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Österreichische Falknerei als immaterielles nationales UNESCO Kulturerbe anerkannt! |
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Saturday, 05 June 2010 00:00 |
 Die Bemühungen des seit über 24 Monaten laufendes Projektes des Österreichischen Falknerbundes (ÖFB) zur Anerkennung der Österreichischen Falknerei als immaterielles Nationales UNESCO Kulturerbe wurden am 10. März 2010 von Erfolg gekrönt. Der Fachbeirat er UNESCO Kommission bestehend aus Experten, Vertretern der neun Bundesländer und den zuständigen Bundesministerien hat einstimmig die Aufnahme der Falknerei in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich beschlossen.
Das Projekt wurde von einem kleinen Expertenteam des ÖFB bereits im Jahre 2007 initiert und ist der nationale Teil des großen multinationalen Projektes zur Anerkennung der Falknerei als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe. Dieses multinationale Projekt, bestehend aus 14 Staaten unter der Leitung des Kulturministeriums von Abu Dhabi, hat bereits im September 2009 eine multinationale 'Joint submmission' zur Anerkennung der Falknerei als Weltkulturerbe bei der UNESCO eingereicht.
Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung unserer über 3000 Jahre alten Jagdkunst als UNESCO Weltkulturerbe stammt ebenfalls aus Österreich und wurde durch die Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.
Wir dürfen dies durchaus als den größten Erfolg des ÖFB und der Österreichischen Falknerei in der österreichischen Geschichte feiern und als Fundament für die langfristige Erhaltung der Falknerei betrachten. |
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Überreichung der UNESCO Urkunden ORF-Landesstudio Salzburg |
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Monday, 03 May 2010 17:35 |
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 Überreichung der Urkunden an die ersten in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Traditionen im ORF-Landesstudio Salzburg
Im ORF-Landesstudio Salzburg wurden am 20.April 2010 die ersten Urkunden an die erfolgreichen BewerberInnen überreicht und die aufgenommenen Elemente präsentiert. Außergewöhnlich beeindruckende Darbietungen der FalknerInnen, Villgratener Sternsinger, Ranggler und eines Märchenerzählers machten den Nachmittag ebenso wie eine Schauapotheke aus Bad Ischl zu einem unvergesslichen Ereignis. Jede Präsentation zeigte, welches enorme Potential immateriellen Kulturerbes zur Schaffung von Identität und Selbstbewusstsein innewohnt und machte seine Bedeutung als Mittel zur Förderung von Annäherung, Austausch und Verständnis zwischen den Menschen sichtbar.

Für die Falkner nahmen ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch, Falkenmeister Josef Hiebeler, Falkenmeisterin Monika Hiebeler und A. Strempfl in Vertretung der ZÖF an der Urkundenverleihung teil. Leider war unser erfolgreicher UNESCO Projektleiter Mag. Christian Habich bei der Feier nicht dabei, die isländische Aschewolke hielt ihn in Bombay fest!
Wieder einmal zeigte sich, welch hohe Sympathie- und positives Imagepotential unsere Greifvögel in der Öffentlichkeit ausstrahlen.
Im Juni geht das Ansuchen um Anerkennung der Falknerei als Weltkulturerbe an die UNESCO - Zentrale nach Paris.
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ÖFB auf der „WEIDWERK und FISCHWEID“ |
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Sunday, 04 April 2010 13:46 |
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 „WEIDWERK und FISCHWEID“ in Klagenfurt am Wörthersee ist die grösste Fachmesse für Jäger und Fischer im Alpe-Adria Raum und findet alle zwei Jahre statt.
Der Österreichische Falknerbund war auch diesmal vertreten, wobei eine mongolische Jurte und tradionelle falknerische Ausrüstungsgegenstände der Kasachen auf unserem Stand präsentiert wurden.
Das Hauptinteresse des Publikums konzentriete sich wie immer auf unsere Beizvögel: Steinadler, Sakerfalke, Wanderfalke, Gerfalke, Habicht und ein Uhu wurden von unseren Falknern und Falknerinnen- Jan Nikolaus, Inge Prinz, Friedl Sigl, Walter Andritsch mit seiner Inge,Elisabeth und Martin Barsch und Hubert Hofer auf der Messebühne an drei Tagen einem grossem Publikum vorgestellt. Vor unserem Stand gab es stets eine Menschenansammlung, die unsere gefiedertenJagdgefährten bestaunten.  Falknerfreunde aus Italien und Slovenien kamen auf einen Plausch vorbei, ebenso viele Falknerfreunde aus unseren Reihen.
Weitere Bilder vom ÖFB Auftritt auf der „WEIDWERK und FISCHWEID“ in Klagenfurt gibt's in der ÖFB Gallerie. |
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Was lange währt ... Der neue Marshall Micro 433Mhz Sender |
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Thursday, 04 March 2010 10:13 |
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von Mag. Christian Habich  Es hat zwar ein klein wenig länger gedauert als ursprünglich geplant, aber die Wartezeit scheint sich wirklich gelohnt zu haben - der neue Micro-Sender von Marshall hat bei den ersten Praxistests wirklich gut abgeschnitten.
Angeblich war es selbst für den weltbesten Hersteller von Falkner-Telemetrieanlagen gar nicht so einfach, sein eigenes Pflichtenheft für diesen Sender zu erfüllen: Wollte man doch bei hoher Reichweite eine in der Falknerpraxis halbwegs vertretbare Batteriedauer realisieren, was bei der (Miniatur-) Größe des Senders schon ein wenig nach Quadratur des Kreises anmutet. Im Größenvergleich hat der Sender ca. 1/3 der Größe des bekannten Marshall Scout Modells, auf welches im letzten Jahr ein ganze Anzahl von ÖFB Mitgliedern umgestiegen sind. Die Antenne ist ca. 50% dünner und ca. 2cm länger im Vergleich zum Scout Sender. Der Sender ist komplett aus anodisiertem Aluminium gefertigt bzw. CNC-gefräßt und über die perfekte Verarbeitungsqualität muß man bei diesem Hersteller sowieso keine Worte verlieren.
Marshall hat für den Micro die 3 Volt Lithium CR1225 Batterie gewählt, welche das Gesamtgewicht des Senders mit eingelegter Batterie auf knapp unter 3 Gramm (!) bringt. Das Entwicklerteam hat sich für das bereits bewährte Batterie-Sparsystem - Marshall nennt es 'Apollo 13 Mode' - entschieden, um die Batteriedauer auf ein praxisgerechtes Maß auszudehnen. Bei diesem Modus der auch schon seit zwei Jahren beim Scout Sender erfolgreich angewendet wird, schaltet sich der Sender nach 24 Stunden Dauerbetrieb automatisch in eine Art 'Notmodus' und reduziert die Anzahl der Signale pro Minute um Batterie zu sparen - eine einfache, aber geniale Idee.
 Wie es möglich war, dieses System so zu miniaturisieren, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist, daß der Micro Sender bei meinem ersten Dauertest ganze 5 Tage und 7 Stunden im Dauerbetrieb (bei 15 Grad Celsius) durchgehalten hat! Ein zumindest für mich beeindruckender Wert. Weiters verfügt der Sender über den bewährten Magnetschalter, sodaß man den Sender auch für einige Tage am Vogel lassen kann ohne ihn ständig ab- und anzumontieren.
Der Reichweitentest in den Kärntner Bergen war (für mich) sehr beeindruckend. Der Micro Sender hat in Verbindung mit dem Marshall 433Mhz Empfänger im hügeligen Gelände fast die gleiche Reichweite wie der Scout Sender (vielleicht 5% weniger) - ein Wert der in Anbetracht seiner Mini-Größe fast schon fast unwahrscheinlich scheint!
Als Montagemethode empfiehlt Marshall die Staartmontage oder (noch besser) die Rückenmontage.
Natürlich gibt es noch keine Langzeiterfahrung mit dem Sender, aber man kann zusammenfassend sicher sagen, daß Marshall mit diesem Sender ein großer Wurf gelungen ist, auf den alle Sperber und Merlin Piloten schon lange gewartet haben. Aber nicht nur für Besitzer von Kleinfalken und Sperber wird dieser Sender interessant sein, sondern auch für alle Falkner die dem nordamerikanischen Vorbild folgen wollen und ihre Vögel mit zwei Sendern (kombinierte Rücken- & Staartmontage) fliegen wollen.
 Weitere Informationen gibt's direkt bei Marshall. Vorausgesetzt, daß bei den anderen weltweiten Praxistestern keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen, wird der Sender in den nächsten 4-6 Wochen in Produktion gehen und rechtzeitig für die neue Saison verfügbar sein. Angeblich gibt's demnächst auch eine neue Webseite, die (endlich) auch in deutscher Version angeboten wird, was die Online-Bestellung für nicht-englischsprechende Falkner entsprechend erleichtern wird. |
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Rentiere gehören zum natürlichen Beutespektrum von Steinadlern! |
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Tuesday, 23 February 2010 16:04 |
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 Die BBC Dokumentarfilmer Dr. Ted Oakes, Kameramann Barrie Britton und der Wissenschafter Harri Norberg sind seit einiger Zeit unterwegs, um die komplexen Beziehungen zwischen Raubtieren und den ziehenden Rentierherden für die BBC filmisch zu dokumentieren.
Was den sämischen Ureinwohnern in Nordfinnland (und auch erfahrenen Adlerfalknern) seit hunderten Jahren bekannt: ist, nämlich daß Rentierkälber eine der Hauptnahrungsquellen für Steinadler in der Region sind, haben die Wissenschafter jetzt endgültig bewiesen.
Den Dokumentarfilmern gelangen eindrucksvolle Bilder von wilden Steinadlern, die im Kompanieflug eine Rentierherde angreifen und erfolgreich ein Kalb schlagen. Ein kurzer Ausschnitt der Aufnahmen ist auf der BBC Earth Webseite zu sehen:
http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_8314000/8314558.stm
Damit ist wohl auch die Behauptung mancher Falknereigegner, daß z.B. Rehe nicht zum natürlichen Beutespektrum des Steinadlers gehören, wohl reine Makulatur...
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Falknerkurse & Vorbereitung zur Beizjagdprüfung bei FM Josef Hiebeler |
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Thursday, 14 January 2010 15:09 |
Aufgrund der Nachfrage und des besonderen kultur- und jagdhistorischen Stellenwertes der Falknerei in Österreich hat sich ÖFB Falkenmeister Josef Hiebeler entschlossen, zusammen mit dem in Kärnten ansässigen Spezialisten für Jagdkurse - Arnold Grafschafter ( www.jagdkurs.com), im kommenden Frühjahr erstmals einen Grund- bzw. Praxiskurs für die Falknerprüfung/Beizjagdprüfung anzubieten. Das Team von Berufsfalkner um FM Josef Hiebeler zählt zu den Weltbesten seines Faches und ist international anerkannt in Sachen Falknerei und Greifvogelkunde. Falknermeister Hiebeler wird bei der Ausbildung mit Sicherheit die höchsten Maßstäbe anlegen und bei allen Kursen steht ganz besonders die Praxis im Vordergrund. Die Grundausbildung und Teile der Praxiskurse finden beim Salzburger Landesfalkenhof auf Burg Hohenwerfen, in Werfen (direkt an der A10 Tauernautobahn) statt und werden für alle Teilnehmer mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis. Spezialkurse werden speziell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten und finden z.T. auch in den Niederwildrevieren statt.
Falknerei ist ein sehr umfangreicher Teilbereich der Jagd und verlangt sehr viel Praxis und Erfahrung. Die Kursleiter haben sich deshalb entschlossen, aufbauend mit einem Grundkurs, folgende 3 falknereispezifische Kurse anzubieten: - Grundkurs zur Ablegung der Falknerprüfung
- Praktische Falknerei
- Spezialkurse (Adler, Habicht, Falke)
Weitere Information und Anmeldung unter +43-676-77 22 433 (Hr. Grafschafter) oder auf www.jagdkurs.com |
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Sage Grouse Beize im amerikanischen Westen |
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Saturday, 19 December 2009 10:23 |
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von Robert Bagley (Übersetzung Mag. Christian Habich)
Der größte Vogel der amerikanischen Grouse-Familie wurde erstmals in den 70er Jahren aktiv mit Falken gebeizt. Seit dieser Zeit haben die Erfahrungen der Falkner viel zum Verständnis über die Lebensgewohnheiten und die Verhaltensmuster über dieses außergewöhnliche Beutewild gesammelt und beigetragen. Eine steigende Anzahl von Falknern zieht die Beize auf Sage Grouse jedem anderen falknerischen Beutewild vor und erkennt die Sage Grouse auch als eine der größten Herausforderungen der Beizjagd an. Sage Grouse leben in den weiten offenen und menschenleeren Gebieten des amerikanischen Kontinents. Sie laufen so gut wie niemals aus und halten einen Point, um dann plötzlich und unerwartet mit Höchstgeschwindigkeit aufzusteigen. Wenn sie fliegen, fliegen sie nicht in Richtung nächste Deckung sondern gleich in Richtung Horizont, ohne wieder irgendwo einzufallen. Im September werden sie von unseren Falknern noch als relativ leichte Beute für junge Falken angesehen, was sich aber bis zum November radikal verändert, da Sage Grouse bis zu diesem Zeitpunkt einen bemerkenswerten physischen und athletischen Wandel hinlegen, um sich auf den Schnee und den tiefen harten Winter vorzubereiten. Im Winter ist es selbst für die allerbesten und erfahrensten Falken so gut wie unmöglich, eine gesunde Sage Grouse zur Strecke zu bringen. Von den Fähigkeiten als Beutewild sind also Oktober und November die idealen Monate für die Sage Grouse Beize in den Weiten des amerikanischen Westens.
Nachfolgend ein paar Eindrücke und Kommentare von der letzten Beizjagd mit Freunden und dem bekannten Grouse Beizjäger Steve Chindgren. Steve hat mehr Sage Grouse gefunden, hochgemacht und fotografiert als jeder zur Zeite lebende Falkner oder Wildbiologe. Er studiert die Überwinterungsgebiete und kehrt im Frühjahr zurück um ihre Balzrituale zu dokumentieren. Von September bis Februar beizt er auf Sage Grouse mit einem Team von Falken.
 Steve's Jagdhaus, auch bekannt als das 'House of Grouse' befindet sich in Wyoming. Dorthin pilgern Freunde und Falkner aus der ganzen Welt, um die beeindruckende Sage Grouse Beize zu verfolgen, die dort seit über 20 Jahren geboten wird. Das Gebiet in Zentral-Wyoming hat die größte Sage Grouse Population des Westens und zeichnet sich durch weite offene Flächen von sg. 'öffentlichen Land' aus, welches noch nicht von irgendwelchen Ölfirmen erschlossen wurde.
Letztes Jahr war Steve während der Beizzeit etwas durch eine Sportverletzung und mußte für 8-10 eine Beinmanschette tragen - wer's glaubt...
Während diesen Wochen blieben wir bei ihm im 'House of Grouse' und haben ein bißchen über unsere Beobachtungen Buch geführt und wollen diese Erfahrungen gerne mit unseren österreichischen Freunden teilen:
Steve: "Durch meine Verletzung habe ich gelernt, daß einen Point anzugehen besser ist, als zu rennen - man sieht einfach mehr was passiert ..."
 Hier ist 'Jomo' in seiner 21. Beizsaison (!!) - noch immer ein erfolgreicher Grouse-Falke. Steve hat bis vor kurzem noch die Fußmontage verwendet und behauptet, daß der RT+ Sender für die sehr hart anschlagenden Falken die beste Wahl ist.
Steve: "Wenn du Deinen Vogel dazu ermuntern willst, schneller loszufliegen, halte ihn einfach knapper über dem Boden. Wenn man einen Falken knapp am Boden hält, will er einfach eher losfliegen. Ein Vogel der hochgehalten wird, ist einfach entspannter und beobachted die Gegend mehr."
Steve: "'Bum. Das war's'. so fliegt ein großes Ger-Weib eine Grouse, um dann in einen langen horizontalen Verfolgungsflug überzugehen. Meiner Meinung nach zählt ein 5 Kilometer Verfolgungsflug, der auf einer erlegten Grouse endet, nicht als erfolgreicher Beizflug. Deshalb bevorzuge ich Hybrid-Terzel - diese müssen einfach lernen, die Grouse im Steilstoß zu erlegen."
Steve: "Man findet Grouse fast nie im hohen Bewuchs. Sie bevorzugen niederen Bewuchs, wo sie beim stehen darüber hinwegsehen können. Hohen Bewuchs verwenden Sage Grouse für zwei Dinge: als Schattenspender vor der Sonne und Deckung für Raubzeug."
 Steve: "Für die Sage Grouse Beize ist ein guter, verläßlicher Hund mindestens genauso wichtig wie ein fähiger Falke. Manchmal haben wir Besucher, die in einer Woche keine einzige Grouse sehen ... 'Tucker' findet die Grouse in 10min!"
Steve: "Zuviele Fehlflüge bei denen der Falke mit dem Federspiel eingezogen werden muß, sind schlecht. Es macht den Falken faul. Die besten Falken werden immer von der Beute aufgenommen." |
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Thursday, 10 December 2009 00:00 |
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von Ing. Werner Mayr Die Falknertagung 2009 des Österreichischen Falknerbundes fand vom 15. - 18. Oktober auf Schloss Hohenbrunn bei St. Florian in Oberösterreich statt. Die prächtig und aufwendig renovierten Schlossmauern sind bereits lange der Jagd verschrieben, wurde es doch von seinem letzten Besitzer, Baron von Hohenstein als Jagdmuseum gestaltet und einer breiten Öffentlichkeit aus dem In- und Ausland zugänglich gemacht .Einen Falknersdank sagen wir dem Oberösterreichischen Landesjagdverband, der seinen Sitz dort unterhält, für die Möglichkeit, dieses einzigartige Barockjuwel für unsere Hauptversammlung, den Grünen Festabend und die feierliche Abschlußstreckenlegung nützen zu dürfen. Besonderen Dank gilt dem LJM von OÖ LAbg.Sepp Brandmayr, Mag. Christopher Böck sowie Harald Moosbauer für ihre tatkräftige und konstruktiv-kooperative Unterstützung.An den beiden Jagdtagen fanden sich 58 Beizjäger ein, um in den umliegenden Revieren mit ihren abgetragenen Beizvögeln nach einer jahrhundertelangen Tradition zu jagen.  Wie auch in den vergangenen Jahren kamen dieses Jahr wieder Falknerfreunde aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Tschechei und der Slowakei nach Österreich, um ihrer Passion nachzugehen.Dazu ein Falknersdank an die zuständigen Bezirksjägermeister Engelbert Zeilinger (Bezirk Linz Land) und BJM Ing. Volkmar Angermeier (Bezirk Eferding) sowie den ambitionierten Jagdleitern in den Revieren vor Ort. Obwohl an beiden Jagdtagen für die Falknerei ungünstige Wetterverhältnisse vorherrschten, konnte doch eine beachtliche Strecke vermeldet werden. Zum Grünen Festabend konnten wir im prächtigen historischen Saal des Schlosses 140 Gäste begrüßen, darunter den langjährigen ehemaligen Präsidenten des ÖFB, Ehren LJM ÖR Hans Reisetbauer.Am Beginn stand ein Fachreferat von Mag. Erich Klansek vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien zum Thema „Hase und Fasan – quo vadis?
Ehrungen langjähriger Mitglieder und Leistungstitelvergaben rundeten das fröhliche Beisammensein ab.Den Florianer Jagdhornbläsern für ihre gelungenen Darbietungen einen Falknersdank. Bei einem kulinarisch raffinierten Bankett fand der Abend ein dem Anlass passendes Ausklingen. Anmerkung: Weitere Bilder der ÖFB Tagung 2009 gibt's demnächst in der Galerie. |
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Exzellente Öffentlichkeitsarbeit durch ÖFB OF Roy Lupton im englischen TV |
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Saturday, 03 October 2009 08:41 |
 Derzeit läuft im englischen Fieldsports Channel TV eine Serie mit dem bezeichnenden Namen 'Fieldsports Britain'. Die Serie läuft bereits sein Anfang September und stellt die verschiedenen, in Großbritannien ausgeübten, Jagd und Angelarten einer breiteren Öffentlichkeit vor. Es werden mehrere Jäger, Angler, Fasanzüchter etc. und eben auch ein Falkner während eines Jagdjahres von einem Filmteam begleitet, um dem Publikum die Vorbereitung auf die Jagdsaison und die Jagd selbst nahezubringen.
Verschiedenste Aspekte der Jagd und auch die Problematik des Raubzeugs (Fuchs etc.) werden gut verständlich aufbereitet und in ansprechender Weise gezeigt. Das Ziel der Serie ist es selbstverständlich, eine bessere Akzeptanz und mehr Verständnis für die Jagd und 'Fieldsports' in Großbritannien zu erreichen - klassische Öffentlichkeitsarbeit eben.
ÖFB OF Roy Lupton hat nicht nur eine kurze 'Rolle' bei der Rehjagd, wo er seine hervorrande Fähigkeit als Schütze demonstriert, sondern wird vom Filmteam während der gesamten Zucht und Jagdsaison mit seinen Beizvögeln begleitet.
Für ausländische Zuseher sind die einzelnen Folgen der Serie unter http://www.fieldsportschannel.tv oder in HD Format auf Youtube.com verfügbar. |
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Historischer Meilenstein für die Falkner Nordamerikas! |
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Wednesday, 30 September 2009 14:59 |
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von Mag. Christian Habich
 Wie NAFA (North American Falconers Association) President Dan Checchini gestern in einer Presseaussendung bekanntgab, wurde am 23. September erstmals nach 35 Jahren wieder ein junger migrierender Wanderfalke auf traditionelle Art an den Stränden Nordamerikas gefangen. Nach so vielen Jahren hat die US Regierung die nachhaltige Nutzung des Tundra Falken wieder für die Falknerei freigegeben. Natürlich ist die Anzahl der Fanggenehmigungen beschränkt (z.B. 4 Stück für Virginia), sodaß die nachhaltige Nutzung durch die folgenden Falknergenerationen nicht gefährdet ist. Der Terzel ist übrigens wohlauf und wird bereits abgetragen. Fast alle der glücklichen Falkner, die eine Fanggenehmigung erhalten haben, wollen ihren Falken nach einigen Jahren falknerischen Einsatzes wieder in die freie Wildbahn entlassen.
An dieser Stelle sollte natürlich auch erwähnt werden, daß es ausschließlich Falkner waren, denen die Erholung des weltweiten Wanderfalkenbestandes zu verdanken ist. Die schon fast unglaubliche Erfolgsgeschichte des Peregrine Fund, der von Falknern gegründet wurde, ist weltbekannt. Der Peregrine Fund ist übrigens eine fast zu 100% privat finanzierte Stiftung und erledigte seine Arbeit zur Rettung des Wanderfalkens, der aufgrund von DDT vom Aussterben bedroht war, ohne große Sensationsmeldungen oder Schockjournalismus, wie wir ihn von den (sogenannten) Tierschützern kennen. Es waren Falkner, die die ersten Zuchterfolge vorweisen konnten und denen sogut wie alle Fortschritte in Sachen Greifvogelzucht zu verdanken ist. Daß die erstmalige Zucht von Falkenhybriden in weiterer Folge den Falknereigegnern zu 'verdanken' ist, da diese noch viele Jahre nach den Zuchterfolgen an den erfolgreichen Nachzuchten von Wanderfalken öffentlich zweifelten und einen Beweis forderten, sei an dieser Stelle ebenfalls nochmals in Erinnerung gerufen.
So paradox es auch klingen mag, aber der Kontinent mit der jüngsten Falknereigeschichte (50-60 Jahre), zeigt Nationen in Europa, die ein über tausendjähriges Falknerei-Kulturerbe vorzuweisen haben, wie man die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Erhaltung des Kulturerbes Falknerei und der Greifvögel definieren kann.
Es bleibt zu hoffen, daß auch in Europa die Regierungen dem nordamerikanischen Vorbild folgen und sich zu Regelungen einer vernünftigen, nachhaltigen Nutzung der Natur durchringen können. Anlaßgesetzgebungen und Regelungen aufgrund polemischen Drucks von radikalen, naturentfremdeten (selbsternannten) Tierschützern, die ihre Haustieren "artgerecht" in der Großstadt halten, können nicht die Zukunft sein.
Der ÖFB möchte hiermit der NAFA zum historischen Erfolg in Sachen Greifvogelschutz und Erhaltung der Falknerei aufrichtig gratulieren! |
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Zweites „Festival of Falconry“ in England, 11.-12.Juli 2009 |
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Friday, 11 September 2009 12:15 |
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 Ein Welttreffen von Falknern aus 53 Nationen
von ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch
Vorgeschichte
Unsere ÖFB Ehrenmitglieder Dr. Nick Fox und Chairman Jim Chick waren schon des öfteren Gäste des ÖFB bei unseren Tagungen und bei falknerischen Veranstaltungen auf der Rosenburg. Die beeindruckenden historischen Falknervorführungen zu Pfingsten und die stilvollen Weihnachtsjagden auf der Rosenburg hatten ihren nachhaltigen Eindruck hinterlassen, sodass unser Freund Jim Chick anlässlich seiner Teilnahme an der Weihnachtsjagd 2008 auf Schloss Rosenburg den Wunsch äußerte, der ÖFB möge doch mit einer großen Abordnung und dem Team um Falkenmeister /Falkenmeisterin Josef und Monika Hiebeler mit einer historischen Vorführung mit Falken und Pferden das Festival mitgestalten. Wie hätte man da nein sagen können, ist doch dieses internationale Falknertreffen das größte je stattgefundene falknerische Weltereignis und ein ausgezeichnetes Forum, die nur mehr selten geübte Kunst der Falknerei zu Pferde einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Eine ehrenvolle Herausforderung, die vom Organisationsteam mit ÖFB Präs. Dr. Barsch, Mag. Christian Habich,unserem Verbindungsmann zum Festivalkomitee, sowie Falkenmeister/Falkenmeisterin Josef und Monika Hiebeler zu bewältigen war.
 Die Falknerei- ein UNESCO Weltkulturerbe?
Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE), in denen die Falknerei wesentlicher Teil ihrer Kulturgeschichte ist, lange vor deren Ausübung in Europa, streben mit enormen Bemühungen und Unterstützung ihrer Regierungen seit einigen Jahren die Anerkennung der Falknerei als Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO an. Die zündende Idee dazu kam vor einem Jahrzehnt von einer Österreicherin, Frau Prof. Mag. Monika Reiterer aus Graz, die zu dieser Zeit als Hauptberichterstatterin der Kommission Falknerei im CIC -Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd- fungierte. Wie beim ersten Festival vor zwei Jahren, ging es auch diesmal darum, alle Facetten einer weltumspannenden Falknerei einer breiten Öffentlichkeit und internationalen Medien zu präsentieren. Falkner und Falknerinnen aus 53 Nationen, von Europa über Russland, China und Japan, von Kanada über die USA bis nach Peru, von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis Südafrika trafen sich bei Reading, westlich von London, zum weltgrößten Treffen in der Geschichte der Falknerei. Die Vertretung der österreichischen Falknerei wurde vom Österreichischen Falknerbund - ÖFB wahrgenommen.
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Tuesday, 08 September 2009 08:33 |
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 Die diesjährige Falknertagung des Österreichischen Falknerbundes findet vom 15. - 18. Oktober im Schloß Hohenbrunn, 4490 St. Florian,Oberösterreich statt. Die Einladungen gehen in den nächsten Tagen per Post an die Mitglieder des ÖFB.
Achtung: Anmeldungen müssen bis spätestens 5. Oktober 2009 mit dem der Einladung beigefügtem Formular erfolgen. Nachträgliche Anmeldungen, oder Anmeldung im Tagungsbüro können aus organisatorischen Gründen ausnahmslos nicht berücksichtigt werden. Tagungsablauf: |
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Neues Gerfalken Tagebuch von Falkner & Naturfotograph Mark Williams |
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Thursday, 25 June 2009 18:22 |
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 Auf unsere Anfrage hin, hat sich der ÖFB Freund, bekannte Falkner & Naturfotograph und NAFA Canada Director Mark Willams aus Calgary bereit erklärt, das Bildertagebuch über seinen neuen Gerfalken Terzel mit den österreichischen Falknern zu teilen.
In den nächsten Wochen und Monaten haben wir das Privileg, den Prägungsprozess und den Werdegang seines Gerfalken-Terzels zum Anwarterfalken mitzuverfolgen. Mark legt großen Wert auf die Feststellung, daß er hier keinesfalls als Lehrmeister gesehen oder dergleichen verstanden werden will, sondern vielmehr als einfacher Falkner, der seine Erfahrungen mit diesem Beizvogel gerne mit seinen österreichischen Freunden teilt. Der ÖFB bedankt sich an dieser Stelle bereits jetzt schon für diesen wunderbaren Beitrag zu unserer Homepage. Das Tagebuch finden Sie unter dem Menüpunkt 'International - Mark's Ger-Tagebuch' oder ganz einfach durch Klick auf dieses Bild. ******* Teil 4 ist online ... ******* |
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Endlich! Digitaler Telemetrie Empfänger von Marshall in 433mhz |
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Wednesday, 20 May 2009 19:06 |
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 Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit hatte das Paradeunternehmen in Sachen Telemetrie, die US amerikanische Firma Marshall Radio, ihren neuen digitalen Telemetrie Empfänger 2007 fertiggestellt. Bereits die Tests der Prototypen während der Entwicklungsphase durch amerikanische Falkner waren äußerst vielversprechend. Das fertige Produkt mit seiner modernen Technik, Leistung, Verläßlichkeit und Ergonomie wurde letztes Jahr als Meilenstein in der Telemetrie vielfach (auch von bekannt kritischen Falknern) bewundert. Mittlerweile ist das amerikanische Modell ein Verkaufsschlager geworden.
Der ÖFB pflegt seit einigen Jahren eine freundschaftliche Verbindung zur Marshall Firmenleitung und hat bereits in der Entwicklungsphase des amerikanischen Modells immer wieder darauf hingewiesen, daß in Europa 432, 433, 434 und 435Mhz Sender verwendet werden und "ob es denn nicht möglich wäre eine 'europäisierte Version' des amerikanischen Modells zu bauen". Nach fast 16 monatiger Wartezeit ist es nun soweit und der Marshall 'Europa-Empfänger' ist erhältlich. Die ersten Tests im Oberkärntner Nockgebiet haben ganz klare Vorteile gegenüber allen anderen Telemetrie Empfänger und Systeme gezeigt: Die Reichweite und Direktionalität des neuen digitalen Marshall Empfängers ist wirklich außergwöhnlich. Trotz Berge in der direkten Sichtlinie zwischen Empfänger und Sender, konnten letztere sogar noch aus über 10km lokalisiert werden. Bei relativ freier Sicht sind 50-80km Reichweite kein Problem (Tests in den weiten Ebenen von Utah haben bis zu 140km Reichweite ergeben). Eine Eigenschaft die uns ganz besonder beeindruckt hat, war die wirklich exzellente Filterung von Störfrequenzen (Eisenbahn Oberleitungen, Handymasten, Funkzentralen der Bergwacht etc.). In dieser Disziplin scheint Marshall am meisten Know How investiert zu haben.
 
Wie die Bilder zeigen, ist das Gerät in Sachen Handhabung und Ergonomie ebenfalls überlegen, besonders die automatisch ausklappende Yagi Antenne, die den Empfänger in Sekunden einsatzbereit macht, hat schon fast 'Cool-Factor'... Das neue Gerät wird offiziell beim Internationalen Falknerfestival vorgestellt und ist bereits bestellbar. Für ÖFB Mitglieder wird es (ähnlich wie bereits bei einem anderen Hersteller) wieder ein spezielles Vereinsangebot in Verbindung mit einem Marshall Sender (Kanal nachträglich änderbar, Anzahl der Signale pro Minute individuell wählbar, bis zu 40 Tage Batteriedauer) geben.
Nachtrag: Der Setpreis für den 'Digital Field Marshal' Empfänger (100 Kanal Version) + 'Scout Turbo' Sender wird bei 845,- EUR liegen. Der Empfänger (100 Kanal Version) ohne Sender wird 660,- EUR kosten. Informationen zum ÖFB Spezial Paket-Preis für Mitglieder gibt's hier. Weitere Hintergrundinformationen zur neuen Marshall Telemetrie können Sie auch dem nachfolgenden Interview mit Entwicklungschef Dave Marshall entnehmen: Interview mit Dave Marshall
Interviewer: “Erzählen Sie uns etwas über diesen komplett neuen Marshall-Empfänger und was Sie erreichen wollten.”
 DLM: “Wir haben dieses Projekt gestartet um den alten Field Marshall zu ersetzen, durch ein Modell mit einer viel breiteren Frequenzwahl. Als nun die Dinge ihren Lauf nahmen haben wir immer neue Möglichkeiten gefunden, „warum ändern wir nicht dies, warum fügen wir das nicht hinzu?” Auf einmal verbrachten wir eine Menge Zeit damit und rasch wurden wir sehr wählerisch was wir verändern wollten. Wir dachten: das wird ein komplett neuer Empfänger und er muss wirklich gut werden. Wir hatten Glück in einigen Dingen. Was Sie im 2009 Field Marshall bekommen ist brandneue Technologie, Stand der Technik 2009 und wenn ich sagen darf; ein kleines Bisschen Präzision in der Ingenieursarbeit. Wie sich herausstellte war die größte Herausforderung die Filterung an diesem Empfänger zu verbessern um es soviel besser im Empfang eines schwachen Signals, soviel sensibler und soviel freier von Hintergrundgeräuschen zu machen die ihr Signal überschatten. Das waren Durchbrüche.“ |
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Steinadlerzucht und der Schwindel mit der Unterart Aquila Chrysaetos Daphanea |
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Written by Josef Hiebeler
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Sunday, 19 April 2009 15:49 |
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 Es handelt sich um die zentralasiatische Unterart und gleichzeitig um die begehrteste in der Falknerei.
Die asiatischen Falkner unterscheiden von Unterart Aquila Chrysaetos Daphanea fünf (!) verschiedene Formen. In meinem Steinadlerbuch schreibe ich von zwei dieser Formen, die wesentlich sind und in der Ornithologie so bekannt sind. Genau genommen trifft es aber zu, eine Einteilung in fünf Formen der Unterart Daphanea zu treffen. Manche unterscheiden sich nämlich in der Färbung und morphologisch ganz wesentlich von einander. Zum Beispiel die Form 'Kitai', die in einem Teil des chinesischen Tienschan Gebirge vorkommt, vereinzelt auch im Grenzgebiet China-Kirgisien, ab 3000 m ü.M. brütet und den farbenprächtigsten Steinadler darstellt. Beim Vergleichen anhand der nur wenigen zur Verfügung stehenden DNA Analysen mit anderen kasachischen und kirgisischen Steinadlern konnte man erstaunlicherweise keine Verwandschaft zu diesen feststellen. Von dieser Form gibt es in ganz Europa nur fünf Exemplare, die restlichen Daphanea kann man zu der Steppenform oder Hochgebirgsform der Daphanea Unterart zuordnen.
 Seit Steinadler in Gefangenschaft gezüchtet werden, ist es möglich die Farbe und die verschiedene Unterarten auszusuchen. Leider züchtet jeder kreuz und quer. Alpenadler werden mit asiatischen Unterarten, oder amerikanische mit türkischen Adlern usw. eingekreuzt - was halt gerade zur Brut schreitet. Vor allem in Tschechien und auch in Deutschland werden immer wieder Steinadler als 'Daphanea' angeboten und ins Internet gestellt. Nur die wenigsten davon sind wirklich echte Daphanea Adler, und wenn, dann im besten Fall nur von einem Elternteil Daphanea - mit aus dem Balkan stammenden Adlern. Solche Adler werden zum Beispiel in Tschechien zum Höchstpreis als 'Daphanea' verkauft! Es geht also leider nur ums Geschäft obwohl es sich in Wirklichkeit, genau genommen, um überteuerte Rassenhybriden handelt. Zur Beizjagd sind diese Vögel oft sehr gut, aber es sind eben keine reinrassige Vögel und zur weiteren Zucht sollen sie nicht verwendet werden. Am besten sollte sich der Käufer die Einfuhr-CITES der Eltern vorlegen lassen, oder einen DNA Nachweis,dann schaut die Sache für gewöhnlich schon etwas anders aus....
Langfristig fällt der Falknerei dieses weiterkreuzen in der Zucht auf dem Kopf. Es sind dann nur noch 'gemixte' Adler, oft sogar mit Folgeschäden. 
Hier zum Vergleich ein Alpensteinadler ( hat meistens ein bisschen mehr Goldfarbe am Hals, auch einen angedeutet hellen Flügelbug und fahle Deckfeder der Flügeloberseite) und ein Exemplar des türkischen Steinadlers (allgemein schwarzbraunes Gefieder mit nur angedeuteten helleren Farbtönen am Hinterkopf und Flügelbug. Supraorbitalknochen ist ganz befiedert). |
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Jahresversammlung der slowakischen Falkner |
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Thursday, 26 March 2009 08:20 |
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von FM Josef Hiebeler, ÖFB Öffentlichkeitsreferent

Am 14. März 2009 fand in Bratislava in einer der Räumlichkeiten der Komenius Universität die Jahresversammlung der slowakischen Falkner statt. Die Veranstaltung war zu meinem Erstaunen perfekt organisiert. Vor allem ließen die Themen des Symposiums am Nachmittag aufhorchen. Auch ich war eingeladen, um einen kleinen Vortrag über die Falknerei in Österreich zu halten. Das Fachsymposium war hochkarätig besetzt, von Vertretern des Zentraljagdverbandes und der Forstwirtschaft angefangen bis zum Ministerialvertreter der CITES-Behörde Dr. Jozef Dúha, den Landwirtschaftsminister Stanislav Becík und schließlich die Europaparlament Abgeordnete Dr. Irena Belohorská. Das ganze geleitet von Klubpräsident Anton Moravcík und Ing. Alojz Kassák. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir uns in Österreich, diese hohen politischen Vertreter für Falknerfragen nur wünschen können. Die Tagungsthemen waren sehr interessant, von Veterinärvorträgen, über CITES-Fragen und deren schnelleren Bearbeitung, bis auf die heiße Diskussion zum Greifvogelabschuss in Niederösterreich, wo auch von slowakischer Seite wenig Verständnis zu spüren war, eher teils schockierende Verwunderung, dass man das Image der Jagd so kurzsichtig und leichtsinnig auf Spiel setzt. Da in der Slowakei, wie auch in Tschechien, die Falknerei rechtlich ein Bestandteil des Jagdwesens ist und der Falknerclub in beiden Ländern unmittelbar dem Präsidium des zentralen Jagverbandes unterliegt, hat die Falknerei in diesen Ländern automatisch eine starke politische Vertretung. Dieses konnte man bei den Referaten des Symposiums feststellen.
 Falknerei ist in der Slowakei ein fester Bestandteil bei der Ausbildung an den musterhaften Forstschulen. Dies kommt allen Falknern zu gute, dass es dort die Falknerprüfung in der Theorie und Praxis ihren Abschluss findet. Dieses schlägt sich selbstverständlich auch an den falknerischen Leistungen der Falkner nieder.
Der Landwirtschaftsminister Stanislav Becík bot den Falknern die Möglichkeit an, bei den „Slowakischen Tagen“ in Brüssel, gemeinsam mit Vertretern der Politik, Kultur, Wirtschaft, der Gastronomie u.v.a., als Representanten der Slowakischen Republik mit zu wirken, mit einberechneten Plätzen im Regierungssonderflugzeug. Da kann man als österreichischer Falkner und Öffentlichkeitsreferent fast nur neidisch hinter her sehen.
Hier sieht man deutlich, welchen öffentlichen jagdlichen Stellenwert in unseren Nachbarländern der Falknerei eingeräumt wird. Wenn diese gut und klassisch gezeigt wird, ist die Falknerei immer ein Magnet, die Leute aus allen Gesellschaftsschichten anzieht und begeistert. Ich bin der Überzeugung , dass kaum noch eine jagdliche Öffentlichkeitsarbeit so eine große positive Wirkung zeigt, wie gerade die Falknerei der jagdkritischen Gesellschaft gegenüber! |
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Ein Meister-Sperberfalkner gibt Einblick in Zucht, Abtragen, Jagd - Teil II |
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Wednesday, 04 March 2009 17:19 |
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von Nigel King, UK (Übersetzung. Christian Habich)
Anmerkung: Den ersten Teil dieses Artikels finden Sie hier. Ich hoffe, daß der erste Teil meines Artikels den österreichischen Falknern gefallen hat und der nächste Teil bereits 'erwartet' wird.
Normalerweise ziehe ich meine Sperber die ersten 8-10 Tage von Hand auf, dann erwarte ich, daß die Falkner die Vögel bereits abholen. Ich belasse immer ein Sperberjunges (meist einen Sprinz) im Nest damit es von den Eltern aufgezogen wird. Damit habe ich ein weit besseres 'Gewissen', als ihnen alle Jungvögel wegzunehmen und sie quasi ganz ohne 'Aufgabe' zu lassen. Normalerweise stelle ich Falknern keine elternaufgezogenen Sperber zur Verfügung, da ich dies für zu aufwendig und problematisch erachte - Gefiederschäden sind dabei fast immer vorprogrammiert.
Da ich die Jungen praktisch vom ersten Tag an mit der Hand aufziehe, sind diese sofort überaus zahm und fühlen sich wohl. Wer noch nie einen Vogel von Hand aufgezogen hat, wird die erste Handaufzucht als großartige Erfahrung schätzen. Der enge Kontakt mit dem Vogel ist überaus wichtig und garantiert eine gute Beziehung mit dem Vogel. Vom 8.Tag an versuche ich den Vogel nicht mehr mit der Hand anzufassen, sondern nur mehr mit einen Stück Karton vorsichtig aufzuheben. Der Grund dafür ist, daß Accipiter ihre Beute mit den Fängen töten und ich im Laufe der vielen Jahre immer mehr daran glaube, daß die Jungvögel das unsachgemäße Aufnehmen mit der Hand instinktiv als Beutegreifen ansehen, davon eine Art kleinen Schock davontragen und die Annäherung des Falkners dann nicht mehr positiv sehen bzw. sogar vor ihm zurückweichen. Dieses Zurückweichen ist dann ganz besonders für die sich entwickelnden Staartpennen sehr schlecht. |
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Internationale Falknertagung Vivaro 2009 |
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Friday, 06 February 2009 13:01 |
 Mauro Baletti & Paulo Massarutto Am 10. Jänner 2009 war es wieder einmal soweit. Die italienische Falknervereinigung lud zu ihrer Tagung nach Vivaro (PN) ein. Gerne folgten mein Mann Michael und ich dieser Einladung unserer Freunde Mauro Baletti und Paulo Massarutto.
Bei traumhaftem Wetter trafen sich rund 200 begeisterte Anhänger der Falknerei und Schaulustige zu einem Falknerwettbewerb der Extraklasse. An die 40 Falkner aus Italien, Kroatien und Österreich nahmen mit Falken, Habichten, Harris Hawks und Hunden an dem Wettbewerb teil. Sie demonstrierten zum Teil sehr eindrucksvoll wie das Zusammenspiel von Falkner, Beizvogel und Hund funktionieren kann. Bei den Falken waren folgende Kriterien für die Punktevergabe ausschlaggebend: Die Zusammenarbeit mit dem Hund, eine angemessene Flughöhe, der perfekte Jagdflug (möglichst in Tropfenform) und die gebeizte Beute. Bei den Vögeln vom niederen Flug galten bei der Punktevergabe ebenso die Kriterien wie Hundearbeit ein möglichst weiter und spektakulärer Jagdflug sowie das gebeizte Wild.
 Gruppenbild der Teilnehmer  Los geht's.... Der Bewerb dauerte fast den ganzen Tag und unter den Besuchern fanden sich auch der Präsident des Österreichischen Falknerbundes Harald Barsch der Funktionär Manfred Blaha, Hubert Hofer und Britta Güttersberger ein.
Vor einer Kulisse von schneebedeckten Bergen bot sich ein Anblick von beeindruckenden Jagdflügen. Die ganze Veranstaltung wurde sowohl am Samstag als auch am Sonntag von Kärntner Jagdhornbläsern umrahmt. Unter den Teilnehmern am Bewerb fanden sich drei österreichische Falkner wobei Raimund Weinhappl (STMK) und Michael Eder (ÖFB) Platzierungen unter den ersten 3 erreichten.
Da wir bereits wissen, dass in Italien der kulinarische Aspekt ein wichtiger Bestandteil einer solchen Veranstaltung ist waren wir und auch Hubert Hofer sehr gut vorbereitet und konnten Spezialitäten aus Kärnten und Tirol sowie ein kühles Bier aufwarten. An guten Italienischen Weinen mangelt es ja wirklich niemals.
 ÖFB Delegation Die Siegerehrung fand am Abend in vornehmen Ambiente in der Villa „Cigolotti“ statt. Bei einer typischen „Cena Italiana“ bestehend aus vielerlei heimischen Spezialitäten konnten wir uns mit zahlreichen Falknern austauschen und haben wieder einmal sehr viele interessante Persönlichkeiten aus Kroatien und Italien kennen gelernt.
Am Sonntag traf man sich um 9.30 zum Appell und danach ging es in Kleingruppen, abermals bei strahlend schönem Wetter, in die jeweiligen Reviere. Wir erlebten einen guten Fasanenbesatz und spektakuläre wenn auch nicht immer erfolgreiche Jagdflüge. Kurz vor unserer Abreise stand unser Pointer im Feld noch einmal brav vor. Den daraufhin hoch gemachten Fasanengockel konnte unser Anatum Wanderfalke in perfektem Stil binden. Nach diesem „Falkners Heil“ und einer darauf folgenden Stärkung im Feld sind wir somit alle mit einem „vollen Kropf“ glücklich nach Hause gefahren.
 ... voller Kropf!  Erfolg für Michael Eder
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Weihnachtsjagd auf Schloss Rosenburg |
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Tuesday, 16 December 2008 09:38 |
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 von Dr. Harald Barsch
Ganz im Zeichen des Steinadlers stand die diesjährige Abschlussbeize auf der Rosenburg, zu der Monika und Josef Hiebeler geladen hatten. Steinadler, Falken und Habichte mit ihren Falknern aus Belgien, Frankreich,Deutschland, Slovakei, Tschechien, Kroatien und Österreich folgten der Einladung, um mit diesem eindrucksvollen Ereignis das Jagdjahr zu beschließen. Beeindruckend deshalb, da 21 Steinadler in den Revieren Unterretzbach, Pernersdorf und Retz mit sehenswerten Jagdflügen eine Strecke von 42 Hasen zustande brachten, obwohl sich die allermeisten Hasen durch trickreiche Manöver in Sicherheit bringen konnten. Besonders erfreulich der Besuch unserer englischen Falknerfreunde Jim Chick, Alan Gates und David Horobin, mit denen wir organisatorische Vorarbeiten für das im Juli 2009 stattfindende Internationale Falknerfestival in England besprachen, da dem Österreichischen Falknerbund wieder eine besondere Rolle am Falknerfest zugedacht ist.43 Nationen haben bis jetzt ihr Kommen zugesagt. Krönender Abschluss dieser Tage war die feierliche Streckenlegung im Schlosshof Rosenburg mit anschließender festlicher Tafel für 90 Falkner und Gäste im Marmorsaal, die von den Kremser Jagdhornbläsern musikalisch umrahmt wurde.
 Unseren Gastgebern Josef und Monika Hiebeler und ihrem Team einen kräftigen Falknersdank, die mit viel Liebe, Stil und Können dieses wunderbare Falknerfest gestaltet haben! Falknersdank dem Hausherrn Graf Hoyos, BJM Karl Wittmann, HRL Rudolf Schuch und JL Ernst Mandl für das Entgegenkommen, in ihren ausgezeichneten Revieren beizen zu dürfen. Weitere Bilder der Rosenburger Weihnachtsjagd 2008 gibt's in der ÖFB Fotogallerie. |
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Falknertagung des ÖFB 2008 |
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Tuesday, 16 December 2008 09:29 |
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Von Stefan Apfelthaler  Zur Falknertagung des ÖFB lud dieses Jahr der kleine Ort Bockfliess im Weinviertel/ Niederösterreich mit seinem malerischen Schloss, das eine bedeutende Rolle in der Falknerei Österreichs gespielt hat. Denn genau an diesem Ort war einst einer der größten Falkenhöfe im 17. Jahrhundert. Georg Herzog war hier Falkenmeister, der mit seinen Falken und Habichten Rekordstrecken beizte, es gibt Berichte, daß er mit seinem Sakerfalken über 200 Hasen beizte. Im Salon des Schlosses, das sich im Besitz von Familie Goess befindet, hängen heute noch die Originalgemälde, die Georg Herzog anfertigen ließ. Einen besonderen Falknersdank sagen wir der Familie Goess, die ihr stimmungsvolles Schloss mit Burggraben für die Eröffnung und Streckenlegung in grosszügiger Manier zur Verfügung gestellt haben. Falknersdank an die Jagdleiter Böckl-GJ Bockfließ, Wittmann- GJ Obersdorf und Stiedl-GJ Billigsdorf, in deren bestens gepflegten Niederwildrevieren wir beizen durften.  Falkenmeister Georg Herzog Bei der Tagungseröffnung konnte Präsident Dr. Barsch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Jagd begrüssen: Landtagsabgeordneter Mag. Hackl in Vertretung von LH Dr. Pröll,Generalsekretär Dr. Lebersorger, BJM Ing. Klinghofer und BGM Stummer aus Bockfließ. Die Grussworte unserer Ehrengäste waren uns Anerkennung und Ermunterung zugleich, das jagdliche Kulturerbe Falknerei weiterhin zu pflegen und weidgerecht auszuüben. In diesem Sinn erfolgte am zweiten Jagdtag eine Flugvorführung für die örtliche Bevölkerung, die grossen Anklang fand und damit zum besseren Verständnis für unsere Passion beitrug. Obwohl an beiden Jagdtagen böige und sturmartige Winde vorherrschten, konnte doch eine beachtliche Strecke von 48 Stück Wild, darunter vier Rehe vermeldet werden. Auch diesmal konnten wir Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Grossbritannien, Tschechei und der Slowakei begrüssen, weiters eine Delegation aus Kuweit mit Kamerateam, die eine Dokumentation über die Falknerei in Europa drehten. Einen herzlichen Falknersdank an alle, die zum Gelingen der ÖFB Tagung mit grossem persönlichen Einsatz beigetragen haben.
Weitere schöne Bilder von der Falknertagung 2008 des ÖFB gibt's in der Fotogallerie! |
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Saturday, 06 December 2008 12:34 |
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von Adlolf Kandler
 Ein Rotschwanzbussard, ein Harrishawk, zwei Wanderfalken, ein Uhu und ein Habicht waren die Hauptdarsteller bei der, von Karl Mühlsteiger organisierten Präsentation der Falknerei am 22.10.2008 vor der Volks- und Hauptschule in Kötschach- Mauthen. Walter Andritsch, Eder Michael und Dolfi Kandler waren ebenfalls dabei und wir alle stießen auf reges Interesse sowohl der Lehrer und Schüler als auch der Kötschacher Bevölkerung die sich ebenfalls zahlreich am Schulgelände einfand.
Nachdem sich alle um die Beizvögel versammelt hatten, sprach Walter Andritsch über die Geschichte der Falknerei und Dolfi Kandler ging dann speziell auf die einzelnen Vögel ein und erzählte Wissenswertes über die Beizjagd, die Zucht von Greifvögeln und über deren Haltung.
 Anschließend standen wir alle den zahlreichen Fragen der Kinder und Lehrer zur Verfügung und wie man sich denken kann, nahm dieser Teil des Tages am meisten Zeit in Anspruch. Den Abschluss bildete eine kleine Vorführung bei der, der Rotschwanz auf die Faust beiritt, der Harris auf einen Balg, und ein Wanderfalke einige Stöße auf’s Fegerspiel flog. Grenzenlose Begeisterung war die Folge und damit endete der erste Teil unserer Falknermission.
Nach einem erstklassigen Essen in Karl Mühlsteigers Restaurant „Reiter“ in Kötschach – ein Geheimtipp für alle Falkner – wurde dann der zweite Teil der Mission vorbereitet, die Hubertusmesse, ebenfalls in Kötschach, bei der neu errichteten Hubertuskapelle.
Bei den Jägern hatte sich der Schulbesuch schon herumgesprochen und im Anschluss an die sehr gut besuchte, wunderschöne Messe - unsere Vögel waren natürlich auch dabei - wurde mit vielen Oberkärntner-Jägern über die Falknerei diskutiert. Die Jäger zeigten dabei großes Interesse an dieser Art der Jagd was ja nicht immer selbstverständlich ist.  
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Der Weißrückengeier droht auszusterben! |
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Monday, 23 June 2008 18:38 |
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 Am Wegesrand: Ein Geier ist bereits tot. von Mag. Christian Habich
Für viele Greifvogel-Liebhaber und Falkner hierzulande völlig unbemerkt, spielt sich seit einigen Jahren in Indien, Nepal und Pakistan ein Tragödie großen Ausmaßes ab. Der Bestand des Weißrückengei- ers (Gyps bengalesis, G. tenuirostris, G. indicus eines nahen Verwandten des Gänsegeiers) ist in den letzten Jahren um mehr als 97 % (!) zurückgegangen – die Geier sterben dahin wie sprichwörtlichen die Fliegen. Hauptverursacher des Massensterbens ist das aus der Humanmedizin stammen des entzündungshemmende Mittel Diclofenac, das seit den 90er Jahren in Indien, Pakistan und Nepal auch in der Tiermedizin eingesetzt wird – vor allem bei Rindern, die an Fieber und Entzündungen aller Art erkranken. Rinder sind in diesen Ländern wichtige Arbeitstiere, gegessen wird Rindfleisch kaum. Verendennun Rinder, die mit Diclofenac behandelt wurden, werden ihre Kadaver von Geiern entsorgt, die den für sie toxischen Wirkstoff aufnehmen. Die Tiere leiden in kürzester Zeit an gichtähnlichen Symptome und sterben schließlich an Nierenversagen.
 Weißrückengeier Einige Naturschutzorganisationen (NABU, RSPB) unternehmen bereits Anstrengungen, die in Richtung Zucht und Auswilderung gehen. Wie Falkner wissen, sind Zuchtprojekte jedoch eine eher längerfristige Geschichte. Der bekannte englischer Falkner und leidenschaftliche Paragleiter Scott Mason, der in Pokhara, Nepal eine Greifvogelauffangstation betreibt, möchte nun einen Versuch starten, mit sogenannten „Geier- Restaurants” um die lokale Population zu stabilisieren. Die Geier werden durch gezielte Fütterung immer an der gleichen Stelle mit gesunder, Diclofenac freier Nahrung versorgt – eine bewährte Methode auch in Oberitalien (Mönchsgeier), wenn auch eher zu touristischen Zwecken.
Auf Initiative von Mag. Christian Habich hat sich der ÖFB entschlossen, einen Versuch zu starten, das Projekt von Scott Mason zu unterstützen. Als Falkner sind wir in erster Linie auch Greifvogelschützer und hoffen in dieser Sache auch ganz stark auf die Unterstützung durch die IAF und den CIC. Scott Mason benötigt für die Realisierung seines Projektes ein Jahresbudget von ca. $ 25.000. ÖFB-Mitglieder bzw. auch Nichtmitglieder die sich persönlich mit einer (möglichst großen) Spende beteiligen möchten, bitten wir um ein kurzes Email an
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 Auffangstation  Gerettete Geier auf dem Weg in die Freiheit
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Das erste Jahr eines Wanderfalken, der auf Krähen eingesetzt wurde |
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Thursday, 13 March 2008 11:56 |
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von Kurt Fessler 1. Falknermeister des ÖFB
 Wanderfalke 'GPS' Im Frühjahr ist für einige Falkner Neuorientierung und so mancher setzt sich mit dem Gedanken auseinander, sich einen Krähenfalken aufzustellen. Es gibt Vor- und Nachteile, die nach den eigenen Möglichkeiten abzuwägen sind. Ich spreche hier von der Krähenjagd mit einem Falken. Fünf grundlegende Elemente sind für diese Art der Falknerei erforderlich:
·1 Genügend Krähen ·2 Offenes Gelände mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen ·3 Mehrere Reviere, die mit dem Falken bejagt werden können ·4 Drei Jagdeinsätze in der Woche, auch im Winter ·5 Einen Falken mit Herz, der die Krähen auch liebt
Der Falkner oder die Falknerin, die diese Kriterien erfüllen kann, wird mit der Krähenjagd Flüge erleben, die den Falken fordern und Strecken, die fast keine andere Beizjagd hervorbringt. Durch regelmäßige Erfolge werden die Falken derart motiviert, dass sie in höchster Kondition geflogen werden können. Das Flugvermögen von Krähenfalken die 4-6 Monate auf den Schwingen sind, ist enorm, wenn sie in dieser Zeitspanne zwischen 50- 100 Krähen fangen.
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ÖFB Wanderfalkenprojekt - Preisverleihung |
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Sunday, 09 December 2007 12:20 |
 Am vergangenen Freitag ( 16.11.07 ) war es soweit. Die Wochenzeitung RUNDSCHAU veranstaltete in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz die Verleihung des Wirtschaftspreises „Schrittmacher 07“. Dabei wurden regionale Betriebe aus den Bezirken Linz-Stadt und Linz-Land mit innovativen Ideen geehrt. Das mit Jahresmitte gestartete Wanderfalkenauswilderungsprojekt (Österr. Falknerbund/Fixkraft) am Betriebsgelände in Enns zeigte in der Praxis schon nach kurzer Zeit Erfolge und beeindruckte die Jury. Mit einer Nominierung für Platz zwei, in der Kategorie mehr als 50 Mitarbeiter Bezirk Lind-Land, wurde die umgesetzte Innovation gewürdigt und zeigt wiederum auf das ein solches Kooperationsprojekt durchaus eine breite Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Die beiden Projektleiter Hr. Strittl / Hr. Mayr (beide Österr. Falknerbund) begleiteten Hr. Bauinger (GF Fixkraft), zur Preisverleihung. Bei einem delikaten Buffet fand die rundum top organisierte Veranstaltung ein Ausklingen.
FH Werner Mayr |
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ÖFB Tagung 2007 - Berichte & Gallerien |
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Thursday, 22 November 2007 09:55 |
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Steinadler schlägt Auerhahn |
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Monday, 20 August 2007 01:00 |
 (c) NRK NETT-TV Was viele Falkner und Jäger wissen, aber bisher nur ganz wenige tatsächlich gesehen haben, wurde kürzlich zufällig gefilmt: Ein Steinadler (Wildvogel) schlägt vor laufender Kamera eines Naturfilmers gleich zwei (!) balzende Auerhähne gleichzeitig.
Die Filmsequenz ist auf der Webseite desnorwegischen TV Senders NRK NETT-TV zu sehen. Ein Klick auf das Bild leitet Interessierte direkt auf Seite.
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IAF Präsident Frank Bond zu Besuch in Österreich |
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Sunday, 29 July 2007 12:27 |
von Mag. Christian Habich
Aus gegebenen Anlaß (Internationales Falkner Festival in Reading/London) hat der neue Präsident der IAF, Mr. Frank Bond, unsere Einladung angenommen und seine Ankunft in Europa um einige Tage vorverlegt, um Österreich einen Besuch abzustatten. Es war dies der erste 'offizielle Auslandsbesuch' seit seiner Wahl im November letzten Jahres.
 J. Hiebeler, Dr. Barsch, Frank Bond, Birgit Daß Mr. Bond seinem Namen alle Ehre macht und anscheinend nicht gerade zart besaitet ist, stellte sich gleich bei seiner Ankunft am Flughafen Klagenfurt heraus: Mir war irgendwie aufgefallen, daß er beim Heben seines schweren Koffers ganz leicht das Lächeln 'verzogen' hatte .... nach meiner etwas bestimmteren Nachfrage stellte sich doch tatsächlich heraus, daß er sich 2 Tage vor der Abreise bei einem abenteuerlichen Abflug von seinem Pferd einige Rippen gebrochen hatte, aber jegliche ärztliche Unterstützung strikt ablehnte!
Den ersten 'Arbeitstag' des dichten Terminkalenders gab's dann gleich am nächsten Morgen. Unser ÖFB Präsident Dr. Barsch hatte die Räumlichkeiten des Salzburger Landesfalkenhofes auf der Burg Hohenwerfen für eine erste Arbeitssitzung ausgesucht, wo der neue IAF Präsident auch gleich die Gelegenheit hatte, das kleine Falknereimuseum zu besichtigen und einer Falknerei- bzw. Flugvorführung des Landesfalkenhofes beizuwohnen. Erwartungsgemäß war Mr. Bond von beidem begeistert und sprach dem Falkenhof seine Wertschätzung für das Gebotene aus. Als aktiver Falkner (berittene Kranichbeize mit Gerfalken) konnte er die falknerische Leistung der Flugvorführung durchaus erkennen und würdigen.
 Privatführung von Hr. Hiebeler In den anschließenden Gesprächen mit Dr. Barsch waren, neben einer kurzen Erörterung der Ereignisse der letzten 12 Monate, hauptsächlich die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen im ÖFB und der IAF bzw. der Greifvogelschutz das zentrale Thema. Mr. Bond zeigte sich vom pro-aktiven und zukunftsorientierten Anspruch des ÖFB sehr beeindruckt. Vor allem das Öberösterreichische Wanderfalkenprojekt mit seinem 'corporate financing' fanden seinen uneingeschränkten Zuspruch.
Mit einer zünftigen Jause und allerlei falknerischen und nicht-falknerischen Anekdoten (Mr. Bond ist z.B. begeisterter Brotbäcker!) wurde der offizielle Teil dieses Tages beendet. Ein großer Dank ergeht an Josef Hiebeler für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des, wie immer, perfekten falknerischen Ambiente!
Da Dr. Barsch voll in den Vorbereitungen für das Internationale Falkner Festival steckte, standen am nächsten Tag das Treffen mit Dr. Roman Savic aus Slowenien und die ausführliche Besichtigung der Werkstätten zweier Ferlacher Büchsenmachermeister am Programm. An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen von Mr. Bond, ganz herzlich für die Gastfreundschaft der Herren Borovnik und Scheiring bedanken - Mr. Bond schwärmt noch immer vom Gesehenen!
 Hr. Leitner, C. Habich, Frank Bond, Dr. Barsch Am vorletzten Tag des Besuches konnten wir Mr. Bond noch einmal eine ganz besondere Überraschung bereiten: Ein Arbeitstreffen in den historischen Räumlichkeiten auf der Burg Hochosterwitz, in denen 1963 die Idee für die Gründung der IAF geboren wurde. Damit an diesem Tag auch wirklich fast alle Falkner Österreichs vertreten waren, war zu diesem Treffen auch der Präsident der ZÖF, Hr. Leitner eingeladen. Während des überaus konstruktiven Gesprächs konnte sich der IAF Präsident persönlich davon überzeugen, daß bei den österreichischen Falknern in grundsätzlichen Fragen (z.B. Greifvogelschutz, Hybride etc.) völlige Übereinstimmung herrscht.
Der letzte Tag stand dann im Zeichen des gemeinsamen Aufbruchs zum Internationalen Falknerfestival in Reading/UK.
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Falco - Magazin der Middle East Falcon Research Group |
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Friday, 18 May 2007 14:44 |
 Für Download Bild anklicken Einigen Falknern sicherlich ein Begriff - vielen jedoch völlig unbekannt - widmet sich die Middle East Falcon Research Group hauptsächlich der nachhaltigen Verwendung von Falken und deren Beutewild für die Falknerei. Ein weiteres Ziel der MEFRG ist es, ein gemeinsames Austauschforum für Information zu bilden und gemeinsame Forschungsprogramme von Einzelpersonen, Forschungsorganisationen, Universitäten und Regierungen zu fördern.
Naturgemäß nimmt die Saker Forschung bei der MEFRG einen sehr hohen Stellenwert ein und ist hinsichtlich Ressourcen, Professionalität und Wissensstand weltweit führend. In der neuesten Ausgabe des MEFRG Magazins ist auch die wachsende Sakerpopulation Österreichs erwähnt und es wird anhand interessanter Statistiken darauf hingewiesen, daß der derzeitige Bestand an Brutpaaren in Österreich der höchste seit Beginn der Aufzeichnungen ist.
Für alle Falkner, Biologen, Veterinäre und sonstige Interessierte gibt's hier alle 29 Ausgaben der sehr wissenschaftlich gehaltenen Publikation in electronischer Form (PDF) zum downloaden.
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Prairie Hühnerbeize in Nebraska |
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Saturday, 17 February 2007 19:14 |
von Shawn Hayes, USA
 Nach der NAFA Tagung in Kearney, Nebraska, fuhr ich in eine Gegend, die ca. zwei Stunden nördlich vom Tagungsort lag. Während der Tagung war das Wetter zwar schön, jedoch ein bißchen zu warm im Vergleich zum normalen Flugwetter meiner Falken. Nachdem ich zwei Tage lang die neue Gegend erkundet hatte, fand ich drei Felder mit einer guten Anzahl von Prairiechicken. Ich saß also gleich am nächsten Morgen am Rande eines Feldes, in welches die Hühner zur Futtersuche einfielen – pünktlich auf die Minute - genauso wie sie es gestern getan hatten. Wenn das Wetter kalt genug ist, erfolgt der Einfall der Hühner von den umliegenden Sandhügeln viel berechenbarer. Ich hatte mich diesmal für meinen im fünften Flug stehenden GerXWanderterzel 'Bogey' entschieden, der Prairiehühner beizen konnte, wie es eben nur ein Hybrid zustande bringt. An diesem Morgen fielen über 100 Prairiehühner ein.
(Für die Fortsetzung des Artikels bitte auf 'Weiterlesen' klicken)
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Einige Überlegungen zur artlichen Realität bei den Großfalken |
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Tuesday, 02 May 2006 11:36 |
 Photo courtesy of: The Peregrine Fund Für Interessierte an Großfalken, Hybrid-Züchter und im besonderen für Gegner der Hybrid-Zucht eine sehr interessante Lektüre. Auf insgesamt 60 sehr großzügig abgefassten A4 Seiten, die bewusst einige Wiederholungen beinhalten, um die Schlussfolgerungen verständlicher zu machen, geht der Verfasser zuerst auf die Einteilung der Großfalken in zwei Arten ein. Auf der einen Seite die Wanderfalkenrassen, die Verfolgungsjäger im freien Luftraum sind, und auf der anderen Seite die Hierofalken, die dem bodennahen Raum als Jagdgebiet angepasst sind. Alle Angaben sind gestützt auf die Erkenntnisse aus der Greifvogelforschung namhaft gemachter Autoren. In weiterer Folge wird auf die Gefahr von Arthybriden und Rassehybriden für frei lebende Populationen der Großfalken, unter Einbeziehung von Jagdverhalten und Verhalten bei der Fortpflanzung, sehr ausführlich eingegangen. Wobei es hier meiner Meinung nach dem Verfasser sehr gut gelingt, seine Schlussfolgerungen aus der Gesamtheit der angeführten neuesten Erkenntnisse zu ziehen.
Verfasser: OSTR Dipl. Ing.Werner Leichtfuß Dohkaule 30 D-53721 Siegburg
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