten und denen sogut wie alle Fortschritte in Sachen Greifvogelzucht zu verdanken ist. Daß die erstmalige Zucht von Falkenhybriden in weiterer Folge den Falknereigegnern zu 'verdanken' ist, da diese noch viele Jahre nach den Zuchterfolgen an den erfolgreichen Nachzuchten von Wanderfalken öffentlich zweifelten und einen Beweis forderten, sei an dieser Stelle ebenfalls nochmals in Erinnerung gerufen.

So paradox es auch klingen mag, aber der Kontinent mit der jüngsten Falknereigeschichte (50-60 Jahre), zeigt Nationen in Europa, die ein über tausendjähriges Falknerei-Kulturerbe vorzuweisen haben, wie man die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Erhaltung des Kulturerbes Falknerei und der Greifvögel definieren kann.

Es bleibt zu hoffen, daß auch in Europa die Regierungen dem nordamerikanischen Vorbild folgen und sich zu Regelungen einer vernünftigen, nachhaltigen Nutzung der Natur durchringen können. Anlaßgesetzgebungen und Regelungen aufgrund polemischen Drucks von radikalen, naturentfremdeten (selbsternannten) Tierschützern, die ihre Haustieren "artgerecht" in der Großstadt halten, können nicht die Zukunft sein.

Der ÖFB möchte hiermit der NAFA zum historischen Erfolg in Sachen Greifvogelschutz und Erhaltung der Falknerei aufrichtig gratulieren!

 
ÖFB Falknertagung 2009
Tuesday, 08 September 2009 08:33

Schloß Hohenbrunn
Die diesjährige Falknertagung des Österreichischen Falknerbundes findet vom 15. - 18. Oktober im Schloß Hohenbrunn, 4490 St. Florian,Oberösterreich statt. Die Einladungen gehen in den nächsten Tagen per Post an die Mitglieder des ÖFB.

Achtung: Anmeldungen müssen bis spätestens 5. Oktober 2009 mit dem der Einladung beigefügtem Formular erfolgen. Nachträgliche Anmeldungen, oder Anmeldung im Tagungsbüro können aus organisatorischen Gründen ausnahmslos nicht berücksichtigt werden.

 

Tagungsablauf:

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Falknertagung des ÖFB 2008
Tuesday, 16 December 2008 09:29

Von Stefan Apfelthaler
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Zur Falknertagung des ÖFB lud dieses Jahr der kleine Ort Bockfliess im Weinviertel/ Niederösterreich mit seinem malerischen Schloss, das eine bedeutende Rolle in der Falknerei Österreichs gespielt hat. Denn genau an diesem Ort war einst einer der größten Falkenhöfe im 17. Jahrhundert.  Georg Herzog war hier  Falkenmeister, der mit seinen Falken und Habichten Rekordstrecken beizte, es gibt Berichte, daß er mit seinem Sakerfalken über 200 Hasen beizte. Im Salon des Schlosses, das sich im Besitz von Familie Goess befindet, hängen heute noch die Originalgemälde, die Georg Herzog anfertigen ließ.
Einen besonderen Falknersdank sagen wir der Familie Goess, die ihr stimmungsvolles Schloss mit Burggraben für die Eröffnung und Streckenlegung in grosszügiger Manier zur Verfügung gestellt haben.
Falknersdank an die Jagdleiter Böckl-GJ Bockfließ, Wittmann- GJ Obersdorf und Stiedl-GJ Billigsdorf, in deren bestens gepflegten Niederwildrevieren wir beizen durften.

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Falkenmeister Georg Herzog

Bei der Tagungseröffnung konnte Präsident Dr. Barsch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Jagd begrüssen:
Landtagsabgeordneter Mag. Hackl in Vertretung von LH Dr. Pröll,Generalsekretär Dr. Lebersorger, BJM Ing. Klinghofer und BGM Stummer aus Bockfließ. Die Grussworte unserer Ehrengäste waren uns Anerkennung und Ermunterung zugleich, das jagdliche Kulturerbe Falknerei weiterhin zu pflegen und weidgerecht auszuüben.
In diesem Sinn erfolgte am zweiten Jagdtag eine Flugvorführung für die örtliche Bevölkerung, die grossen Anklang fand und damit zum besseren Verständnis für unsere Passion beitrug.
Obwohl an beiden Jagdtagen böige und sturmartige Winde vorherrschten,  konnte doch eine beachtliche Strecke von 48 Stück Wild, darunter vier Rehe vermeldet werden.
Auch diesmal konnten wir Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Grossbritannien, Tschechei und der Slowakei begrüssen, weiters eine Delegation aus Kuweit mit Kamerateam, die eine Dokumentation über die Falknerei in Europa drehten.

 


Einen herzlichen Falknersdank an alle, die zum Gelingen der ÖFB Tagung mit grossem persönlichen Einsatz beigetragen haben.

Weitere schöne Bilder von der Falknertagung 2008 des ÖFB gibt's in der Fotogallerie!

 

 
Ein Freund und Förderer der Falknerei ist nicht mehr!
Wednesday, 15 October 2008 08:48

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LH Haider mit Jungadler

Am 11.Oktober fiel Landeshauptmann Dr. Jörg Haider einem tragischen Verkehrsunfall zum Opfer.
Dr. Jörg Haider war stets ein tatkräftiger Freund und Förderer der Falknerei.
Viele Kärntner Falkner und Falknerinnen kannten ihn persönlich und schätzten Jörg Haiders aufrichtiges Interesse, das er Greifvögeln und der Falknerei entgegenbrachte.

In den Annalen des ÖFB bleibt sein engagiertes Eintreten für den Erhalt der Falknerei in Österreich unvergessen, machte er doch seinen wirkungsvollen Einfluss beim Entwurf des neuen Bundestierschutzgesetz geltend, das ein Verbot der Falknerei vorsah.

Dafür sagen wir Landeshauptmann Dr. Haider aufrichtigen Dank, wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren!


Dr. Harald Barsch
Präsident des ÖFB

 

 
55. Generalversammlung des CIC
Monday, 23 June 2008 17:44

von José Manuel Rodríguez-Villa
Präsident CIC Kommission Falknerei

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1. Sitzung der Kommission für Falknerei und Greifvogelschutz Marrakesch, 23. April 2008

Die Sitzung (ca. 80 Teilnehmer) begann mit einem Willkommensstatement durch Kommissionspräsident
José Manuel Rodríguez-Villa, einem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres, wie bereits zuvor an die CIC EC berichtet und in der Tagesordnung der Generalversammlung 2007 enthalten. Besonderer Dank erging an die Mitglieder des Falknerverbandes von Marokko, die an der Sitzung in ihrer traditionellen Tracht teilnahmen und mit einem herzlichen Applaus bedacht wurden.

Chaouni Abdelak, ein Historiker und Verbandssekretär, hielt eine sehr interessante Präsentation über die Rolle der Maghreb Länder in der internationalen Geschichte der Falknerei.
Kieran Buckley aus Irland berichtete über das Irische Grey Partridge Trust Projekt (Rebhuhn Projekt)
welches von der CIC Kommission Falknerei unterstützt wird. Kieran ist der Projektleiter. Das Projekt
beschäftigt sich hauptsächlich mit dem schwindenden Bestand des irischen Rebhuhns. Karl-Heinz Gersmann, der CIC Delegierte des DFO unterichtete das Auditorium über das Wanderfalken-Baumbrüter-Projekt in Deutschland. Es handelt sich hier um ein Projekt, das schon seit vielen Jahren von
der CIC FC und dem DFO unterstützt wird und vielversprechende Ergebnisse erzielt hat. Ein ausführlicher schriftlicher Bericht über das Projekt wurde an das EC zur Veröffentlichung im CIC Newsletter weitergeleitet
– wie auch das vorgenannte Rebhuhn-  Projekt.
Der letzte Punkt der Tagesordnung, die Neuwahl des Direktoriums, wurde von Präsident der CIC FC geleitet. Er teilte mit, daß für das Präsidentenamt keine weiteren Kandidaturen vorlagen als seine eigene. Er befragte die Sitzungsteilnehmer, ob es diesbezüglich Einsprüche gäbe. Da es keine Einsprüche gab, wurde Jose Manuel Rodriguez-Villa einstimmig zu Präsidenten der CIC FC wiedergewählt.
Der alte und neue Präsident brachte seine Intention zum Ausdruck, einige Veränderungen im Präsidium vornehmen zu wollen. Er bedankte sich bei den bisherigen Vizepräsidenten Mag. Monika Reiterer und Dr. Igor Tavcar für ihre Mitarbeit in der Kommission und schlug Karl-Heinz Gersmann und Dr. Harald Barsch, Präsident des ÖFB, als neue Vizepräsidenten der CIC Kommission für Falknerei vor. Ebenso schlug er vor, Patrick Morel in seinem bisherigem Amt als Vizepräsident, mit Fokus auf das UNESCO Projekt, zu bestätigen. Die Vorschläge wurden von den Sitzungsteilnehmern einstimmig angenommen.

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Foto: H. Niesters

2. Sitzung der Kommission für Falknerei und Greifvogelschutz Marrakesch, 25. April 2008


Die komplette zweite Sitzung war der Präsentation von Dr. Fred Lacroix, Direktor der  Emirates Centre for Wildlife Propagation, in Missour (Ost-Marokko) gewidmet. Die Präsentation behandelte das riesige Projekt zur Züchtung und Auswilderung der Wüstentrappe (Houbara), welches von der Regierung der Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführt wird. Die Houbara Trappe ist das traditionelle Beizwild der arabischen
Falknerei und der Bestand ist in manchen Gebieten aufgrund von Überbejagung, Wilderei und Habitatveränderung drastisch zurückgegangen. Das massive Projekt besteht aus zwei Zuchtanlagen in Marokko, riesigen Schutzzonen und einem Auswilderungsplan, der alleine 2007 8.000 Tiere umfasste. Es
handelt sich hier um das erste erfolgreiche Projekt zur nachhaltigen Wildbewirtschaftung in der arabischen Falknerei.
Weiters profitiert durch das Projekt die gesamte Missour Region in Marokko in Sachen Beschäftigung, Schulwesen, Gesundheitswesen und Infrastruktur – ein hervorragendes Beispiel von ländlicher Entwicklung durch die Jagd bzw. in diesem Fall Beizjagd.
Nach der Präsentation gab es noch einige Fragen aus dem Auditorium, die von Dr. Lacroix ausführlich beantwortet wurden.

Danach wurde die Sitzung für beendet erklärt.

www.cic-wildlife.org

 


 
Das Tagebuch eines Meister-Krähenfalkners
Thursday, 13 December 2007 10:56
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Krähenfalke 'Halle Barry'

Der bekannte Falkner und ÖFB Falknermeister Florian Zlimnig hat ein kleines Tagebuch seiner 'Krähensaison' geführt, welches interessante Einblicke gewährt und sicherlich den einen oder anderen Tip für angehende Krähenfalkner enthält.

Den ersten und zweiten Teil dieses Tagebuches finden Sie in der Rubrik 'Beizjagd/Praktische Falknerei'.

Tolle Fotos (für die wir uns hiermit nochmals recht herzlich bei Oberförster Helmut Fladenhuber bedanken) der  Krähenbeizen aus dem Tagebuch. , gibt's in der Fotogallerie.
 
ÖFB Tagung 2007 - Berichte & Gallerien
Thursday, 22 November 2007 09:55

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Steinadler schlägt Auerhahn
Monday, 20 August 2007 01:00
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(c) NRK NETT-TV

Was viele Falkner und Jäger wissen, aber bisher nur ganz wenige tatsächlich gesehen haben, wurde kürzlich zufällig gefilmt: Ein Steinadler (Wildvogel) schlägt vor laufender Kamera eines Naturfilmers gleich zwei (!) balzende Auerhähne gleichzeitig.

Die Filmsequenz ist auf der Webseite desnorwegischen TV Senders NRK NETT-TV zu sehen. Ein Klick auf das Bild leitet Interessierte direkt auf Seite.
 
Steinadler in Oberösterreich abgeschossen!
Thursday, 21 June 2007 13:46
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Ein abgeschossener Steinadler verursacht in Weyer (Steyr-Land, OÖ) Aufregung. Ein Spaziergänger fand den Greifvogel auf einer Schotterbank der Enns, unterhalb der Kesselbrücke an der Grenze zwischen Oberösterreich und Steiermark. Dem Vogel wurden Kopf, Fänge, Teile der rechten Schwinge und Flaumfedern abgetrennt.
Eine Untersuchung durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ergab, dass es sich bei dem toten Steinadler um ein Weibchen gehandelt hat und im Sitzen erschossen wurde. Das Tier wog 5 kg und wies eine Flügelspannweite von 2 Metern auf. Es sei gut möglich, dass es Junge zu versorgen gehabt habe, sagt Nationalparkdirektor Erich Mayrhofer. Für den Nachwuchs würden dann kaum Überlebenschancen bestehen. Das Motiv bleibt rätselhaft.Der Fundort liegt zwischen Nationalpark und Gesäuse.

Der Nationalpark Kalkalpen hat für Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Der Oberösterreichische Landesjagdverband hat diese Summe auf 1000 Euro verdoppelt.  



 
Falknerprüfung bei der Kärntner Jägerschaft zum Herbsttermin 2007
Thursday, 17 May 2007 20:36
Erstmalig kann die Falknerprüfung, die bisher nur einmal jährlich im Frühjahr abgenommen wurde, auch zum Herbsttermin (Ende August-Anfang September) abgelegt werden. Voraussetzung ist eine Anmeldung bei der Kärntner Jägerschaft bis 30. Juni 2007.

Ein Intensiv- Vorbereitungskurs wird bei Anmeldung von mindestens sechs Teilnehmern abgehalten. Nähere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung bei Kursleiter OF Gero Steinacher 0664/42 33 020

Anmerkung: Einen Bericht der letzten Falknerprüfung im Frühjahr d.J., bei dem die Jungfalkner die weiße Fahne hissen durften, gibt's übrigens hier.


 
Geburtstags-Schnuppertag am Salzburger Landesfalkenhof auf Burg Werfen
Saturday, 18 November 2006 09:37
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Hr. Brandl mit Tochter & Birgit

Über unsere Homepage nahm Frau Brandl Rosemarie Kontakt mit dem ÖFB auf: Es müsste alles sehr schnell gehen, denn mein Mann Klaus hat bald seinen 40. Geburtstag und er interessiert sich so für die Falknerei und ich möchte ihm unbedingt diesbezüglich etwas schenken und ich weiss nicht, wohin ich mich wenden soll!
Das E-Mail von Frau Brandl wurde von mir sofort beantwortet und nach einem kurzen Telefongespräch mit ihr war eigentlich alles klar, sie möchte ihm ein ganz besonderes Geschenk in Verbindung mit FALKNEREI machen. Umgehend wurde vom ÖFB eine Gutschrift für Herrn Klaus Brandl mit Gattin und Tochter für einen "Schnuppertag am Salzburger Landesfalkenhof auf Burg Werfen"
ausgestellt. Selbst konnte ich Frau Brandl noch rechtzeitig einen Falknerhandschuh persönlich überreichen.
Vielen Dank an dieser Stelle für das spontane Einverständnis unserer Berufsfalknerin Birgit, die sich der Familie Brandl für einen Tag angenommen hat. Wie mir Herr Klaus Brandl in einem kurzen Antwortschreiben mitteilte, war er über die Fachkompetenz von Birgit und ihren aufopfernden Einsatz zutiefst beeindruckt und möchte sich an dieser Stelle noch einmal bei ihr herzlichst bedanken ! Birgit konnte einen beeindruckenden Streifzug durch die Falknerei und hinter die Kulissen der "KUNST MIT VÖGELN ZU JAGEN" vermitteln.
Es ist immer wieder schön, wenn man Menschen etwas Gutes tun und Freunde für die Falknerei gewinnen kann!

Karl Garstenauer
 
Einladung: 13. Österreichische Jägertagung
Monday, 13 November 2006 19:24
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13. und 14. Februar 2007, Aigen im Ennstal/Puttererseehalle


Generalthema: RÄUBER UND BEUTE

Die ökologische Bedeutung der Beutegreifer im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen

Zahlreiche spannende und brisante Fragen tun sich auf, wenn über Gegenwart und Zukunft der Beutegreifer in Mitteleuropa diskutiert wird:Welche Bedeutung haben diese Tierarten in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft? Ist der ehemalige Raubwildhass überwunden und sind unsere heutigen Einstellungen und der Umgang unserer Gesellschaft mit diesen
Tierarten angemessen? Wie wollen und wie sollen wohlhabende Industrieländer mit dem Naturerbe und Konkurrenten „Beutegreifer“ umgehen?
Aus jagdlichem Blickwinkel stellen sich weitere brennende Fragen:Was bedeutet zum Beispiel der Schutz zahlreicher ehemals bedrohter Räuber für Niederwild und Raufußhühner? Und was für die Jagd? Ist der jagdliche Umgang mit Beutegreifern ökosystemgerecht und allgemein gesellschaftlich anerkannt? Oder tut sich eine unüberbrückbare Kluft zwischen den Bewirtschaftern des ländlichen Raumes und den Meinungen der urbanisierten Gesellschaft auf? Wie kann Akzeptanz geschaffen werden für eine langfristige Erhaltung seltener oder bedrohter Arten und wie für eine Regulierung häufig vorkommender Beutegreifer? Wie kann jenseits von Totalschutz und Übernutzung verantwortbare selektive Bejagung stattfinden?
Auf welche Ziele können wir uns einigen? Und welche Wege führen zu diesen Zielen?
Die Tagung bietet die Chance, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen, Positionen offen zu legen und Haltungen zu hinterfragen. Im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis entwickelt sich Verständnis und schärft man die Argumentationen. Nutzen wir die Chance!

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Einladung zur 13. Österreischen Jägertagung 2007 in Aigen

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Programmablauf




 
EINLADUNG FALKNERTAGUNG 2006 des ÖSTERREICHISCHEN FALKNERBUNDES
Wednesday, 30 August 2006 16:31
vom 18. – 21.10. 2006 in Halbturn/ Burgenland

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„Der Blaue Kurfürst“ Clemens August - der große Falconier
Wednesday, 21 June 2006 19:14
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Historisch perfekt bis ins Detail!

Falknereihistorische Veranstaltungstage am Pfingstsonntag und Pfingstmontag auf Schloss Rosenburg/Kamptal


Die Veranstaltung stand diesmal ganz im Zeichen des großen Wittelsbacher Falconiers - Kurfürst Clemens August- Erzbischof von Köln (1723-1761).
Berittene Falkner und Falknerinnen in orginaltreuen Kostümen, die Pferde in orginaltreuer Zäumung, eine orginale Jagdkutsche von 1772, wegen ihrer Überlänge „Jagdwurst“ geheißen, dazu edle Falknereipferde in barocker Beschirrung, historische Jagdmusik und trotz widriger Wetterverhältnissen bestens beflogene Greifvögel konnten die zahlreich erschienen Zuseher begeistern! Inszenierung und Regie lagen wie immer in den bewährten Händen von Josef und Monika Hiebeler. Für ihre großzügige Gastfreundschaft einen  herzlichen Falknersdank!

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Dr. Nick Fox und Josef Hiebeler

Zu diesem, im deutschen Sprachraum wohl einmaligen Falknereiereignis hatte der ÖFB illustre Gäste geladen:
Dr. Nick Fox und seine Frau Barbro, Jim Chick- Chairman des Hawk Boards in Großbitannien, einer Falknervereinigung mit über 22.000 Mitgliedern! Nicolaus Freiherr von Pölnitz, Präsident vom Greifvogel Zuchtverband Deutschland und seinen Geschäftsführer Horst Stamm. Univ. Doz. Dr. Dr. Sigrid Schwenk gab der Veranstaltung ebenso die Ehre, wie Ehrenpräsident Walter N. Crammer.


Unsere Gäste aus Großbritannien zeigten sich von den Darbietungen derart begeistert, dass sie alle vier Vorführungen besuchten
.
Der Vorstand des ÖFB war durch Präsident Dr. Barsch, Vizepräsident Mag.Demberger, Verbandssekretär Karl Garstenauer und Mag.Christian Habich vertreten. Für das Zustandekommen und die Vororganisation dieses Treffens danken wir Mag. Christian Habich ganz besonders!

In einer Arbeitssitzung am Samstag wurde von den Teilnehmern der aktuelle Status der Falknerei in Europa und ihre Zukunftsaussichten diskutiert. Übereinstimmend wurde festgestellt,dass sich der Begriff der Falknerei nicht auf die reine Jagdausübung beschränken kann, sondern dass alle Bereiche, die Greifvögel betreffen eine starke Allianz bilden müssen, um in Zukunft zu bestehen.
Vorbildwirkung hat das Britische Hawk Board unter Chairman Jim Chick und Vice Chairman Dr. Nick Fox. Im Hawk Board sind nicht nur  Falkner, sondern alle Greifvogelhalter, Züchter, Falkenhöfe und Eulenhalter vereinigt. Das Hawk Board kann auf Grund seiner großen Mitgliederanzahl äusserst erfolgreich agieren und die Interessen seiner Mitglieder partnerschaftlich mit  dem Gesetzgeber koordinieren. Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying bilden weitere Schwerpunkte.Die Falknerei erfährt in vielen Ländern Europas, allen voran  die neuen EU-Mitgliedsländer, massive Einschränkungen,wobei die Stoßrichtung der Gegner oft ganz bewusst über „Nebenschauplätze“ geführt wird, denen wir Falkner zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit widmen. Von ganz besonderer Wichtigkeit ist das Agieren im Vorfeld, der Erfolg von „Feuerwehrmassnahmen“ ist meist äusserst bescheiden, wenn nicht wirkungslos.
 
Um diesen Bedrohungen der Gesamtfalknerei in Europa besser zu begegnen kamen die Teilnehmer überein, effektvolle Instrumentarien auf EU Ebene zu schaffen.

Der ÖFB dankt allen Teilnehmern, besonders denen, die den weiten Weg aus England nicht gescheut haben für Ihr Engagement, um der Falknerei ihren angestammten Platz in der europäischen Jagdkultur zu sichen!


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Lipizzaner, Andalusier & Falknerei in Perfektion
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Unsere internationalen Gäste















 
Neue Arten-Kennzeichnungsverordnung
Monday, 24 April 2006 19:11
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft weist auf  die am 21. April 2006 in Kraft getretene Arten-Kennzeichnungsver-verordnung, BGBl. II. Nr. 164/2006 samt Anhänge hin.

Die Zuchtringe für 2006 des ÖFB entsprechen übrigens bereits dieser Verordnung.

Als Service für alle Falkner stellen wir nach folgend die neue Verordnung zum Herunterladen bereit:

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Arten-KennzeichnungsVO BGBl I 164-2006


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Anhänge Arten-KennzeichnungsVO BGBL II 164-2006 - ANHÄNGE




 
Angelo D'Arrigo stirbt bei Flugzeug-Absturz
Tuesday, 28 March 2006 15:59
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(C) Angelo D'Arrigo

Der als "italienischer Ikarus" bekannt gewordene Drachenflieger und Ornithologe Angelo D'Arrigo ist am letzten Sonntag bei einem Flugzeugabsturz in Sizilien ums Leben gekommen. Der 45-Jährige hatte mit einem zweisitzigen Ultraleichtflugzeug an einer Flugshow teilgenommen und war mit dem Piloten Giulio De Marchis in der Nähe des südsizilianischen Dorfes Cosimo in einen Olivenhain gestürzt.

D'Arrigo, der auch "Kondor-Mann" genannt wurde, hatte es als Drachenflieger und insbesondere durch seine ornithologischen Forschungsprojekte zu Weltruhm gebracht. In der Tradition des Verhaltensforschers Konrad Lorenz zog er im Sommer 2003 mit einem Schwarm wilder Kraniche vom Polarkreis ans Kaspische Meer. Dabei flog er mit seinem motorisierten Drachenflieger den elternlosen Jungtieren voraus und wies ihnen so als "Leittier" den Weg ins Winterquartier.

Im Mai 2004 schließlich gelang ihm ein Flug über den Mount Everest. In 9000 Meter Höhe trotzte er in seinem Fluggerät Temperaturen von minus 50 Grad. Zuletzt war D'Arrigo dabei, einen Kondor aufzuziehen und ihm das Fliegen beizubringen. Anschließend wollte er das Tier in den Anden auswildern.

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(c) Angelo D'Arrigo

Anmerkung: Was vielleicht wenige Falkner wissen, Angelo hat als Falkner mit seinen Expeditionen und Projekten nicht nur ein gewaltiges Medienecho hervorgerufen, sondern auch das Bewußtsein für Falknerei weltweit nachhaltig gefördert.

Wer mehr über sein unglaubliches Leben wissen möchte -

http://www.angelodarrigo.com/

http://www.mounteverest.net/news.php?id=1740


 
Einladung: Vortrag/Diskussion
Thursday, 02 March 2006 09:17
Einfluss der Jagdfalkenhybriden auf den Genpool des Sakerfalken


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Rotschwanzbussard vs. Klapperschlange
Wednesday, 18 January 2006 10:52
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Bussard startet zum Angriff

Als eine der 10 besten National Geographics Filmaufnahmen des Jahres 2005 wurde das Video eines Rotschwanzbussardes beim Schlagen einer Klapperschlange gewählt.

Das kurze Video zeigt auf interessante Art, wie der offensichtlich auf diese Beute spezialisierte Rotschwanzbussard erfolgreich eine Klapperschlange ablenkt, dazu bringt, in die Schwungfedern zu beißen und damit ihre verwundbarste Stelle - den Kopf - ungeschützt zu 'präsentieren'.

Das Video gibt's übrigens durch Mausklick auf das nebenstehende Bild.


(Quelle & Copyright: National Geographic 2006)
 
55 Jahre ÖFB
Friday, 11 November 2005 17:34
Image55 Jahre ÖFB- eine vergleichsweise kurze Zeitspanne, in der sich die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen in einer Rasanz entwickelt haben, welche die Vereinsgründer auch nicht annähernd erahnen konnten. Am 3. August 1950 wurde von der Sicherheitsdirektion Wien der Genehmigungsbescheid zur Gründung des Österreichischen Falknerbundes (ÖFB) erteilt, am 26. Oktober 1950 erfolgte die konstituierende Generalversammlung in Wien.
Aus einer kleinen Gruppe Falknerei-und Greifvogelbegeisteter in schweren Nachkriegsjahren entwickelte sich in kurzer Zeit, dank vieler hervorragender Funktionärspersönlichkeiten ein Falknerbund und Zentralverband von internationalem Rang und Ansehen.

In fast prophetischer Voraussicht haben Mitglieder des ÖFB frühzeitig für die internationale Falknerei Weichen gestellt und Marksteine gesetzt, um die Ausübung der Falknerei für kommende Generationen weltweit nachhaltig zu sichern:

Auf der Internationalen Falknertagung 1963 des ÖFB in Hochosterwitz/Kärnten nahm die Idee des damaligen Landesjägermeisters von Kärnten und Präsidenten des CIC, Georg Graf Thurn- Valsassina, die nationalen Falknerverbände zu einer internationalen Vereinigung zusammenzuführen, erstmals Gestalt an. Der beharrlichen Arbeit des ÖFB ist es zu danken, dass bei der Internationalen Falknertagung 1967 in Petronell Falknervertreter fast aller europäischen Nationen einen Grundsatzbeschluss zur Gründung der IAF (International Association of Falconry and Birds of Prey) fasstenund diesen 1968 in die Tat umsetzten.

Ebenso wurde auf Betreiben von Funktionären des ÖFB 1978 bzw. 1984 die  Arbeitsgruppe für Falknerei im CIC (Internationaler Jagdrat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd) ins Leben gerufen. Mittlerweile wurde die Arbeitsgruppe Falknerei in eine Kommission aufgewertet.

Die Bedeutung großer weltumspannender internationaler jagdlicher (CIC) und falknerischer (IAF) Organisationen dürfte heute wohl jedem Jäger oder Falkner klar geworden sein. Nur starke internationale, aber auch nationale Organisationen, mit ständigem Lobbying und besten Verbindungen zu einflussreichen Zirkeln sind imstande unsere jagdliche/falknerische Zukunft zu sichern.

Geschichte geschrieben hat im letzten Jahr der ÖFB mit der Abwendung des Verbotes der Anbindehaltung von Greifvögeln für die Beizjagd im neuen Bundestierschutzgesetz.
Dank massiver Hilfe der Österreichischen Jägerschaft und bester Verbindungen unserer Mitglieder zu hohen und höchsten politischen Funktionsträgern ist die Beizjagd weiterhin Bestand unserer Jagdkultur geblieben.

Das 55 - Jahr Jubiläum soll Beweggrund sein, allen Mitgliedern, Falknern und Funktionären, auch wenn einige, aus welchen Gründen immer, nicht mehr in unseren Reihen stehen, für ihre großartigen Leistungen zu danken!

Gleichzeitig wollen wir denen ein Memento widmen, die uns in die Ewigkeit vorangegangen sind, rufen wir ihnen einen Falknersdank zu, für alles was sie für uns getan haben!

Ein Name soll stellvertretend für alle verdienten Falkner und Funktionäre angeführt werden: Otto Graf von Abensperg und Traun, unser unvergessener Ehrenpräsident. Sein falknerische Vermächtnis, in seiner immer währenden Gültigkeit, wollen wir uns ins Gedächtnis rufen:

"Feste Zusammenarbeit aller Falkner eiserne Disziplin nach dem Verhaltenscodex gute Anlehnung an die Jägerschaft!"

Voll Stolz blicken wir auf 55 Jahre Erfolgsgeschichte des ÖFB zurück!

Es muß für uns Verpflichtung und Auftrag sein, unseren erfolgreichen und geradlinigen Weg, zum Wohle der Falknerei in Österreich und unseres Bundes fortzusetzen.

Dr. Harald Barsch
Präsident des ÖFB
 
Falknertagung 2005 des ÖFB
Thursday, 03 November 2005 19:57
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Unsere Tagung fand heuer erstmalig im Rahmen der 1. OÖ Falknertagung statt.
Rege Beteiligung, hervorragende Reviere, herrliches Wetter und die herzliche Gastfreundschaft unserer Jagdleiter und Revierführer sorgten für unvergessliche Tage! Falknersdank!

Die feierliche Tagungseröffnung im Schloss Parz/Grieskirchen durch unser Ehrenmitglied LJM ÖR Hans Reisetbauer, Schlossherrn BR Dr. Georg Graf Spiegelfeld, BJM Hans Hofinger und zahlreicher Gäste war Anerkennung und Auftrag zugleich ,das Kulturgut Falknerei zu pflegen und zu leben!
Ein weiterer kultureller Höhepunkt war der Festvortrag am Grünen Festabend in der Manglburg von Frau Univ.Doz. Dr.Dr. Sigrid Schwenk von der Universität München.
Sie verstand es mit einem spannenden, auf hohem Niveau stehenden Vortrag,  die allgegenwärtige heutige Problematik der Falknerei -Jagd alle Gäste, Jäger und Falkner in ihren Bann zu ziehen.
Zum Abschluss betonte sie die enorme Wichtigkeit Internationaler Gremien, die sich für den Erhalt der Jagd und Falknerei sich einsetzen.Nicht am Wirtshaustisch nach einer Beizjagd wird Interessenspolitik für die Falknerei betrieben, sondern in diesen Gremien! Lang anhaltender Applaus dankte ihr für die klaren und präzisen Ausführungen.

Der ÖFB ist als einziger österreichischer Falknerverein Mitglied in der IAF(International Association for Falconry and Birds of Prey) und im CIC (Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd) und vertritt die Interessen aller österreichischen Falkner!
Hier gilt ein besonderer Dank allen unseren Mitgliedern, die mit ihren Beiträgen nicht nur ihre eigenen Interessen international finanzieren, sondern alle Falkner Österreichs mit unterstützen!
 
Einen herzlichen Falknersdank unseren Mitgliedern LGL und Verbandssekretär Karl Garstenauer, Vizepräsident Mag. Ing. Peter Demberger und OF Kurt Strittl, die in jahrelanger Vorbereitungsarbeit diese schöne gemeinsame Tagung ermöglicht haben!

Einen ausführlichen Bericht über die Tagung sowie einige Impressionen finden Sie im Beitrag von unserem Sekretär Karl Garstenauer.

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Dr. Schwenk im Gespräch mit LGL Diernberger
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Das erste Exemplar des Jubiläumsfalkners für LJM Reisetbauer


















 
Römischer Wanderfalke - Wildlife Photographer of the Year award
Thursday, 20 October 2005 12:11
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Für Vergößerung bitten anklicken...
Der bekannte italienische Tierphotograph Manuel Presti wurde für sein Bild 'Sky Chase' mit dem begehrten internationalen Preis des 'Wildlife Photographer of the Year' ausgezeichnet.
Was bei oberflächlicher Betrachtung vielleicht ganz und gar nicht auf unsere Homepage paßt, erhält bei näherer Betrachtung des ausgezeichneten Bildes sehr wohl die Berechtigung hier kurz erwähnt zu werden.

Presti's erregend schönes Bild zeigt einen Wanderfalken im Angriffsflug auf einen Vogelschwarm hoch über dem Stadtpark von Rom. Für viele Falkner vielleicht ein selbstverständliches Bild, ist es doch für 'normale' Menschen ein überwältigendes Naturschauspiel dessen Abbild damit zum Kunststatus erhoben wurde.

Quelle & Copyright: BBC News 2005

 
Der Falkner - Jubiläumsausgabe 55 Jahre ÖFB
Thursday, 20 October 2005 11:06
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Titelbild - Der Falkner


Im April 1955(5. Jahrgang Nr.1 „ der Falkner“) erschien erstmals unsere Zeitschrift mit dem Untertitel „Verein für Falknerei, Greifvogelschutz und Greifvogelkunde“, wobei der Entwicklung und den Erkenntnissen moderner Greifvogelkunde Rechnung getragen wurde.
1968 - Jahrgang 18, ist „der Falkner“, die Fachzeitschrift des „Zentralverbandes für Falknerei, Greifvogelschutz und Greifvogelkunde“ in Österreich und im Ausland bereits wohlbekannt und begehrt.

Die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift des Österreichischen Falknerbundes - 'Der Falkner' - ist am 18. Oktober 2005 erschienen.

Bei Interesse an dieser historischen Ausgabe bitte eine kurze Nachricht an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it senden.

Vorab wollen wir nachfolgend und exemplarisch einen der vielen außergewöhnlichen Artikel aus dieser Ausgabe präsentieren:



'Der Gerfalke - falknerisch und kulinarisch'

von Josef Hiebeler



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Tagung 2005
Tuesday, 06 September 2005 07:54

Tagung 2005 des Österreichischen Falknerbundes

Die Tagung 2005 des Österreichischen Falknerbundes findet heuer im Rahmen der 1. Oberösterreichischen Falknertagung, gemeinsam mit dem Falknerverein Austria statt.

Unser besonderer Dank gilt unserem Ehrenmitglied, Herrn LJM ÖR Hans Reisetbauer, der die Durchführung der Tagung erst ermöglicht hat!
Einen kräftigen Falknersdank auch allen Mitarbeitern des OÖ- Landesjagdverbandes, die den Organisatoren stets mit Rat und Tat  zur Seite gestanden sind.
 
Newcastle Krankheit
Tuesday, 16 August 2005 11:25
In der Grafschaft Surrey ist die gefährliche Newcastle Krankheit bei Wildfasanen diagnostiziert worden. Deshalb Achtung beim Jagdaufenthalt mit Falken oder Import von Zuchtvögeln aus England!

Quelle British Falconers Club 2005

 
Greifvogelpflegestationen
Monday, 18 July 2005 09:23
Greifvogelpflegestationen haben Hochbetrieb!
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Außenparasitenbekämpfung durch Fachmann


Der Schutz unserer Greifvögel war und ist Falknern  immer schon eine Herzensangelegenheit!
Gerade in dieser Jahreszeit, wenn junge Greifvögel flügge werden, ist die Zahl verunglückter Jungvögel besonders hoch. Behördlich genehmigte Greifvogelpflegestationen, vor allem die unter erfahrener falknerischer Obhut, sind in Erster Hilfe, Pflege und Aufzucht besonders erfolgreich, denn nur das falknerische Spezialwissen ist Garant für eine erfolgreiche Auswilderung. Was nützt es, wenn ein junger Greifvogel gesund gepflegt wurde, aber kaum fliegen kann und so dem Hungertod preisgegeben ist.

Die allermeisten Greifvogelpflegestationen bekommen keinerlei Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Beachtliche Tierarzt- und Futterkosten müssen die Idealisten aus eigener Tasche berappen!

Helfen Sie bitte mit Ihrer Spende, unsere Greifvögel gesund zu pflegen.

Spendenkonto:   ÖFB  Kärntner Sparkasse BLZ 20706 Konto Nr. 019 0000 42 41
                             Verwendungszweck:  Pflegestationen


Unter dem Menüpunkt  'ERSTE HILFE FÜR GREIFVÖGEL'  finden Sie übrigens eine Liste aller Pflegestationen und Hinweise für den Umgang mit aufgefundenen Greifvögeln.


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Neues Zuhause bei den Ammeneltern
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Sturmopfer
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Ohne Hilfe keine Überlebenschance

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... um 20.30h in Klagenfurt gefunden.

 
Das Pferd in der Falknerei
Wednesday, 18 May 2005 10:26

Ein kulturhistorischer Ausflug in die VergangenheitImage

Wenn ein kulturelles falknerisches Ereignis das Falknerjahr prägt, dann ist es das alljährliche Schauspiel in höchster Vollendung auf der Rosenburg.
4000 Zuseher zog die Falknerei zu Pferde, die Nobelkarossen und Kutschen aus der Renaissance, dem Barock bis hin zum Erlöschen der höfischen Falknerei im 19. Jahrhundert in ihren Bann. Die stilechte Kostümierung der Akteure, die Auswahl der verwendeten Pferde und deren wunderschöne Präsentation, die in höchster Vollendung geflogenen Greifvögel, das alles wird wohl kaum zu überbieten sein!
Auf weißen und schwarzen Lippizanern handhabten die Obristfalkenmeister, auch im Trab und Galopp, das Federspiel in perfekter Manier. Stilgerecht nachgestellt wurde der Ausklang der feudalen Falknerei am Königlichen Hof  in Holland, eine Kutsche mit 4 herrlichen Friesenhengsten wurde meisterhaft gefahren.

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Begeisternd auch die gleichzeitige Flugvorführung von 3 Sakerfalken der in höfische Kostüme gekleideten Falkner. Immer wieder aufbrausender Zwischenapplaus dankte den Darstellern.

Ein Riesenseeadler, 2 Gänsegeier, ein Uhu, besonders aber der gleichzeitige Flug von 3 Kaiseradlern und 2 Steinadlern am letzten Tag zog alt und jung in ihren Bann. Das grandiose falknerische Schauspiel vergangener Zeitepochen wurde für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis, ein Erlebnis, das der Falknerei  der Jetztzeit zugute kommt. Dem Initiator, Regisseur und  Falknereiexperten Josef Hiebeler und seiner Frau Monika und allen Mitwirkenden um Pferde und Greifvögel gebührt hohe Anerkennung und ein besonderer Dank!

Nach diesem Ereignis der Spitzenklasse kann man gespannt sein, was das nächste Jahr auf der Rosenburg bringen wird!

Weitere Bilder der Veranstaltung gibt's übrigens in der Gallerie.

 
Neue Adlerarena Landskron
Tuesday, 10 May 2005 01:00

Glanzvolle Eröffnung der neuen Adlerarena LandskronImage


Die himmelsstürmenden Adler auf der Burg Landskron müssen wohl einen besonderen Draht zu Petrus haben. Hatte es die ganze Nacht durch in Strömen gegossen, so riss in der Früh der Himmel auf und zeigte sich von seiner prachtvollsten Seite.
Aus nah und fern waren Freunde und Bekannte von Franz Schüttelkopf angereist, um den wohl schönsten und modernsten Greifvogelzoo Europas zu bewundern. Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter unseren beiden Freunden, doch der Einsatz hat sich gelohnt, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Image Vizekanzler Hubert Gorbach,LH Jörg Haider, Landesrat Josef  Martinz, Bürgermeister Helmuth Manzenreiter zeigten sich ebenso stolz wie die anschliessend vorgeführten Greife. Zahlreiche Falknerfreunde, an der Spitze Ehrenpräsident W.N.Crammer, Ehrenfalkenmeister Friedl Sigl und Präsident Dr. Barsch waren herbeigeströmt und freuten sich mit unseren beiden Falkenmeistern.

Ein herrliches Buffet und so manch köstlicher Tropfen ließen eine ausgelassene Stimmung aufkommen.
Der ÖFB wünscht unseren Falknerfreunden viel Freude und Erfolg mit ihrer Adlerarena Landskron, deren Öffentlichkeitsarbeit für Greifvögel und Falknerei viel zum Verständnis unserer Passion in der Bevölkerung beiträgt.

Glück auf und Falknersheil!
 
Falknerei in Reinkultur
Monday, 09 May 2005 20:08

Sonderveranstaltung "Das Pferd in der Falknerei"


Image Am Pfingstsonntag, 15.Mai und Pfingstmontag, 16. Mai findet auf der Rosenburg in Niederösterreich ein falknerisch  hochklassiges Kulturereignis statt, das sich kein Falkner entgehen lassen sollte.

Alle die dieses jährliche Schauspiel kennen wissen um die Perfektion und Originalität dieser Aufführung.  Also bis zum Wiedersehn auf der Rosenburg!
 
NEUWAHL DES VORSTANDES
Monday, 09 May 2005 01:00

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Ehrenmitglied, Dr. Magometschnigg

Notar Dr. Walter Magometschnigg- Ehrenmitglied des ÖFB

Acht Jahre lang leitete unser neues Ehrenmitglied äußerst erfolgreich die Geschicke unseres Bundes. Ein ganz besonderer Markstein seiner Präsidentschaft ist die erstmalige gesetzliche Verankerung eines Falknervertreters im Landesausschuss einer Jägerschaft mit Sitz und Stimme, nämlich in der Kärntner Jägerschaft, die ab 1.1.2005 Behördencharakter hat.

Ein weiterer persönlicher und für die gesamte Österreichische Falknerei zu verzeichnender Erfolg war die Verankerung der Falknerei im neuen Bundestierschutzgesetz, die Dr. Magometschnigg in seiner Funktion als Vizepräsident des Kärntner Tierschschutzvereines ganz wesentlich unterstützte.

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ÖFB Präsident, HR Dr. Barsch

Starke berufliche Überlastung war Anlass, seine Funktion als Präsident zurückzulegen.

Ebenso legte Vizepräsident Dr. Antonitsch seine Funktion zurück, dem der ÖFB für seine erfolgreiche Tätigkeit bei der Tierschutzgesetzgebung einen kräftigen Falknersdank sagt.


Bei der am 23. April in Golling stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung fand deshalb die Neuwahl des ÖFB-Vorstandes statt, die ohne Gegenstimme erfolgte.

Der neue Vorstand wird neue und innovative Akzente unter Bedachtnahme auf gewachsene Traditionen setzen und ersucht alle Mitglieder ihn dabei zum Wohle des Fortbestandes unserer Falknerei kräftig zu unterstützen.





Die neuen Vorstandsmitglieder des ÖFB

Präsident u. Schriftleiter: 

 HR Dr. Harald Barsch LG Knt.

 Vizepräsident: Mag. Ing. Peter Demberger LG OÖ
 Verbandssekretär: Karl Garstenauer LG OÖ
 Verbandskassier: Manfred Blaha LG Knt.
 Öffentlichkeitsreferent: Franz Schüttelkopf LG Knt.
 Referent f. Greifvogelschutz: Mag. med. vet. Thomas Enders LG Wien
 Erster Falkenmeister: Kurt Fessler LG Vorarlberg

Alle gewählten Vorstandsmitglieder sind aktive Falkner.

 
Schulprojekt
Wednesday, 09 March 2005 14:10

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Ausgezeichnetes Schulprojekt geht 'auf Sendung'!

Eine Idee von Öffentlichkeitsreferent Franz Schüttelkopf wurde Wirklichkeit!

Mit der Idee und der schlußendlich auch perfekten Umsetzung wurde Franz Schüttelkopf wieder einmal seinem hervorragenden Ruf als Öffentlichkeitsreferent des Österreichischen Falknerbundes gerecht.  Ein Projekt mit internationaler Vorzeigewirkung bei dem sowohl Lehrer als auch Schüler jetzt auf eine umfangreiche Dokumentation zum Wissensgebiet Greifvögel via Internet zurückgreifen können.

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